Aurian de Flor

Vorgeschichte

 

Im zarten Alter von 6 Sommern verlor sie ihre Eltern, man nahm ihr alles fort, Habgierige Verwandte waren der Meinung das ihnen alles zustand, und man nahm sie anfangs auch bei einem von ihnen auf. Aber Schläge und Misshandlungen waren an der Tagesordnung , so das sie als sie 10 Sommer zählte für sich beschloss , erwachsen genug zu sein und lief davon.
Von da an lebte sie auf der Strasse und es ging ihr gut, sie stahl was sie brauchte und kam über die Runden. Sie fand Freunde die ihr halfen ihr Leben zu meistern und auf der Strasse zu überleben. Sie schlug sich ihren Weg frei wenn es nötig war. Und wuchs so heran, sie wurde wirklich erwachsen und als sie irgendwann einmal einen Priester bestehlen wollte, nun ja erwischte man sie. Zu dem Zeitpunkt hatte sie den 19ten Sommer bereits hinter sich. Der Priester fing sie ein, und bemerkte ihre mentalen Kräfte und nahm sie mit in seinen Orden. Nun lernte sie ein geregeltes Leben kennen, und ihr ging es gut. Man überredete sie ihre Kräfte in den Dienst des Gottes zu stellen und sie fand es für sich passend. So begann ihre Ausbildung als Priesterin. Sie lernte zu kämpfen und ihre Kräfte die sie besass einzusetzen.
Sie lernte fleissig und man war mit ihr zufrieden. Aber die Misshandlungen denen sie als Kind ausgesetzt war, liessen sie nicht in Ruhe und so begann sie, entgegen den Dogmen ihres Gottes zu handeln. Erst nur ein wenig, und ab und an auch mehr. Man beobachtete sie , und als sie es zu schlimm trieb, warf man sie kurzerhand bevor sie ihre Ausbildung abgeschlossen und Weihe erhalten hatte, als nicht tragbar für den Orden aus dem Tempel. Sie war es gewohnt, das man sie irgendwann los werden wollte und schlich sich eines Nachts auf irgendein Schiff und lies sich von ihm in die Welt tragen und kam so spät in der Nacht in Alderia an. In der Hoffnung hier ein neuen Leben zu beginnen, vielleicht einen anderen Gott zu finden der ihr mehr zusagte. Aber das wird die Zeit zeigen. Sie selber sieht sich als Freigeist....

Ihre Geschichte

Alderia

Ihr Leben auf Alderia begann mitten in der Nacht als das Schiff dort anlegte und sie es verliess. Sie sah sich um und fand schon nach kurzer Zeit einen Platz an dem sie erst mal ihr Zelt aufbaute um dort zu übernachten. Sie lernte Rian kennen, der wohl ebenso wie sie in der Nacht angekommen war. Am nächsten Tag lernte sie einige neue Leute kennen und man zeigte ihr einen besseren Zeltplatz an einem Wasserfall. Rian und sie lernten einander besser kennen und fanden recht viele Gemeinsamkeiten heraus und fanden das sie eigentlich ebenso eine Weile zusammen bleiben könnten. Sie liefen kreuz und quer über die Insel um nach einem geeigneten Platz zum leben zu suchen und fanden ihn unverhofft in einem Wald hinter einer riesigen Felswand. So wie sie immer schon ihr Leben in die Hand nahm so schlug sie sich ebenso durch die Felswand. Rian und sie liessen sich dort nieder und schufen ein kleines Paradies. Kaum einen Menschen lies sie , und nun ja selbst jetzt lässt sie kaum hinter das sehen was sie ist. Sie verhält sich freundlich und liebenswürdig jedem gegenüber. Lange Kriege und Kämpfe habe das aus ihr gemacht was sie heute ist. Ihr Leben war bestimmt vom Blut vergiessen unter ihrem Gott. Niemals mehr wollte sie in Kriege gezogen werden, niemals wollte sie mehr in Schlachten kämpfen müssen. Nach aussen hin freundlich und liebenswürdig und immer bereit zu helfen wenn man ihre Hilfe braucht, werden wohl die wenigsten hinter ihr wirkliches Gesicht sehen können. So half sie Kalia der Heilerin als ihr die Kraft ausging, so half sie Verwen der Druidin als auch sie ihre Hilfe brauchte, setzte sich für Charana ein als alle diese verurteilten und half sogar die Mühle wieder aufzubauen. Sie heiratete Rian, nach dem ihre Liebe zueinander aufblühte und tat noch einiges mehr. Sie begann Bienen zu züchten und sich weiter im Kampf zu trainieren, ebenso wuchsen ihre klerikalen Fähigkeiten. Und was sie wirklich ist, wissen wohl nur sie und ihr geliebter Gemahl. Sie beide scheinen angesehen zu sein, und man sieht sie gerne. Wenn sie auch so ihre Methoden hat irgendwas herauszufinden ist sie oft eine Quelle des Wissens. Ihr Leben scheint heute ruhig zu sein und wie ein kleiner Quellbach dahinzufliessen.
Wir ihr weiteres Leben aussieht, nun das wird die Zeit zeigen, wie sagt sie immer: Die Zukunft ist wie ein unbeschriebenes Buch und jeden Tag kommt eine beschriebene Seite dazu.

