
Die Zeit verging auch in der Welt
der Geister, die ersten Inkarnationen waren geboren worden und
waren heran gewachsen. Die Avatare waren auf die Welt der
Urmutter zurück gekehrt. Die „Eine“ stand inzwischen an dem
Himmel wo sie hingehörte. Alles in allem also eine erfolgreiche
Zeit für die Urmutter, wenn sie auch hier und da immer mal
eingreifen musste. So betrachtete sie wieder mal alles was sie
geschaffen hatte. Die beiden männlichen Geister stritten sich
wie zuvor, alles lief also soweit normal. Inzwischen war auch
die goldene Stadt fertig gestellt worden, obwohl die Avatare ihr
einen anderen Namen gegeben hatte, sie nannten sie „Stadt
außerhalb der Zeit.“ Außerdem hatte die Urmutter eine Höhle
geschaffen die so einige Artefakte enthielt die später noch
gebraucht werden würden. Doch war dies nicht eine gewöhnliche
Höhle wie man sich denken kann. Sie veränderte sich wie es
benötigt werden würde, Felswände waren verschiebbar, Räume
entstanden oder verschwanden auch wieder, wie gesagt wie es
benötigt wurde. Und zu dieser Zeit war eigentlich nur ein
Höhlentrakt tatsächlich bewohnt. Und zwar von den Helden des
Schicksals. Hierbei handelte es sich um ein junges Paar das
einst sterblich war und nun, ohne es genau zu wissen in den
Diensten der Urmutter stand. Diese beiden waren schon hier und
da in der Zeit herumgereist und hatten schon die eine oder
andere Katastrophe abgewendet. Im Moment jedenfalls waren sie
wieder mal unterwegs um eine der zukünftigen Inkarnationen zu
schützen.
Nun sah die Urmutter auf ihre
zukünftigen Inkarnationen herab und überlegte welche würde wohl
zu erst benötigt. Die Stadt war noch leer, noch gab es keine
Bewohner, und die beiden männlichen Geister nervten sie langsam.
Selbst Ying, was sie nun doch verwunderte. An einem Tag als sie
wieder mal die Welten beobachtete, kamen die beiden, die mal für
einen kurzen Moment ihr Schachspiel unterbrochen hatten, zu ihr.
Und als sie wieder von ihnen angesprochen wurde, nickte sie und
meinte leise: „In Ordnung eure Stadt soll die ersten Bewohner
bekommen. So werde ich als erstes den Tod einsetzen, er wird
euch dann die Seelen bringen die es wert sind in der Stadt zu
wohnen.“ Die beiden rannten dann sofort wieder zum Schachbrett
um zu sehen was nun geschehen würde.
Während die Urmutter dort stand
und überlegte, wie sie den vorgesehenen zum Tod machen könnte,
kam ihr eine Idee, nun wusste sie wie sie es anstellen konnte.
Nicht der Tod sollte der erste sein sondern das Schicksal. Und
so rief sie Mystra zu sich. Sie sandte sie los um der neuen
Inkarnation mit zu teilen, was sie zu tun hatte, ihr ihre
Fähigkeiten aufzeigen und sie in die Höhle bringen um dort ihre
Aufgabe zu erfüllen. Nun Mystra fragte nicht lange sie wusste
was von ihr erwartet wurde und so machte sie sich auf den Weg.
Die Urmutter rieb sich die Hände, langsam begann das Spiel ihr
Spaß zu machen und es verging kaum Zeit da war das Schicksal
dort wo es erst mal sein sollte und nahm an dem Webrahmen platz.
