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Hier habe
ich mal einige Bilder, damit man sich die Herrin und ihre beiden
Löwen besser vorstellen kann.

Aurian Liones
Myrion Liones
Leon Senya

Kapitel 14: Ein Erbe für Iskander

Der Morgen kam, doch das Problem
war noch nicht erledigt. Iskander sah auf Enjara hinunter, er
hatte sich auf seinen Arm gestützt lag ihr zugewandt und fragte
sich immer noch was mit ihr los war. Als sie langsam erwachte
lächelte er sie an, sie lächelte zurück. Sanft betrachtete sie
sein Gesicht, doch er hatte nicht mal ein schlechtes Gewissen,
wie es aussah. Enjara musste sich immer wieder sagen das er aus
einer anderen Zeit kam, in der es üblich war das die Gutsherren
und deren Söhne noch Mätressen neben ihren Frauen hatten. Sanft
streichelte er sie, doch als sie sich auf einmal anspannte,
knurrte er leise: „Also gut gestern wolltest du weder mit mir
schlafen noch mit mir reden und dann empfängst du mich
sehnsüchtig und es schien dir zu gefallen und nun zuckst du
wieder zurück. Also nun sag mir was los ist. Oder ich verlasse
das Schlafzimmer, lasse mir ein eigenes Zimmer zuweisen und wir
sind nur noch Partner wenn es um unsere Aufträge geht.“ Sie sah
seinem Gesicht an das er es ernst meinte. Sie wurde verlegen,
doch wusste sie auch das sie es ihm sagen musste: “Iskander, ich
mag dich sehr und ich finde es auch schön mit dir.“ Er
unterbrach sie: „Aber? Denn das klingt nach aber.“ Sie nickte:
„Aber du verlangst zu viel. Dein Verlangen erschlägt mich fast.
Mir reicht einmal, doch du willst mehr und mehr. Ich brauche das
aber nicht und ich will es auch nicht. Ich besitze nicht diese
Sinnlichkeit die manche Frauen haben. Mir reicht einmal. Wenn du
mich küsst, oder mich streichelst, gefällt es mir und ich will
dich dann auch, doch wenn ich einmal auf dem Gipfel war, reicht
es mir. Es tut mir leid. Doch so ist es nun einmal.“ Er sah sie
an: „Das ist alles? Ich habe dir weder weh getan noch dich
schlecht behandelt noch sonst was? Es ist wirklich nur mein
Verlangen?“ Enjara nickte leicht: „Ja das ist alles. Verstehst
du wenn du mich küsst oder streichelst und ich spüre das du mehr
willst, überkommt mich schon die Angst das es nicht bei dem
einen mal bleibt, das du wie an unserem ersten Morgen auch noch
ein zweites oder drittes mal willst, doch das kann ich dir nicht
geben, also ziehe ich mich zurück, bevor es soweit kommt.“
Iskander begann zu verstehen, er hatte hier eine Frau, die nicht
mehr brauchte, die eventuell sogar zufrieden wäre, wenn sie nur
bei einander liegen würden. Er sah sie an: „Ich verstehe, ich
bin ja nicht unerfahren, so weiß ich auch das es durchaus Frauen
gibt, denen das eine mal reicht. Nur warum hast du mir das nicht
gesagt und lieber riskiert das ich ganz gehe? Weil DAS verstehe
ich nicht.“ Sie sah ihn sanft an: „Weil es mir unangenehm war
das zu sagen und zu zugeben.“ Er seufzte leise: „Nun haben wir
ein Problem, denn ebenso wie du nicht mehr geben kannst brauche
ich das aber. Eine Weile wird es gut gehen doch irgendwann werde
ich platzen und spätestens dann werde ich auch mit einer anderen
ins Bett gehen. Das weiß ich. Enjara ich will ehrlich zu dir
sein, ich habe dich verdammt gerne und ich mag es neben dir auf
zu wachen, ich mag es dich zu spüren und ich mag es mit dir zu
schlafen. Doch ich liebe dich nicht, noch nicht, es mag sein das
es irgendwann mal so kommt, doch so ist es jetzt. Ich weiß das
du aus einer anderen Zeit kommst, das es möglicherweise in
deiner Zeit anders ist, doch jetzt und hier, ist es immer noch
so, das wenn einem die Frau mit der man zusammen ist nicht genug
ist, nimmt man sich eine Mätresse, eine Geliebte. In der Regel
duldet die Frau das, weil sie weiß das man sie nicht verlassen
wird. Meine ehrliche Frage ist nun, kannst du das aushalten?
Kannst du damit leben, das ich mir immer mal eine Frau nebenher
suchen werde? Wobei es hier noch einfach ist, doch wenn wir
wieder in der Höhle sind, werde ich wohl irgendwann durch
drehen.“ Enjara nickte: „Ich verstehe. Ich werde lernen damit zu
leben, doch bitte sag es mir nie wenn du mit einer anderen
zusammen warst, denn das könnte ich glaube ich nicht ertragen.
Gäbe es denn eine Frau die dich noch interessieren würde? Ich
meine wenn wir zurück sind. Du hast ja bei dem Rat gesehen
welche Frauen es dort noch gibt.“ Iskander nickte: „Ja, doch
diese Frau hängt für mich viel zu weit oben, sie könnte ich
niemals erreichen. Zudem weiß ich das sie eh schon zwei
Liebhaber hat.“ Enjara sah ihn an: „Du redest von der hohen
Herrin.“ Iskander nickte abermals. „Doch mal angenommen du
würdest sie doch erreichen können, angenommen sie hinge gar
nicht so weit oben, würdest du sie für dich haben wollen?“ Nun
lachte Iskander leise: „Kleines, mit ihr ins Bett zu gehen, wäre
das höchste für mich, doch sie für mich haben zu wollen, also
das käme wohl kaum in Frage, da würde ich selbst von Myrion die
Zähne eingeschlagen bekommen. Weil ich denke, das ich es mit ihr
treibe würde ihn nicht mal stören, doch wenn ich versuchen
würde, sie ihm ganz weg zu nehmen, ich glaube dann sollte ich
vorher meine Knochen nummerieren. Mal abgesehen davon das ich
dann wohl auch noch Leon auf der Pelle hätte und mit den beiden
zusammen ist nicht zu spaßen. Du hast gesehen was sie mit den
Banditen machten. Nein Kleines so vermessen bin selbst ich
nicht.“ Enjara nickte: „Noch eine Frage, wirst du es versuchen?
Ich meine sie herum zu kriegen.“ Iskander nickte: „Ja ich werde
es versuchen, wenn ich auch glaube das ich mir eher eine
Ohrfeige einfangen werde, dennoch das Risiko gehe ich ein.
Kleines wäre es nicht besser wir lassen das reden darüber, ich
will dich nicht verletzen. Ich weiß jetzt wie weit ich bei dir
gehen kann und daran werde ich mich auch halten, du musst also
keine Angst vor mir haben. Sag mir einfach wenn du nicht mehr
willst.“ Sie sah ihn sanft an, dann drückte sie sich an ihn und
er atmete scharf ein. Das Angebot das sie ihm nun machte würde
er im Leben nicht ausschlagen, so beugte er sich über sie und
küsste sie leidenschaftlich.