 

30.04.06

Die Zeit ging ins Land, sie trat dem Waldbund bei und stärkte Verwen´s Rücken, damit sie es schaffen möge, was auf sie zukommen würde. Man sah sie gerne, und doch verbreitete sie um sich eine geheimnisvolle Aura, hinter die sie kaum einen blicken lies. Dann starb Rian, und wer sie sah, sah eine unnahbare Kälte von ihr ausgehen. Übermenschlich verhielt sie sich, und nahm den Kampf gegen das Schicksal auf. Ihre Kräfte wuchsen und ihr Wille wurde stärker. Dann verschwand sie für einige Zeit, ob man es bemerkt hatte, keine Ahnung. Und an einem Abend war sie wieder da........
Man erzählte ihr von Lanos und bat sie die Statuen herzustellen. Ohne viele grosse Worte machte sie sich an die Arbeit, um das Unmögliche möglich zu machen. Und sie schaffte es, wenn auch mit der Hilfe vieler helfender Hände. Und nur wenige Zeit später, standen die Statuen an dem Platz an dem sie sollten, und noch Wochen darauf, sah man sie immer wieder an den Statuen arbeiten und sie verfeinern.
Sie hatte wieder zu ihrem Frieden zurück gefunden, ihre Göttin half ihr dabei. Und ihre Kräfte wuchsen immer noch. Inzwischen war aus dem Freigeist, eine harte Frau geworden, die ihren Weg glasklar vor sich sah. Cain war inzwischen in ihr Leben getreten, wie auch noch andere die sie zu ihren Freunden machte. Cain, der starke Krieger, er immer auf der Hut, unbändig seine Kraft und seine Ausdauer. Sie begann ihn in einem anderen Licht zu sehen, und ihr Herz wandte sich ihm zu. Noch einmal nahm sie Abschied von Rian, und damit auch von der Vergangenheit. Cain hatte mit der Herrin Calandyrs gesprochen, und durch einen Zufall, mehr oder weniger, setzte man ihn und sie , zu den Wächtern der Geistern auf Calandyr ein. Sie trat dem Ritterorden bei und übernahm dort die Beratung in Glaubensfragen, und wartet nun geduldig auf ihren Ritterschlag. Sie verlies, mit Cain die Lichtung, die Vergangenheit endgültig zurück lassend, um sich mit ihm, ein neues Leben , an einem neuen Ort aufzubauen.
Sie bekam , wie auch neue Freunde, auf einmal neue Feinde dazu. Doch fest im Glauben an ihre Göttin, geht sie den Weg der für sie seit ihrer Kindheit vorbestimmt ist. Aus dem ehemaligen Freigeist, ist nun eine starke in sich gefestigte Priesterin geworden, die ihre Pflichten absolut und ohne Kompromisse nachgeht. Noch immer sammelt sie Wissen, und durchschaut mehr als sie zugibt. Nach wie vor sieht man sie gerne, und ist ihr zugetan. Doch genau weiss wohl nur sie selber was sie eigentlich ist. Und so vergeht die Zeit, ein Tag folgt dem nächsten. Und was die Zukunft bringt wird man sehen.