Dort webte sie alle Lebensfäden ein und wunderte sich das es für
sie keinen gab. Doch Mystra erklärte ihr, das die Inkarnationen
sobald sie ihren Platz eingenommen haben würden, keinen
Lebensfaden mehr brauchen würden, da sie unsterblich wären. So
kam das Schicksal auch zu dem Faden den der zukünftige Tod noch
hatte. Sie sah Mystra an, „Was ist mit diesem, er lässt sich
nicht einweben.“ Mystra nickte, „Dieser Faden gehört einem
zukünftig Unsterblichen, einer Inkarnation und ist deswegen
nicht einwebbar. Doch du kannst ihn vernichten, in dem du ihn
verbrennst.“ Das Schicksal sah sie an: “Aber töte ich ihn nicht
damit?“ Mystra nickte, :“Aye, doch hier handelt es sich um den
Tod und der Tod wird seinen eigenen Tod überleben, keine Sorge.“
Und so tat das Schicksal was der Avatar ihr sagte und warf den
Faden ins Feuer. Gerade als der zukünftige Tod von einer Klippe
sprang, wo er selber nicht mal wusste wie er dort hin gekommen
war, und am Fuße der Klippe starb. Doch tauchte neben ihm Andra
auf und gab ihm sein Leben zurück. Dieser erklärte dem soeben
verstorbenen was seine Aufgabe sei. Neben ihnen tauchte ein
schwarzes Pferd auf das eine große Sense am Sattel trug. Und
Andra teilte ihm mit, das dies seine Insignien seien, an denen
man ihn erkennen würde. Und so hatte auch der Tod seinen Platz
eingenommen. Das Pferd würde ihn überall hinbringen wo er die
Seelen einsammeln könnte. Nun wurde es Zeit das die Urmutter
selber tätig wurde, und es gab nur eine Inkarnation die weder
von den Avataren noch von den männlichen Geistern seinen Auftrag
bekommen würde, hier handelte es sich um die Zeit und diese
würde von der Urmutter selber vergeben. Und als sie neben dem
Mann stand der dafür ausersehen war, versank dieser fast vor
Ehrfurcht im Boden als er spürte wer dort stand. So wurde auch
ihm erklärt das er nun für das Zeitgeschehen verantwortlich
wäre, das er die Fähigkeit haben würde die Zeit vorwärts als
auch rückwärts laufen zu lassen, das er der unbestreitbare
Herrscher über die Zeit wäre. Mal abgesehen von ihr selber. Er
bekam als Insignie, eine übergroße Sanduhr und ihm wurde
erklärt, je nach dem wie er die Sanduhr drehen würde, würde die
Zeit entweder vorwärts oder rückwärts laufen. Wenn er sie
waagerecht halten würde, würde die Zeit stehen bleiben,
zumindest für die Welt auf der er sich gerade befand. Als auch
dieser seinen Platz eingenommen hatte, gab es nur noch drei die
ihren Platz noch nicht inne hatten. Das war die Mutter Natur,
doch um die kümmerten sich derzeit die Helden des Schicksals,
der Krieg, der wo er auch hin kommen würde, ein Schlachtfeld der
Vernichtung zurück lassen würde und schlussendlich das Böse an
sich. Und letzterem musste eigentlich keiner sagen was er zu tun
hatte, er war was er war, und nahm seinen Platz im Universum von
alleine ein. An ihm hatte Yang die meiste Freude, obwohl auch
der Krieg wenn er wieder mal seine grausamen Taten begangen
hatte, Yang ein Hände klatschen abrang, was diesem einen
Verachtungsvollen Blick von Ying einbrachte. Nur der Krieg und
die Mutter Natur hatten ihre Aufgabe noch nicht übernommen. Doch
das würde sich langsam ändern. Langsam aber stetig näherte sich
der Krieg der Mutter Natur. Ihr Schicksal war es, gemeinsam den
Weg zu gehen, denn nur die Natur konnte mit ihrer Macht den
Krieg im Zaum halten.