Nicht viel anders war es auf
einer anderen Welt, die die Sterblichen die Welt der Götter
nannten, dort schnappte sich Myrion Aurian am frühen Morgen.
Leon war bereits unterwegs und würde bald zurück sein. Aurian
sah ihren Mann an: „Was gibt es?“ Sie drängte sich an ihn und es
fiel ihm schwer dem nicht nach zu geben, doch er hatte was
anderes vor, er musste Leon dazu verhelfen seine Selbstzweifel
beiseite zu schieben. So sah er Aurian an nachdem sie ihn
leidenschaftlich geküsst und er auch den Kuss erwidert hatte.
„Kätzchen ich weiß das du mich liebst und ich weiß wie scharf du
auf mich bist.“ Dabei grinste er frech. „Doch einer weiß es
nicht, er hat das Gefühl du willst ihn eigentlich gar nicht. So
wollte ich dich mal fragen, warum schläfst du mit ihm? Ist es
weil er dich will und du ihn nur nicht abweisen willst oder
willst du ihn wirklich?“ Aurian sah Myrion an: „Du redest von
Leon? Nun ich muss zugeben du wirst immer meine erste Wahl sein
wenn ich scharf bin. Doch um deine Frage zu beantworten, ich
will ihn ebenso, na ja nicht ebenso aber doch auch.“ Myrion zog
sie heftig an sich, was Aurian hart einatmen lies und sie leise
aufstöhnte: „Schatz ich will dich.“ Es kostete Myrion alle
Beherrschung die er besaß um sie nicht gleich auf das Bett zu
werfen und sich zu nehmen was sie ihm anbot. Er sah sie an und
schürte ihre Glut noch: „Wie scharf bist du denn? Denn dann
wirst du gleich Leon regelrecht überfallen, weil du dich kaum
noch zügeln kannst. Das ist etwas das er braucht. Er will spüren
das du scharf auf ihn bist, das du ihn forderst, das du ihn
willst. Ich werde derweil mal nachsehen was unsere Turteltauben
machen. Und du nimm ihn ordentlich ran, verlange ihm alles ab.
Er braucht das mal.“ Aurian nickte. „Du hast recht ich habe ihn
tatsächlich noch nie von selber gefordert, eben weil du meine
erste Wahl bist. Du bist besser als er. Ich will eigentlich nur
dich.“ Das ging Myrion runter wie Öl, und deswegen störte es ihn
auch nicht das Leon nun ernten würde was er gesät hatte, er sah
Aurian an und sah bereits die ersten Anzeichen. Oja sie war heiß
und wie heiß würde Leon zu spüren bekommen. Myrion nahm sich
aber vor dennoch bald zurück zu kommen, denn nicht das Leon auf
halben Wege schlapp machte und Aurian darunter leiden musste.
Dann hörte er Leon kommen und grinste, er sah Aurian noch mal an
und sah das sie bereits lichterloh brannte. Als er verschwand
dachte er nur noch: Armer Leon. Als Leon dann das Schlafzimmer
betrat weil er die beiden nirgendwo finden konnte trat Aurian
auf ihn zu, sie presste sich an ihn und flüsterte ihm leise zu:
„Ich will dich, gibt mir was du zu bieten hast. Und ich will
alles von dir.“ Dann küsste sie ihn das ihm hören und sehen
verging. Er griff sofort zu und erwiderte den Kuss ebenso wild.
Ein leises unterdrücktes Stöhnen war von ihm zu hören. Als sie
den Kuss lösten sah er sie an: „Du willst wirklich mich und
nicht Myrion? Und wieso jetzt?“ Aurian
stöhnte
leise auf. „Weil ich in meiner Kugel gesehen
habe wozu dein Vater fähig war und ich weiß das es in dir ebenso
drin steckt. Ich will diese Wildheit ich will alles. Ich bin
scharf auf dich.“ Er sah sie von oben bis unten an. „Bist du
sicher?“ Sie nickte und er presste sie noch weiter an sich,
abermals stöhnte er leise auf. Sie sah es an seinen Augen wie
die Erregung über ihm zusammen schlug. Er dachte nicht mehr
lange nach sondern riss ihr regelrecht die Kleider vom Leib,
sich selber hatte er schnell davon befreit, dann packte er sie
hob sie hoch und warf sie auf das Bett und sich gleich auf sie
drauf. Er war es gewohnt gewesen sich immer zu beherrschen,
etwas das sein Vater nie getan hatte, doch diesmal wollte er das
nicht mehr. Doch er war sich sicher, das er dieses mal zumindest
darauf achten würde seine Kräfte ein zu teilen. Er spürte gleich
das sie an sich gar kein Vorspiel mehr brauchen würde, er
drückte ihre Beine auseinander, schob sich dazwischen und drang
sofort in sie ein. Aurian griff nach ihm und presste ihre Finger
in seine Haut, doch er griff nach ihren Händen und fixierte sie
mit seinen über ihrem Kopf. Sie wollte alles, so sollte sie es
auch bekommen. Aurian schrie leise auf, als er sie sich nahm.
Dann legte er los. Als sie mal versuchte den Spieß um zu drehen
und ihn von sich runter werfen wollte, hauchte er ihr leise zu:
„Heute nicht, heute wirst du mir gehören und nicht ich dir.“ Im
Gegenteil er drehte sie herum so das sie auf dem Bauch vor ihm
lag und als sie ihm so hilflos ausgeliefert war, nahm er sie
gleich wieder. Aurian schrie nur noch vor Lust und Leon lies
alles raus. Sie wand sich unter ihm, sie versuchte zu entkommen
doch er lies sie nicht gehen, sondern nahm sie sich immer und
immer wieder. Um die Pausen die auch er zwischen durch mal
brauchte zu überbrücken, reizte er sie mit seinen Händen und
seinem Mund weiter. Er lies seine Lippen und Hände über ihren
Körper gleiten. Und sobald er soweit war, nahm er sie sich
wieder. Er probierte mit ihr alle Stellungen aus, in denen er
sie beherrschen konnte und nicht sie ihn. Als Myrion wieder kam
sah er was Leon mit Aurian tat. Er sah wie sein Freund alles aus
sich heraus lies. Um Aurian machte er sich keine Sorgen, er
wusste sie würde es verkraften. Nach Stunden brach Leon über ihr
zusammen, er konnte nicht mehr, sie hatte alles von ihm bekommen
was er geben konnte. Als er sie sich nun ansah, sah er das sie
sogar blaue Flecken davon getragen hatte. Doch sah er ebenso als
er von ihr ab ließ das sie sich wohlig in den Kissen räkelte und
er grinste leicht. Er hatte es wirklich geschafft. Nun machte
sich auch Myrion sichtbar und trat zum Bett, er zog sich aus und
legte sich neben Aurian, er sah Leon an und lächelte ihm zu:
„Sie scheint dich doch zu wollen, mich schickte sie nämlich fort
um nach den Turteltauben zu schauen.“ Sachte strich seine Hand
über Aurian, dann sah auch er die blauen Flecken. „Na du musst
ja ganz schön wild gewesen sein.“ Leon atmete noch schwer und
versuchte wieder Luft zu bekommen. „Na sie aber auch, jetzt ist
es wenigstens gerecht verteilt.“ Sein Körper sah nicht besser
aus, er sah aus als wäre er unter einen Mähdrescher geraten.