Die Urmutter betrachtete die
zukünftige Inkarnation der Natur und dachte an die Fähigkeiten
die diese haben würde. Sie wäre in der Lage das Wetter zu
beeinflussen, sie würde für Leben und auch dafür sorgen das
jemand sterben konnte. Sie würde mit dem Tod und dem Schicksal
zusammen arbeiten. Sie wäre in der Lage das Land in den Fluten
des Meeres versinken zu lassen, als auch Vulkane zum Ausbruch zu
bringen. Und während sie die zukünftige Natur beobachtete sah
sie eine Bewegung im Augenwinkel und als sie ihren Blick darauf
richtete, runzelte sie die Stirn. „Verdammt ich wusste doch das
Yang wieder mal etwas im Schilde führte, aber diese Suppe werde
ich ihm versalzen.“ Während von dem einen Ende der Welt der
Krieg durch die Lande zog und sich langsam der Natur näherte,
kam von der anderen Seite der Welt, die Inkarnation des Bösen
auf die Natur zu. Yang hatte sein eigenes Spiel am laufen. Er
lies seine beiden Inkarnationen ein Wettrennen machen, ohne das
sie natürlich davon wussten. Und so kamen beide langsam der
Natur näher. Und so rief sie Dorian zu sich. Sie wusste das er
sich des öfteren in der Nähe der Schicksalshelden aufhielt und
sandte ihn los diese beiden zu warnen. Sie sah ihn scharf
an:“Und ich warne dich, auch nur ein Wort zu deinem Schöpfer und
du kannst einem weiteren Schwert Gesellschaft leisten.“ Dorian
nickte leicht und verschwand um den Auftrag aus zu führen, er
würde schweigen, denn schließlich ermöglichte ihm dieser Auftrag
sich in der Nähe des Buches auf zu halten.

Kapitel 27: Dorian`s Winkelzüge

Dorian bekam nun den Auftrag, die
beiden Helden zu warnen und er tat es merkwürdigerweise gern.
Zum einen weil es ihm die Möglichkeit gab in der Nähe des Buches
zu sein und zum anderen...es gab da jemanden dem er gerne näher
gekommen wäre. Sicher er hatte sein Wort gegeben sie nicht an zu
rühren, doch seiner Meinung nach würde sich das erübrigen und
ihn entschuldigen wenn sie es selber auch wollen würde. Und
versuchen könnte man es ja mal. Er wusste wie er war. Er liebte
es sich mit einer Frau im Bett zu vergnügen, er war regelrecht
süchtig danach. Und Mystra gab ihm zwar was er brauchte und die
Bettspielchen mit ihr waren für ihn auch immer sehr
befriedigend, doch ihm fehlte die Abwechslung, mal was neues.
Seit der Zeugung der Inkarnationen, hatte er außer Mystra keine
andere Frau mehr gehabt. Und Mystra, nun sie war auch oft
unterwegs um einige Aufträge zu erfüllen oder lag halt bei
seinem Bruder im Bett.
Das er gerade in dem Moment vor
Jasmin auftauchte als der Pfeil geflogen kam und er sich
zwischen sie und den Pfeil stellte war kein Zufall, auch wenn er
das später behaupten würde. Er hoffte einfach das sie ihm
dankbar dafür sein würde, das er eventuell einen Kuss von ihr
ergattern könnte. Doch wurde es auf einmal so hektisch das er
nun erst mal Eric beistehen musste. Ihm war absolut klar das
dieser auch alleine mit der Situation fertig werden würde, doch
würde ihn das in ein gutes Licht rücken und er käme damit Jasmin
vielleicht um einen Schritt näher. Diese Frau reizte ihn und das
Eric sogar bereit gewesen war sich für sie, mit ihm zu prügeln,
machte die Sache noch wesentlich reizvoller. Er wollte sie und
er würde alles tun, um sie zu bekommen. Er wusste er musste
Geduld haben, doch er hatte ja Zeit und die Jagt auf ein Wild
machte ebenso viel Spaß wie das Wild schlussendlich zu erlegen
oder in diesem Fall die Frau die er wollte in seinen Armen zu
haben.
Nun die Bauern die meinten den
Aufstand proben zu müssen überlebten den Kampf nicht. Jasmin
hatte Jenna solange ins Haus gebracht damit sie nicht sehen
musste, wie Erics und auch Dorians Schwert einen nach dem
anderen töteten. Immer mal beobachtete er Eric und sah mit
welcher Leichtigkeit er das große Schwert schwang. Obwohl es ein
Zweihänder war, schwang Eric es mit einer Hand, was zeigte wie
viel Kraft in diesem Kerl steckte. Dorian ahnte nicht das hier
sein Neffe ein wenig mit half, dessen Seele das Schwert
bewohnte. Dorian selbst hatte dieses mächtige Schwert
geschmiedet. Andra war nicht in der Lage ein Tötungswerkzeug zu
schmieden. Der verbrachte lieber seine Zeit damit die anderen
Insignien für die Inkarnationen zu erstellen, wie den Webstuhl
oder die Sanduhr.
Und so bekam er einen weiteren
Auftrag für ein Schwert und abermals erklang aus der Schmiede
des Himmels der Gleichklang des Schmiedehammers wenn er auf den
Stahl traf. Dorian war stark, sehr stark. Wenn man es ihm auch
nicht so ansah. Die Urmutter schmunzelte oft, wenn sie sah mit
welcher Verbissenheit Dorian etwas in Angriff nahm und nicht
aufgab bis er erreicht hatte was er wollte. An sich hätte sie
die Insignien auch ebenso gut selber kurz erschaffen können,
doch sie wusste auch das die Avatare eine Aufgabe brauchten,
wenn sie nicht auf dumme Ideen kommen sollten. Und das galt vor
allem für Dorian. Sie wusste das er hinter Jasmin her war. Doch
noch würde sie dafür sorgen das er sie nicht bekam, denn sie
wusste ebenso das er einen Freund brauchte, jemanden mit dem er
auch mal reden konnte, und da war Eric, der an sich gelassen und
ruhig war, solange man ihn nicht reizte, genau der richtige. Und
ebenso war ihr klar, würde Dorian was Jasmin anging erreichen
was er wollte, würde Eric ihm das niemals verzeihen. Und so
sorgte sie dafür das er anderweitig auf Trab gehalten wurde. Zum
Beispiel in dem sie, wenn Yang schon falsch spielte, dessen
andere Inkarnation ein wenig beeinflusste so das er dafür sorgte
das der Pfeil überhaupt geflogen kam. Als die drei anschließend
nach dem Iona die Bauern wieder zum Leben erweckt hatte noch im
Wohnzimmer saßen, merkte er selber das er sich fast verriet weil
er Jasmin immer mal begehrlich ansah, er konnte es kaum
unterdrücken. Doch hoffte er nur das ihn Eric deswegen nicht
gleich zum Kampf heraus fordern würde. So versuchte er
unverfänglich zu erzählen das einige Inkarnationen bereits ihr
Amt auf genommen hatten und schon in der Höhle wohnen würden,
die sie ja auch bewohnten. Jasmin schien sich zu freuen und
äußerte die Möglichkeit sich eventuell mit ihnen anfreunden zu
können. Doch dann betrat Iona wieder den Raum, die sich von der
Anstrengung der Wiederbelebung ausgeruht hatte und er bemerkte
deren Blicke. Wie sie an seinem Körper entlang gingen, wie sie
ihn ansah. So begann er mit ihr zu flirten: „Schönste aller
Blumen, setze dich doch zu uns.“ natürlich bekam er mit wie
Jasmin die Kleine vor ihm warnte. Aber noch war sie sterblich
und hätte seiner Kraft eh nicht standhalten können. Doch würde
er die Gelegenheit bekommen, würde er sie sich auch nehmen, ohne
Frage.