Übersät mit Kratzern. „Aber ich sag dir es war, es war
überwältigend.“ Myrion beugte sich leicht über Aurian und
hauchte ihr leise zu: „Du bist heute noch nicht fertig, denn ich
werde ebenso meinen Anteil fordern und glaub mir, ich werde auch
nicht eher aufhören bis ich nicht mehr kann.“ Aurian stöhnte
leise auf und sah ihn an. „Gib mir nur eine Weile um mich von
diesem Sturm den Leon über mich brachte zu erholen.“ Als sie das
sagte lachten die beiden Männer. Doch Myrion würde seine Worte
wahr machen, denn es war wirklich schon einige Tage her das er
sich mal austoben konnte und so nahm auch er sie sich noch mal
vor. Und auch er reagierte nur in soweit darauf, das er ihr zu
hauchte wenn sie flüchten wollte: „Hier geblieben Kätzchen, ich
weiß das du es vertragen kannst.“ Anschließend lagen alle drei
recht entspannt nebeneinander, Aurian hatte es wirklich
problemlos verkraften können, wenn sie nun auch sehr fertig
war.. Myrion stützte sich auf einen Arm und wandte sich ihr zu,
dabei sah er auf sie herunter: „Sag mal Kätzchen hattest du das
wirklich ernst gemeint? Ich meine das mit Iskander.“ Aurian rang
noch ein wenig nach Atem und sah ihn ebenso an:“ Ja absolut
ernst, ich kann mir vorstellen, wenn sie ihn nach einem mal
ablehnt, weil sie nicht mehr will, wird er irgendwann platzen
und es wäre möglich das er sich dann mal nicht mehr beherrschen
kann und sie dazu zwingt ihm mehr zu geben. Und das kann ich
nicht zulassen, ich weiß das er mit euch auf keinen Fall
mithalten kann. Das er recht schnell im Verhältnis zu euch
aufgeben wird. Doch wenn ich so vermeiden kann, das er sich von
ihr eventuell mehr nimmt als sie zu geben bereit ist, werde ich
es tun. Es sei denn es würde euch stören, dann muss ich eine
andere Lösung finden.“ Myrion nickte, er sah Leon an, doch
dieser zuckte nur mit der Schulter und antwortete: „Ich denke so
oft wird es nicht nötig sein, also soll sie meinetwegen.“
Abermals nickte Myrion: „Also mir ist es auch egal, solange wir
nicht deswegen zu kurz kommen. Jedes mal brauchen wir es ja auch
nicht so ausgiebig wie heute, also ich käme ebenso damit klar.
Doch will ich ehrlich sein und halte mich jetzt nicht für einen
Spanner, doch ich will dabei sein, es zumindest sehen.“ Leon
nickte heftig er wollte es ebenfalls sehen. Aurian sah von einem
zum andere und dann lachte sie: „Ihr wollt nur sehen wie er auf
der ganzen Linie versagt.“ Myrion grinste: „Nö nur sehen wie er
später kaum noch auf den Beinen stehen kann, wenn du mit ihm
fertig bist. Leon und ich werden uns dann mit einem Glas Wein
gemütlich zurück lehnen.“ Aurian schüttelte den Kopf: „Also
meinetwegen ich habe nichts dagegen, mir ist es egal ob ihr
zuseht oder nicht.“
Auf Iskanders
Welt hatte nach diesem recht angenehmen Tagesanfang, Enjara ihre
Arbeit wieder aufgenommen. Er hatte sich nach dem ersten mal
tatsächlich zurück gehalten, er hatte sie zwar noch gestreichelt
und geküsst und sich auch an sie gedrückt doch kein zweites mal
von ihr verlangt. Und so konnte sie die Zeit mit ihm auch
genießen, sie versuchte ihm sogar auf andere Weise noch etwas zu
geben und er war damit zufrieden, erst mal jedenfalls. Er
forderte sie zwar am Abend wieder aber damit konnte sie leben.
Ihre Nachforschungen hatten nichts ergeben, sie fand keine
weiteren Verwandten. Und so sagte sie ihm eines Abends: „Es tut
mir leid doch es gibt nicht mehr einen einzigen Verwandten. Ich
wüsste nicht wen wir als Lehnsherren einsetzen könnten oder
vielmehr du.“ Doch wie gerufen erschienen auf einmal Iona und
die Schicksalsdame bei ihnen. Diese sahen die beiden an und so
erfuhren sie von Iona: „Iskander, Enjara, wir müssen euch etwas
sagen. Die Schicksalsdame hat vor wenigen Tagen einen
Lebensfaden eingesetzt der von dir ausgeht, Iskander, das heißt
jemand ist von dir schwanger geworden.“ Dann sah Iona Enjara an:
„Und du meine Liebe bist ebenso schwanger, auch du bekommst ein
Kind von Iskander. Doch im Gegensatz zu dem Kind das er noch
gezeugt hat, hat deines keinen Lebensfaden, ich weiß nicht
wieso, doch möchte ich das auf der nächsten Ratssitzung klären.
Ich denke mal Aurian wird mehr darüber wissen, irgendwie weiß
sie immer alles was vor sich geht.“ Iskander und Enjara waren
geschockt. „Sie ist schwanger? Ich habe sie geschwängert? Oha.
Und wen habe ich noch geschwängert?“ Die Schicksalsdame nannte
ihm dann den Namen der jungen Frau, die Mutter seines Erben
werden würde. Er nickte und sah dann Enjara an: „Es tut mir
leid, das wollte ich nicht. Doch will ich dem Kind alles geben
was es braucht. Doch wie sieht es mit dir aus? Ist es denn für
dich in Ordnung das du nun von mir ein Kind bekommst?“ Enjara
nickte: „Ja es ist für mich in Ordnung.“ damit strich sie sanft
über ihren noch flachen Bauch. „Doch möchte ich nun lieber
wieder zurück in unsere Höhlenwohnung und ich möchte noch eins,
noch mal zurück in meine Welt und dort noch alles regeln was ich
regeln muss. Denn ich denke ich werde eine lange Zeit nicht mehr
dort hin zurück kehren.“ Iskander nickte: „Auch ich habe nun
einiges zu regeln. Sagt Iona, darf ich mir einige Schätze aus
den Lagerräumen nehmen? Denn ich gedenke das alte Gutshaus
wieder aufbauen zu lassen, damit mein Kind dort mit seiner
Mutter leben und aufwachsen kann. So haben wir nun doch noch
einen Erben gefunden. Das Licht geht manchmal wirklich seltsame
Wege.“ Iona nickte: „Doch seit ihr nicht so unvermögend wie ihr
vielleicht glaubt, in den Katakomben in denen ihr geschlafen
habt, hat euch euer Vater auch Schätze zurück gelassen,
vielleicht solltet ihr dort erst mal anfangen und wenn das nicht
reicht, so könnt ihr euch aus den Lagerbeständen die es in der
Höhle gibt, nehmen was ihr braucht. Doch das wird euch Aurian
sicher auch noch selber sagen.“
Iskander
nickte, also würde man nun beginnen, dafür zu sorgen das alles
geregelt würde.

Die Helden des Schicksals

Enjara
und
Iskander

Kapitel 15: Aurian schafft alle

Iskander hatte
nun ein sehr großes Problem. Er hatte zwei Kinder gezeugt mit
zwei verschiedenen Frauen. Um das Kind das Enjara bekommen würde
konnte er sich ja kümmern, doch um das zweite, da sah es schon
anders aus. Es musste eine Lösung geben das er sich ab und zu
auch mal um das zweite kümmern könnte. Er war kein Mann der sich
vor der Verantwortung drückte. Wenn er auch nicht beabsichtigt
hatte, das die Frau schwanger würde, so was es nun einmal
geschehen. Er hatte in dieser einen Nacht zweimal mit ihr
geschlafen und wenn die Schicksalsdame sagte es sei sein Kind
dann war es wohl auch so. Erst einmal sprach er mit der
Hohepriesterin und sie erklärte sich natürlich bereit, die
Mutter seines Kindes weiter hin im Tempel zu behalten. Denn sie
sah es als große Ehre an das man ihren Tempel dazu aus erkor.
Zudem die Mutter auch eine ihrer Priesterinnen war und er der
Kämpfer des Schicksals. Was den Besitz des gesamten Gutsgeländes
anging. Nachdem er sich bereit erklärt hatte diesen wieder auf
bauen zu lassen und dort sein Kind als Oberhaupt ein zu setzen,
wurde ihm erklärt das er das Gebiet selbstverständlich wieder
als sein eigen ansehen dürfe. Dann lies er Handwerker kommen und
gab den Auftrag das Gutshaus samt Stallungen und
Familienfriedhof wieder in Stand zu setzen, beziehungsweise
wieder auf zu bauen. Er stellte auch fest das er reicher war als
er gedacht hatte, sein Vater hatte ihn gut bedacht. Die Kisten
aus den Katakomben lies er in den Tempel bringen. Er ging mal
davon aus das die Priesterinnen ehrlich sein würden, weil
ansonsten müssten sie wohl auch mit der Strafe der hohen Herrin
rechnen und diese hatten sie ja sogar persönlich kennen gelernt.
Er verfügte das sich die Mutter seines Kindes davon bedienen
dürfe, wenn es nötig wäre. Außerdem sollten davon der Aufbau des
Gutshauses bezahlt, als auch alle Dörfern die in seinen
Regierungsbereich fielen wieder erneuert und in Stand gesetzt
werden. Dann versprach er wieder zu kommen und verabschiedete
sich. Kurze Zeit später stand auch er wieder in der kleinen
Wohnung, auf der Welt der Götter. Doch nun konnte er sehen das
dort ein weiteres Zimmer entstanden war, eingerichtet mit dem
feinsten das es gab, für das Kind das er mit Enjara bekommen
würde.
Auch Enjara war noch mal in ihre
Welt und Zeit gereist und hatte alles erledigt, sie hatte ihren
Hausstand aufgelöst, sich von den wenigen Freunden die sie hatte
verabschiedet und war wieder in ihre Höhlenwohnung, wie sie es
nannte, zurück gekehrt.
In den nächsten Tagen würde sich
der Rat abermals versammeln und er war gespannt wieso das Kind
das er und Enjara bekommen würden, keinen Lebensfaden habe.
Iskander wanderte oft durch die
weiten und verzweigten Höhlen und traf so auch in der
Kristallhöhle Aurian an. Sie stand wie so oft vor der
Kristallwand und sah zu ihrem Vater. Sie überlegte gerade, mal
mit Iona zu reden, ob sie nicht irgendwann ein Kind bekommen
könnte wie ihr Vater gewesen war, gezeugt von zwei Vätern.
Iskander stand am Eingang und betrachtete Aurian, heißes
begehren stieg in ihm hoch. Er schimpfte innerlich mit sich
selber, doch er war nun schon einige Tage wieder in der Höhle
und Enjara lies nicht mehr zu als das was sie ihm gesagt hatte.
Und ungeachtet der Umstände das er bereits zwei Frauen
geschwängert hatte, wollte er die Frau die dort an der
Kristallwand stand. Langsam trat er auf sie zu: „Hohe Herrin?
Dürfte ich wohl eine Bitte äußern?“ Aurian drehte sich herum und
sah das Iskander unmittelbar vor ihr stand, sie konnte sogar
seine Duft riechen. Sie nickte: „Was möchtest du?“ Nun Iskander
dachte, das was ich wirklich möchte kann ich wohl kaum sagen, so
antwortete er: „Ich möchte um die Erlaubnis bitten ab und zu mal
nach meinem Kind zu sehen, wenn es geboren sein sollte.“ Aurian
nickte: „Sicher das ist machbar, der Bitte komme ich gerne
nach.“ Sie sah wie sein Blick an ihr entlang ging, ebenso fiel
ihr sein schwerer Atem auf. Dann urplötzlich griff er zu und zog
sie heftig an sich um sie sogleich verlangend und
leidenschaftlich zu küssen. Und ebenso plötzlich lies er sie
auch wieder los. Dann sah er sie schwer atmend an. „Verzeiht
hohe Herrin, das hätte ich nicht tun sollen. Doch ich konnte
nicht widerstehen.“ Aurian war von dem Überfall nun doch
überrascht und hob leicht eine Augenbraue. Iskander sah sie
unter leicht gesenkten Wimpern mit einem so treuen Hundeblick
an, das Aurian dann doch lachen musste. „ So schlimm?“ Er
nickte: „Ihr wisst nicht wie ihr auf mich wirkt, wenn es mir
erlaubt ist zu sagen. Ich will euch auch nicht zu nahe treten.“
Nun lachte Aurian wirklich herzlich: „Also wie nennst du das
denn? Du ziehst mich an dich und küsst mich, das ist also kein
zu nahe treten?“ Er sah sie verschmitzt lächelnd an, den Kopf
ein wenig geneigt. „Nun ja so könnte man es wohl schon nennen.“
Er hatte mit einer kräftigen Ohrfeige gerechnet aber nicht damit
das sie lachen würde. Er fand sie einfach zum anbeten. Sie
betrachtete ihn nun von oben bis unten, sehr langsam glitt ihr
Blick an ihm entlang, so das er nervös wurde. Er wusste nicht
war das gut oder schlecht. Dann grinste sie ihn schelmisch an:
„Eigentlich müsste ich dir den Kuss zurück geben, den kann ich
unmöglich behalten.“ Er sah sie fragend an, doch dann trat sie
auf ihn zu, griff an die Aufschläge seiner Weste, zog ihn so
etwas zu sich heran und küsste nun ihn, das ihm hören und sehen
verging. Dann lies sie ihn ebenso plötzlich wieder los, wie er
zuvor auch sie. Sie hatte ihn ebenso überrascht. Dann zwinkerte
sie ihm zu und ging: „Wenn du zu deiner Welt möchtest sag
Bescheid, ich bin meistens in meinen Privaträumen zu finden.“
Und ehe er noch etwas erwidern konnte war sie auch schon
verschwunden, sachte glitten seine Finger über seine Lippen, sie
hatte ihn geküsst, er konnte es nicht fassen. Hinter ihm tauchte
Myrion auf: „Ja das hat sie drauf, oder? Einen Kerl heiß zu
machen.“ Iskander fuhr herum und begann zu stottern. „ja ich ...ähm..sie.“
Myrion lachte leise: „Na nun reg dich mal nicht auf. Ich weiß
genau wie sie auf Männer wirkt. Und ich bin der letzte der dir
deswegen gleich die Knochen bricht. Es wäre was anderes wenn du
sie zu irgendwas gezwungen hättest, dann wäre ich ein wenig böse
geworden, aber so.“ Er zuckte mit den Schultern. „Na ja es wäre
nicht passiert, wenn ich ab und an mal ausgelastet würde, doch
als ich sie hier stehen sah kochte es hoch...“ er sah Myrion an:
„und euch sollte ich das wohl am wenigsten erzählen. Doch ich
habe hier niemanden, außer Enjara, und mit wem sollte ich sonst
reden.“ Myrion sah ihn an und deutete zu dem Tisch mit den
beiden Stühlen : „Setzen wir uns und du erzählst mal was los
ist.“ Als sie saßen redete sich Iskander alles von der Seele,
angefangen von das Enjara nicht mehr als einmal wollen würde,
bis hin das er Aurian wollte und Myrion spürte die Verzweiflung
die aus seinen Worten sprach. „Und du denkst Aurian könnte dir
das geben?“ Iskander nickte: „Ich denke schon, sie ist anders,
man spürt das sie...na ja ich kann es nicht erklären, doch von
ihr geht etwas aus, das es einem schwer macht sie nicht küssen
und natürlich noch mehr zu wollen . Und ich weiß auch das ich
mich jetzt um Kopf und Kragen rede, schließlich rede ich hier
über eure Gattin.“ Myrion sah ihn ruhig an. „Ich sag dir nun mal
was, egal mit wem sie ins Bett gehen würde, egal mit wem sie
schlafen würde, niemals würde sie mich verlassen, sie liebt mich
und gehört zu mir wie meine Hand. Und deswegen, weil ich das
weiß, ebenso wie ich weiß das sie so, wie sie auf mich wirkt
auch auf andere Kerle wirkt, würde es mich nicht stören. Und von
um Kopf und Kragen reden, kann hier keine Rede sein im
Gegenteil, das du so ehrlich bist ist mir lieber als würde es
heimlich und hinter meinem Rücken sein, denn das würde mich
wirklich wütend machen.“ Iskander verstand und nickte. „Und
zudem hat sie dir eben die Genehmigung gegeben unsere
Privaträume zu betreten, also würde ich es an deiner Stelle mal
versuchen gehen. Allerdings sollte ich dich warnen, sie ist
keine normale Frau, also wappne dich... solltest du es
schaffen.“ Nun sah Iskander ihn sprachlos an: „Wisst ihr was ihr
mir gerade gesagt habt? Ist euch klar das ich sie mir nehmen
werde wenn sie mir die Gelegenheit gibt?“ Myrion schmunzelte.
Das waren fast exakt die gleichen Worte sie auch Leon benutzt
hatte. Er nickte. „Natürlich weiß ich das. Also geh und versuch
dein Glück.“ Das lies sich Iskander nun nicht zweimal sagen, er
sprang auf und nickte: „Ich werde es versuchen gehen.“ Als
Iskander gegangen war, dachte Myrion so über die letzte Zeit
nach, seit dem Tag als er Aurian begegnet war, hatte er sich
sehr verändert. Damals hätte er noch jeden zu Brei geschlagen
der es wirklich auch nur versucht hätte und heute gab er ihnen,
sei es nun Leon oder Iskander die Erlaubnis. Er schüttelte den
Kopf, doch eines war ihm wirklich klar, seine Aurian war etwas
besonderes, sie musste Probleme lösen die teilweise recht
ungewöhnlich waren, doch er liebte sie und würde immer hinter
allem stehen was sie tat. Auch wenn es hieß das sie mit einem
anderen schlief, um schlimmeres zu verhüten. Dann lachte er und
murmelte: „Mein Kätzchen bringt regelrecht ganzen
Körpereinsatz.“ Dann ging er um Leon zu suchen und ihm zu sagen
das sie Wein besorgen sollten. Denn das Schauspiel wollte er
sich nicht entgehen lassen.
Aurian ahnte das Myrion wieder
mal in der Nähe gestanden und mitbekommen hatte was dort
geschehen war. Sie musste zugeben Iskander hatte sie aufgewühlt.
Sie fragte sich ob er ihr wirklich folgen würde oder nicht. Sie
hatte in seinem Kuss die Sehnsucht gespürt, ebenso wie sie
gemerkt hatte, das er bereits jetzt schon nicht mehr ausgelastet
war, das ihm das was ihm Enjara gab wirklich zu wenig war. Sie
hatte sogar mit Iona gesprochen ob man nicht bei Enjara
ausnahmsweise mal eingreifen könnte und ihr Verlangen erhöhen
könnte, doch Iona hatte den Kopf geschüttelt und gesagt, man
würde dann Enjara einen Teil der Persönlichkeit nehmen die zu
ihr gehörte. Das hatte sie einsehen müssen. Und Iskander? Würde
man ihn ändern, hätte er wohl kaum das Kind gezeugt das später
mal erst sein Gut und dann das ganze Reich übernehmen würde.
Sein Sohn war dazu ausersehen einmal König zu werden. Das wusste
sie von der Schicksalsdame die sich den Faden genau angesehen
hatte. Dieses Land und dadurch auch deren ganze Welt würde durch
diesen jungen König um vieles besser werden. Iskander hatte in
einer Nacht zwei Söhne gezeugt, wovon einer ein Gott und der
andere ein König werden würde. Während sie so darüber nachdachte
spürte sie wie hinter ihr die Türe geöffnet wurde, sie spürte
instinktiv das es weder Myrion noch Leon waren. So drehte sie
sich langsam um, sie hatte zum Fenster hinaus gesehen und über
ihre Insel geblickt. Sie sah ihn an: „Willst du nun schon in
deine Welt gehen?“ Iskander war es der den Raum betreten hatte,
er sah sie ebenfalls an: „Nein, ich komme weil ich etwas anderes
will. Ich will euch Herrin. Ich weiß das es sehr vermessen ist,
doch ich kann nicht anders, alles zieht mich zu euch hin. Mein
Verlangen nach euch ist unglaublich.“ Langsam schritt er näher,
während er sprach. „Ihr könnt mich natürlich weg schicken und
mir sagen ich solle mich zum Teufel scheren, doch muss ich es
wenigstens versuchen. Ansonsten würde ich mir selber untreu
werden. Dann stand er zum zweiten mal an diesem Tag unmittelbar
vor ihr und ebenso griff er sie sich abermals und riss sie
regelrecht in seine Arme. Aurian atmete scharf ein, sie spürte
wie ihr Körper auf ihn reagierte. Er sah auf sie herab, ihren
Körper so nahe bei sich zu spüren, nahm ihm fast den Atem. Jede
Faser seines Körpers wollte sie. Und als er sie nun verlangend
küsste und sie diesen Kuss erwiderte, war es um ihn gänzlich
geschehen, jetzt hätte ihn nur noch Myrion davon abhalten
können, zu tun was er zu tun gedachte. Aurian hatte ihre Arme um
ihn gelegt und ihre Hände waren unter seine Weste gerutscht und
strichen nun über seinen Rücken. Er löste den Kuss schwer atmend
und sah sich suchend um, dann deutete sie auf eine Türe. Sie
würde mit ihm nicht ihr Schlafzimmer benutzen, denn das war nur
ihr und ihren Löwen vorbehalten, doch deutete sie auf eine Türe
die zu einem unbenutzten Schlafzimmer führte. Er nahm sie auf
seine Arme und trug sie in die angegeben Richtung sie immer
wieder unterwegs küssend. In dem Zimmer angekommen legte er sie
auf das Bett und sah zu ihr herab, leise stöhnte er auf. Er zog
sich aus und legte sich neben sie, dann begann er sie zu
streicheln und sie ebenfalls von der Kleidung zu befreien. Bei
jedem Stück Haut das sich ihm offenbarte küsste er darauf, bis
sie ganz ausgezogen war. Sie hatte ihn immer wieder sachte
gestreichelt und so sein Verlangen immer weiter geschürt. Diese
Frau hier zuckte nicht vor ihm zurück sondern kam ihm willig
entgegen, sie hatte keine Angst vor ihm und seinem Verlangen.