Und die Gelegenheit kam schneller
als er dachte, denn sie selber wollte ihre ersten körperlichen
Erfahrungen in Sachen Bettspiele mit ihm machen. Das wunderte
ihn nun doch irgendwie. Bislang hatte mal von Mystra abgesehen
noch keine Frau freiwillig den Wunsch geäußert mit ihm zu
schlafen. Vor allem da er selber wusste, er war ein Tier im
Bett, hart, wild und auch oft brutal. Mystra genoss es, doch war
nicht jede Frau so wie sie. Und nun ein Unschuldslamm, das noch
Jungfräulich war, so dachte er: na das kann ja heiter werden. Er
liebte es einfach die Frau im Bett zu beherrschen und wenn sie
nicht willig war um so lieber. Doch sein Versprechen an Mystra
band ihn. Und so durfte er keine Frau mehr zwingen sich mit ihm
ein zu lassen, es musste freiwillig geschehen. Er war ein
Mistkerl wie Jasmin sagen würde, und doch hatte er so viel Ehre
das er ein einmal gegebenes Versprechen auch halten würde, was
aber nicht hieße, das er nicht versuchen würde es zu umgehen.
Ein Zeichen von Jasmin und er würde sie sich nehmen und Eric
gegenüber, sofern er dahinter kommen würde, behaupten das sie
ihn verführt habe oder halt ähnliches.
Nun jedenfalls stand er kurz nach
dem er das Haus fluchtartig verlassen hatte, weil er Eric wieder
mal gereizt hatte und ihm ein Faustschlag auf die Nase drohte,
wieder im Wohnzimmer wo Jasmin Iona immer noch entsetzt ansah,
als diese den Wunsch geäußert hatte. Doch kaum war er dort
aufgetaucht hatte Eric ihn schon am Kragen gepackt und hinaus
geschoben. Eric warnte ihn, der jungen Frau nicht weh zu tun und
wunderte sich eh, wieso er es mit ihr tun könnte, wenn sie
sterblich wäre. So erklärte ihm Dorian das die Urmutter höchst
persönlich einen Schutz über Iona gelegt habe, damit es möglich
wäre. Und zudem wäre er nicht dämlich und wüsste das er die
junge Frau nicht zerbrechen dürfte sondern sie mit
Samthandschuhen anfassen müsste. Eric schien ihm anfangs nicht
zu glauben, doch andererseits blieb diesem auch nichts anderes
übrig als es zu zu lassen. Dorian nahm sich vor sehr vorsichtig
zu sein, denn je sanfter er mit Iona umgehen würde, ums so mehr
Achtung würde eventuell auch Jasmin vor ihm haben und es würde
ihn eventuell seinem Begehren wieder einen Schritt näher
bringen. Mal abgesehen davon, das die Kleine auch mal eine
Abwechslung bedeutete, was ja nun auch nicht zu verachten war.
Als sie das Wohnzimmer wieder
betraten sah Iona doch recht verlegen zu Boden, so trat er auf
sie zu und hob ihr Gesicht nach oben, in dem er sachte unter ihr
Kinn fasste und es anhob. So musste sie ihn ansehen. Er fragte
sie ob sie sich wirklich sicher sei, denn er ging davon aus das
man sie über seine wahre Natur, was er war aufgeklärt habe. Iona
nickte nur. Er wusste es würde für ihn nicht einfach werden,
sich dermaßen zurück zu halten, das er die junge Frau nicht
verschreckte. So nahm er sie an die Hand und betrat mit ihr das
Schlafzimmer. Er sah die Blicke von Eric der ihn warnte und von
Jasmin, die nur leicht den Kopf schüttelte. Die beiden sorgten
sich um die Kleine. Doch er hatte sich vor genommen sanft zu
sein und das würde er auch sein. So zog er sich im Schlafzimmer
angekommen erst mal sein Hemd aus, der Gedanke der dahinter
steckte war recht simpel. Er hatte ihre Blicke bereits bemerkt
gehabt und sein Körper schien ihr zu gefallen, so wollte er ihr
mehr davon zeigen und wenn er sie nun an sich ziehen würde,
würde sie ihn auch hautnah spüren, sozusagen. Dann zog er sie
sachte an sich und küsste sie zärtlich. Doch es kam nichts,
keine Erwiderung des Kusses noch sonst eine Regung. Sie lag
teilnahmslos in seinen Armen. Er nahm ihre Hände und legte so
ihre Arme um sich, in der Hoffnung das sie ihn eventuell mal von
sich aus berühren würde. Doch nichts geschah. Ihren Körper und
seine Lippen auf den ihren zu spüren, erregte ihn bereits. Doch
das von ihr keinerlei Regung kam, frustrierte ihn auch. So löste
er den Kuss, lies sie los und sah sie an:“ Du willst es
eigentlich gar nicht, oder?“ Als sie ihm nun gestand das sie
Angst habe, holte er tief Luft, er brauchte einen Moment um sich
zu beruhigen, denn ansonsten wusste er nicht was geschehen
würde. Er war nahe daran sich einfach zu nehmen, was sie ihm
kurz zuvor noch freiwillig angeboten hatte. So verließ er total
aufgewühlt das Schlafzimmer wieder und als er das Wohnzimmer
betrat, sah er die fragenden Blicke von Jasmin und Eric. Er
teilte ihnen kurz mit das Iona wohl nicht dazu in der Lage sei.