Leise stöhnte er abermals auf. Leise hauchte er: „Ich will
dich.“ Aurian nickte und flüsterte leise zurück: „Ich weiss.“
Und als sie sich ihm öffnete konnte er sich nicht mehr
beherrschen, er fiel regelrecht über sie her und nahm sie sich.
Seine ganze aufgestaute Lust fand nun ein Ziel. Aurian ließ ihn
sich erst mal austoben, es wunderte sie das er selbst jetzt noch
soviel Beherrschung hatte sich nicht sofort zu entladen, das er
doch noch Ausdauer zeigte. Er schaffte es sogar sie zum schreien
zu bringen, das sich auch in ihr Lust zeigte, so das sie ihm
immer wieder entgegen kam. Immer wieder drang er in sie ein, bis
auch er aufschrie. Schwer atmend sah er anschließend auf sie
herab als er wieder einigermaßen bei Sinnen war. Aurian sah ihn
an und hauchte schwer atmend: „Ich hoffe das war noch nicht
alles.“ Er sah sich gefordert. Er grinste und schüttelte den
Kopf: „Noch lange nicht. Ich bringe es auf mehr als einmal.“
Dann legte er abermals los, er wälzte sich mit ihr im Bett, so
das mal sie und mal er unten lag. Sie forderte alles von ihm,
selbst als er nach dem dritten mal nur noch keuchte, forderte
sie noch mehr. Nach einer kurzen Pause, schaffte er es auch noch
sie noch einmal zu nehmen, doch dann war Schluss, er konnte
nicht mehr und lag erschöpft auf ihr und sah sie an: „Gib mir
eine Weile Zeit, dann können wir wieder von vorne beginnen doch
jetzt geht erst mal nichts mehr.“ Aurian lächelte ihn an. „Bist
du sicher?“ Dann begann sie ihn zu reizen und oh wunder sie
schaffte es und nun legte sie los. Doch das hielt er nicht lange
durch, er krallte sich in die Kissen, wand sich unter ihr und
schrie nur noch. Als sie sich nun neben ihn legte und er sie in
den Arm nahm, sah er sie an und schüttelte mit dem Kopf, leise
keuchte er: „Jetzt verstehe ich auch das du zwei Kerle brauchst,
du bist wirklich einfach zu viel Frau für einen Mann. Doch ich
sag dir was, ich fand es atemberaubend. Und ich an Myrions
Stelle würde auch jedem die Zähne einschlagen der versuchen
würde dich mir weg zu nehmen.“ Myrion und Leon hatten es sich
tatsächlich angesehen und saßen gelassen in einigen Sesseln und
tranken ein Glas Wein. Leon grinste“ Das hätten wir ihm auch so
sagen können. Er kann froh sein das sie keinen Anfall bekommen
hat und noch mehr von ihm wollte. Doch ich denke heute wird er
nichts mehr wollen, auch von Enjara nicht. Aurian hat ihn
geschafft.“ Myrion nickte ebenfalls grinsend. „Die Frage ist nun
nur, ob er nun ebenfalls süchtig nach ihr sein wird wie wir.
Gott das ist aber auch eine Frau. Und ich bin froh der Mann an
ihrer Seite zu sein.“
An diesem Tag forderte er von
Enjara wirklich nichts mehr, er fühlte sich ausgelaugt doch auf
angenehme Art, er war froh das er später nur noch auf dem
Plateau sitzen und die Sonne genießen konnte. Er dachte über
sein Erlebnis nach und irgendwie machte ihn das glücklich. Auch
wenn er wusste das er für Aurian nie mehr als ein Abenteuer sein
würde. Enjara wunderte sich zwar das er heute nichts mehr von
ihr wollte, doch nahm sie an, das er sich was er gebraucht hatte
schon wo anders geholt hatte, so das er sie nun in Ruhe ließ und
traurig war sie nicht darüber.

Kapitel 16: Enjaras Wunsch

Nun in den nächsten Tagen fand
dann auch wieder der Götterrat statt. Abermals würden nun auch
Enjara und Iskander mit am Tisch sitzen, doch statt wie beim
letzten Mal war nun die Wand hinter dem langen Tisch offen und
man konnte über die Insel sehen. Enjara stand am Fenster es war
außer ihr und Iskander noch niemand da. „Das ist wunderschön.
Ist das die Insel auf der wir nun leben? Was denkst du?.“
Iskander stand hinter ihr und hatte seine Arme um sie gelegt und
blickte über ihre Schulter ebenso auf die Insel. „Es ist an zu
nehmen oder?“ Enjara seuftzte: „Ich würde gerne mal darüber
spazieren gehen, doch von unserer Wohnung aus ist sie nicht zu
erreichen. Ich will nicht klagen, uns geht es gut, doch ab und
an hätte ich schon mal gerne ein wenig Unterhaltung. Ich fühle
mich einsam. Und Black ist in letzter Zeit auch nicht so
gesprächig.“ Iskander nickte, er konnte sie verstehen: „
Ich...wir... könnten ja mal die Herrin fragen ob wir eventuell
Zugang zu der Insel bekommen könnten. Dann könntest du Iona mal
besuchen oder die anderen Damen die hier leben. Was meinst du?“
Enjara nickte. Jasmin hatte es damals nichts ausgemacht. Sie und
Eric hatten sich selber und zudem die Fähigkeit auch mal die
eine oder andere Welt zu besuchen. Nun die Fähigkeit hatten auch
Iskander und Enjara, doch waren sie noch nicht dahinter
gekommen. Wo Jasmin es sich damals auf Grund ihrer magischen
Vorkenntnisse leicht gemacht hatte, tat sich Enjara doch schwer.
Enjara kam aus einer nicht magischen Welt und sie konnte sich
einfach noch nicht vorstellen was sie alles vermochte. Obwohl
sie das Büchlein das ihr Aurian gegeben hatte aufmerksam gelesen
und obwohl sie ihre magischen Kräfte immer mal probiert hatte.