Jasmin gab ihm dann den Rat es mal mit Leidenschaft zu
versuchen, das dies vielleicht eher auf Gegenresonanz treffen
könnte. Er sah sie an: „Und wenn das auch nichts bringt, wird
heute noch eine andere Frau leiden müssen.“ Er ahnte das sie
glauben würden das er damit Mystra meinen würde, doch eigentlich
meinte er jemand anderen. Auch wenn er wusste das er Jasmin auch
an diesem Tag nicht bekommen würde, das würde wohl noch eine
Weile dauern. So betrat er ein zweites mal das Schlafzimmer, wo
er Iona immer noch dort vor fand wo er sie zurück gelassen
hatte. Nun begann sein Drahtseilakt, denn er schritt auf sie zu,
zog sie hart an sich und küsste sie voller Verlangen. Dann
begann er sie zu entkleiden und streichelte sie auch immer mal
sanft, während er sie zum Bett schob. Jetzt war es ihm langsam
egal, sein Begehren war gewachsen und er würde sie sich nun
nehmen, allerdings hoffte er das sie sich nicht dagegen wehren
würde. Als er neben ihr auf dem Bett lag und sich über sie
beugte, begann auch sie ihn zu streicheln, so das der Moment
kam, das er sich nicht mehr zurück halten konnte und sie sich
nahm. Er schaffte es tatsächlich sie zum jubeln zu bringen. Sie
gab sich ihm voller Leidenschaft hin und so begann er ihr zu
zeigen was man zu zweit im Bett alles machen könnte. Er war ein
Avatar und auch mit dessen Ausdauer ausgestattet, so das er
stundenlang durchhalten konnte. Doch als sie von ihm verlangte
das er ihr zeigen möge was Aaron mit ihr im schlimmsten Fall
machen könnte, weigerte er sich zunächst. Doch sie drängte und
schlussendlich, gab er nach. Was nun kam, war für Iona nicht
sehr schön, denn nun lies er seine gesamte wilde Natur heraus,
und nahm sie sich so immer und immer wieder, bis seine Begierde
gestillt war. Doch dann sah er was er angerichtet hatte, denn
die Kleine lag neben ihm und konnte sich nicht mehr rühren. Nun
er holte Mystra zu Hilfe, und diese sah ihn vorwurfsvoll an,
half Iona aber doch, so das sie kurze Zeit später wieder auf dem
Damm war. In den nächsten Tagen bildete er Iona in allen Künsten
der Liebe aus, wobei er natürlich auch seinen Spaß daran hatte.
Und an einem Tag war es dann soweit, Iona entfaltete ihre ganze
Macht der Natur und als er es mal wieder zu wild trieb, flog er
auf einmal von ihr runter und knallte gegen die Wand, das sogar
das ganze Haus erschütterte. Das rief natürlich auch Jasmin und
Eric herbei die wissen wollten was geschehen war. Als er Jasmins
Blick sah, als sie ihn ansah grinste er leicht in sich hinein.
Von allen anderen unbemerkt hatte er sehr wohl gesehen wie sie
ihn betrachtet hatte. Er ging auch mal davon aus das Iona ihr
mit Sicherheit erzählt hatte, was er mit ihr im Schlafzimmer
trieb. So konnte er sich nicht verkneifen zu sagen, als Jasmin
versuchte Eric aus dem Schlafzimmer zu schieben, worüber dieser
sich wunderte. „Deine Frau hat mich nun so gesehen wie ich bin,
und meine männliche Präsenz macht sie unruhig. Sie hat nun Angst
schwach zu werden.“ Er wusste das Eric das wohl als Scherz
auffassen würde, doch wie ernst er diese Aussage meinte wusste
nur er und vielleicht Jasmin. Doch nun wurde es Zeit seine
amüsante Affäre mit Iona hinter sich zu lassen, denn sie sollte
sich auf ihren zukünftigen Gefährten vor bereiten. Doch nahm er
sich noch mal Eric zur Brust und machte ihm deutlich, das er um
nicht einen Deut besser sei als er, und das er seine Natur nicht
mehr lange verbergen konnte.
Nun Dorian hatte Jasmin und Eric
oft genug bei ihren Liebesspielen zu gesehen und hatte so
bemerkt das die beiden sehr sanft und zärtlich mit einander
umgingen. Sicher war auch Eric leidenschaftlich, doch hielt er
diese Leidenschaft doch sehr zurück, um Jasmin nicht in Angst
und Schrecken zu versetzen. Dorian sah es nun für seine Pflicht
an, das zu ändern. Denn wenn es mal soweit kommen sollte das er
sich Jasmin nehmen würde, wollte er keine Rücksicht nehmen
müssen, also sollte Eric die Drecksarbeit machen und sie wieder
richtig der Leidenschaft zu führen. Es sei denn sie würde es
zulassen das er es ihr zeigte. Und so stand er eines Tages vor
ihr, als sie mal alleine zu Hause war. Er drängte sie zurück bis
an die Wand, stützte sich rechts und links neben ihrem Kopf ab
und sah sie an. Als er so unmittelbar vor ihr stand und fast
sogar ihren Körper spürte, ihren Duft roch, musste er sich sehr
zusammen reißen. Er zeigte ihr auf, in dem er sie Fragen
beantworten ließ, wie sehr Eric sich verändert hatte. Auf ihre
Frage was sie tun könnte, grinste er leicht: “Nun du könntest
mit mir ins Bett gehen und ich würde deine Leidenschaft neu
entfachen. Aber da du das wahrscheinlich nicht willst, werde ich
es dir sagen.“ Und so erklärte er ihr was sie tun müsste. Bevor
er sich von der Wand löste konnte er dennoch nicht widerstehen
und küsste sie kurz auf die Lippen die ihn so sehr lockten. Doch
hatte er sehr wohl gespürt das seine Nähe sie nervös gemacht
hatte. Nun wurde ihm klar, er würde sie bekommen, es war nur
noch eine Frage der Zeit. Allerdings war ihm auch klar, wenn es
soweit kommen würde, wäre seine Freundschaft mit Eric wohl
beendet. Am Abend konnte er dann beobachten wie Jasmin die
Leidenschaft in ihrem Schlafzimmer zwischen sich und Eric neu
aufflammen ließ. Und als er sah wie wild sie werden konnte, war
er zufrieden und malte sich schon aus wie es sein würde, wenn
nicht Eric, sondern er in ihren Armen liegen würde. Dann
verschwand er. Die Zeit würde für ihn arbeiten.
Die Urmutter hatte schmunzelnd
beobachtet, mit welchen Winkelzügen er versuchte an sein Ziel zu
kommen und ließ ihn erst mal gewähren, noch sah sie keine Gefahr
darin.