Ebenso wie Black versuchte ihr mehr Verständnis für die Magie zu
vermitteln, kam sie keinen Schritt weiter. Black hatte auch
schon mit Aurian darüber gesprochen. Und Enjara machte Aurian
Sorgen, sie spürte das die junge Frau litt. Doch wenn sie nie
was sagte, konnte auch Aurian hier nicht viel tun. Dann hörten
die beiden das sich die Herrin des Lichts näherte und drehten
sich in Richtung Eingang, weil sie hörten sie lachen und sich
mit Leon und Myrion unterhalten die in ihrer Begleitung waren.
Sie bekamen mit wie Myrion sagte: „Also wenn du einen zweiten
Ikarus willst, dann sollten wir das in Angriff nehmen. Wie wäre
es mit heute Nacht. Du solltest dann vielleicht nur Iona
vorbereiten das es bei uns heute Nacht wild zugeht und das sie
alles in die Wege leiten soll.“ Und wie Leon zustimmte und
meinte: “Also ich hätte auch nichts dagegen, obwohl ich zugeben
muss ich hätte auch gerne noch einen Sohn den nur ich zeugte.
Ich brauche einen Nachfolger für die dunkle Hälfte der Stadt. Da
Darcon nicht mehr lebt, habe ich nun die Leitung der halben
Stadt übernommen, doch ich war noch nie dafür geschaffen, eine
Stadt zu regieren.“ Myrion gab ihm recht: „Ein gemeinsamer Sohn
ist schön und gut, doch mir geht es nicht anders, ich hätte auch
gerne ein eigenes Kind und mir ist es egal ob es ein Junge oder
ein Mädchen wird.“ Aurian lachte: „Jungs, Jungs, immer eins nach
dem anderen, ich habe bisher nur darüber nachgedacht, ihr habt
es aber auf einmal eilig.“ Myrion lachte: „Nun ja ich bin nicht
gar so wild auf das Kind, ich kann also noch warten, doch freue
ich mich jetzt schon auf die Versuche.“ Dann betraten die drei
den Sitzungssaal und Iskander konnte sehen, wie Myrion Aurian
heftig an sich zog und sie leidenschaftlich küsste und diese den
Kuss ebenso erwiderte. Leon lachte leise: „Sag Myrion, willst du
das vielleicht gleich hier versuchen?“ Dann sah er Iskander und
Enjara und nickte den beiden zu: „Hallo ihr beiden, genießt ihr
die Aussicht?“ In Iskander keimte leichte Eifersucht auf, als er
sah wie Myrion sein Erstrecht geltend machte, doch nickte auch
er Leon zu und bewunderte ihn dafür das es ihm nichts aus zu
machen schien, das zu sehen. Unterdessen hatte Myrion den Kuss
schwer atmend gelöst und lachte ebenfalls: „Nun nicht gleich
hier, obwohl ich zugeben muss damit auch kein Problem zu haben.“
Leon hatte den kleinen Anflug von Eifersucht in Iskanders
Gesicht gesehen und trat auf ihn zu, während Enjara sich zu
ihrem Stuhl begab. Leise flüsterte er Iskander zu: “Ich würde
dir empfehlen die Eifersucht ganz schnell zu bekämpfen. Du
wusstest auf was du dich einlässt als du mit ihr schliefst. Und
Eifersucht ist hier gänzlich unangebracht.“ Iskander sah Leon
überrascht an und flüsterte zurück: „Du weißt das sie und ich?“
Leon zwinkerte ihm zu: „Sicher weiß ich das. Myrion und ich
haben keine Geheimnisse vor einander und er hat es mir gesagt.
Ebenso wie Aurian es nicht leugnet und dazu steht.“ Auch Enjara
hatte gesehen wie Myrion Aurian so leidenschaftlich küsste und
sah Aurian an. Dann sah sie von einem zum anderen, während sie
zum Stuhl ging und dachte sich : Wie kann sie es nur verkraften
das sie gleich mit zwei Männern schläft und das wie es sich
anhörte hinter einander. Dann fiel ihr Blick auf Iskander und
ihr wurde auf einmal klar, wieso er sie an diesem einen Tag
nicht mehr gefordert hatte. Er war bei Aurian gewesen und hatte
es sich dort geholt. Sie seufzte leise und strich sich sanft
über ihren sich langsam wölbenden Bauch. Sie wusste nicht das
Aurian eine Nymphomanin, das sie absichtlich vom Licht so
geschaffen worden war. Das aber Aurian aus diesem Grunde auch
unter Anfällen litt und wenn sie einen ihrer Anfälle hatte
dringend einen Mann brauchte.
So nach und nach trudelten auch
die anderen ein und für private Gespräche gab es keine
Gelegenheit mehr. So nickte Iskander nur noch zu Leons Worten,
ihm war selber klar, das er am wenigsten Grund zur Eifersucht
hatte. Denn Leon hatte ja recht. Ihm war von vorne herein klar
gewesen, Aurian gehörte zu Myrion und Leon. Man nahm Platz und
Aurian eröffnete die Sitzung. Die erste Frage die allen mehr
oder weniger auf der Seele brannte wieso hatte Enjaras
ungeborenes Kind keinen Lebensfaden. Denn weder Iskander noch
Enjara stammten von den Göttern ab noch von einer Inkarnation.
Alle redeten durcheinander, bis Myrion einmal kurz pfiff. „Wenn
ihr etwas erfahren wollt solltet ihr Aurian auch mal zu Wort
kommen lassen.“ Aurian grinste Myrion an und sah dann die nun
ruhigen Ratsmitglieder an: „Mir ist absolut bewusst das dies
wohl euer Hauptanliegen ist. Also wie wir inzwischen schon alle
wissen, geht das Licht oft seinen eigenen Weg. Es muss frisches
Blut in das Göttergeschlecht kommen, wenn nicht alle
Folgegenerationen irgendwann degenerieren sollen. Und so hat das
Licht verfügt, das Enjara einem Gott das Leben schenken wird.“
Nun war die Bombe geplatzt und Aurian wartete nun auf die
Diskussionen die nun folgen würden. Und so war es auch, abermals
redeten alle durcheinander. Wer sie allerdings sprachlos ansah,
war Enjara. Diese sah immer mal Aurian an, und dann auf ihren
Bauch. Auch Iskander konnte nur staunen, es dauerte eine weile
bis er begriff, das er einen Gott gezeugt haben sollte. Als
endlich wieder Ruhe eingekehrt war, sah Aurian von einem zum
anderen: „Nicht umsonst hat das Licht dafür gesorgt das Iskander
gut fünfhundert Jahre schlief. Es wusste er war der richtige
Vater für den neuen Gott, doch hier treffen zwei Ereignisse auf
einander. Die Welt aus der Iskander stammt, liegt in Trümmern
und erlebt im Augenblick chaotische Zeiten. Damit muss
aufgeräumt werden, und so hat Iskander nicht nur einen Gott
gezeugt sondern auch einen König für das Land. Dieser kleine
Junge wird in Kürze geboren werden und seine Mutter wird von mir
Instruktionen erhalten ihn zu einem guten König zu erziehen. Des
weiteren wird dieser König ein Schwert bekommen das aus der Hand
der Götter stammt. Daran schmieden Myrion und Leon gerade.“
Iskander hob die Hand und als Aurian ihm zunickte, fragte er:
„Wie kann es sein das die Kinder obwohl in einer Nacht gezeugt
so unterschiedlich zur Welt kommen?“ Aurian lächelte leicht: „Iskander
wann hast du dir Enjara das letzte mal genauer angesehen? Weil
dann wäre dir aufgefallen das ihr Bauch schon leicht gerundet
ist, obwohl das ganze erst wenige Zeit her ist. Doch zur
Erklärung. Die Zeit läuft nicht auf allen Welten parallel ab,
sondern in der einen Welt läuft sie schneller in der anderen
langsamer ab. Und deine Welt läuft vielleicht nicht so schnell
wie die Welt aus der ich stamme, aber doch ein wenig schneller
als die Welt der Götter, obwohl man von hier aus in alle Zeiten
und alle Welten reisen kann. Was ich allerdings niemandem
empfehlen würde außer im Notfall, weil es eventuell zukünftiges
verändern würde und so was darf niemals geschehen. Was nun
deinen Göttersohn angeht, nun die Götterkinder wachsen immer
schneller als normale Kinder, so das im Endeffekt auch beide
Kinder wieder zur gleichen Zeit zur Welt kommen werden.“
Iskander nickte und strich nun leicht über Enjaras Bauch, er sah
sie sanft an: „Warum hast du nichts gesagt, das dein Bauch so
schnell rundlich wurde?“ Dann sah er Aurian wieder an: „Ich
hätte noch eine Bitte. Enjara fühlt sich einsam und sie würde
gerne auf der Insel spazieren gehen und vielleicht auch mal die
eine oder andere Dame besuchen um ein wenig Unterhaltung zu
bekommen. Wäre das möglich?“ Aurian nickte: „Da ihr nun sowieso
schon die Insel gesehen habt, dazu kommt das euer Sohn eh hier
zu Hause sein wird, so gebe ich dieser Bitte nach. Ich werde
dafür sorgen das die Höhle sich entsprechend ändert so das ihr
Zutritt zur Insel haben werdet.“ Iskander bedankte sich
freundlich und lächelte Enjara wieder an: „Nun ist das in deinem
Sinne?“ Diese nickte nur. Nun sahen alle Enjara an und Iona
machte zu Aurian Zeichen das mit Enjara was nicht stimmen würde.
Sie war zu ruhig. Auch Mystra sah zu Enjara hin: „Kind was ist
los? Dich scheint nichts mehr zu freuen. Hast du Heimweh oder
ist etwas nicht in Ordnung?“ Enjara schüttelte nur den Kopf,
doch antwortete nicht. Dann blickte Mystra Aurian an: „Ich würde
vorschlagen das sie bis zu ihrer Entbindung zu uns kommt. Ich
denke ihr fehlt jemand weibliches der sich um sie kümmert. Sie
ist total vereinsamt. Sie ist anders als Jasmin, der machte das
hier alles nichts aus. Sie war eine Kämpferin, doch Enjara ist
sehr zart besaitet, sensibel und empfindlich. Mir ist eh
schleierhaft wie das Licht sie auswählen konnte.“ Mystra sah
Enjara wieder an: „Möchtest du zu uns kommen bis dein Kind
geboren ist?“ Nun sprang Enjara auf und lief weinend hinaus.
Iskander erhob sich sofort um ihr nach zu gehen, doch Aurian
winkte ab: „Ich werde ihr folgen, vielleicht bekomme ich heraus
was mit ihr los ist, obwohl ich es schon ahne.“ Dann folgte
Aurian ruhig der jungen Frau, in der Hoffnung sich zu irren. Sie
traf Enjara in ihrer kleinen Wohnung an, diese hatte Black feste
umfasst, den Kopf auf seinem Rücken liegen und weinte in sein
Fell. Black lies Aurian wissen, das Enjara ihn immer wieder
fragte warum er sie ausgewählt habe. Als Aurian näher trat, sah
Enjara auf: „Geh weg, lass mich alleine. Ich will dich nicht
sehen. Ich liebe ihn und er.....und er.....er geht zu dir.“
Aurian nickte leicht, ihre
Vermutung hatte sich bestätigt. Enjara wahr eifersüchtig, es tat
ihr weh zu wissen das Iskander bei ihr gewesen war. Das er sich
bei ihr das geholt hatte was er brauchte. „Ihr habt mich nur
ausgewählt damit ich dieses Kind kriege, ich bin euch doch
völlig egal. Iskander hat nur sein Vergnügen im Kopf und wenn er
es nicht von mir kriegt, holt er es sich woanders, ich bin
auswechselbar.“ Aurian stand ruhig da und verschränkte die Arme
vor der Brust und hörte sich alles an. „ Ich will wieder nach
Hause, ich will wieder in mein altes Leben, das war vielleicht
nicht so aufregend, wie eure Welt hier, doch es war mein Leben,
doch jetzt, jetzt.....benutzt man mich nur. Iskander liebt mich
nicht, er will nur eins von mir und selbst da versage ich. Nun
trage ich sein Kind aus und wollte das nicht mal. Ich hasse euch
alle und dich am meisten.“ Im Türrahmen standen nun auch
Iskander und Myrion und bekamen den Ausbruch von Enjara mit,
ebenso das Aurian ruhig blieb. Sie sah Enjara ruhig an: „Ist das
dein Wunsch? Wieder nach Hause zu gehen? Dein langweiliges Leben
wieder auf zu nehmen. Wieder deine Nase nur in die Bücher zu
stecken? Alleine deine Tage zu verbringen? Eventuell irgendwann
mal einen durchschnittlichen Mann finden, ihm vielleicht ein
Kind schenken und ganz normal dein Leben zu fristen wie andere
auch? Ist das wirklich dein Wunsch?“ Enjara sprang nun auf und
ging mit ihren Fäusten auf Aurian los: „ Ja, ja das will ich,
das ist mein Wunsch, zurück gehen in mein altes Leben.“ Iskander
wollte gerade dazwischen gehen doch Myrion hielt ihn auf. Und er
sah das sein eingreifen wirklich nicht nötig war. Aurian hatte
eine Kampfausbildung genossen und fing so leicht Enjaras Fäuste
auf, doch jetzt war ihre Stimme eiskalt:“ Glaubst du es ändert
sich was, wenn du auf mich einschlägst? Und nun beruhige dich
mal für einen Moment. Also gut, wenn du morgen noch immer den
Wunsch hast, dann komm zu mir. Ich werde Iona rufen, damit dein
Sohn schneller wächst, dann wirst du morgen von deiner Last
befreit werden. Anschließend werde ich dafür sorgen das du
wieder dort hin zurück kehren kannst, woher du kamst. Und keine
Angst ich bin nicht unmenschlich, ich werde dich zu diesem
Zeitpunkt zurück schicken, bevor du deine Wohnung auflöstest, so
das du gewiss wieder in dein altes Leben kannst. Um deinen Sohn
werde ich mich dann kümmern.“ Damit lies sie Enjaras Hände los,
drehte sich um und ging und Myrion folgte ihr. Als Iskander mit
Enjara sprechen wollte antwortete sie lediglich, er solle sie in
Ruhe lassen.

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