Kapitel 26: Die Inkarnationen entstehen


 

Die Zeit verging auch in der Welt der Geister, die ersten Inkarnationen waren geboren worden und waren heran gewachsen. Die Avatare waren auf die Welt der Urmutter zurück gekehrt. Die „Eine“ stand inzwischen an dem Himmel wo sie hingehörte. Alles in allem also eine erfolgreiche Zeit für die Urmutter, wenn sie auch hier und da immer mal eingreifen musste. So betrachtete sie wieder mal alles was sie geschaffen hatte. Die beiden männlichen Geister stritten sich wie zuvor, alles lief also soweit normal. Inzwischen war auch die goldene Stadt fertig gestellt worden, obwohl die Avatare ihr einen anderen Namen gegeben hatte, sie nannten sie „Stadt außerhalb der Zeit.“ Außerdem hatte die Urmutter eine Höhle geschaffen die so einige Artefakte enthielt die später noch gebraucht werden würden. Doch war dies nicht eine gewöhnliche Höhle wie man sich denken kann. Sie veränderte sich wie es benötigt werden würde, Felswände waren verschiebbar, Räume entstanden oder verschwanden auch wieder, wie gesagt wie es benötigt wurde. Und zu dieser Zeit war eigentlich nur ein Höhlentrakt tatsächlich bewohnt. Und zwar von den Helden des Schicksals. Hierbei handelte es sich um ein junges Paar das einst sterblich war und nun, ohne es genau zu wissen in den Diensten der Urmutter stand. Diese beiden waren schon hier und da in der Zeit herumgereist und hatten schon die eine oder andere Katastrophe abgewendet. Im Moment jedenfalls waren sie wieder mal unterwegs um eine der zukünftigen Inkarnationen zu schützen.

Nun sah die Urmutter auf ihre zukünftigen Inkarnationen herab und überlegte welche würde wohl zu erst benötigt. Die Stadt war noch leer, noch gab es keine Bewohner, und die beiden männlichen Geister nervten sie langsam. Selbst Ying, was sie nun doch verwunderte. An einem Tag als sie wieder mal die Welten beobachtete, kamen die beiden, die mal für einen kurzen Moment ihr Schachspiel unterbrochen hatten, zu ihr. Und als sie wieder von ihnen angesprochen wurde, nickte sie und meinte leise: „In Ordnung eure Stadt soll die ersten Bewohner bekommen. So werde ich als erstes den Tod einsetzen, er wird euch dann die Seelen bringen die es wert sind in der Stadt zu wohnen.“ Die beiden rannten dann sofort wieder zum Schachbrett um zu sehen was nun geschehen würde.

Während die Urmutter dort stand und überlegte, wie sie den vorgesehenen zum Tod machen könnte, kam ihr eine Idee, nun wusste sie wie sie es anstellen konnte. Nicht der Tod sollte der erste sein sondern das Schicksal. Und so rief sie Mystra zu sich. Sie sandte sie los um der neuen Inkarnation mit zu teilen, was sie zu tun hatte, ihr ihre Fähigkeiten aufzeigen und sie in die Höhle bringen um dort ihre Aufgabe zu erfüllen. Nun Mystra fragte nicht lange sie wusste was von ihr erwartet wurde und so machte sie sich auf den Weg. Die Urmutter rieb sich die Hände, langsam begann das Spiel ihr Spaß zu machen und es verging kaum Zeit da war das Schicksal dort wo es erst mal sein sollte und nahm an dem Webrahmen platz. Dort webte sie alle Lebensfäden ein und wunderte sich das es für sie keinen gab. Doch Mystra erklärte ihr, das die Inkarnationen sobald sie ihren Platz eingenommen haben würden, keinen Lebensfaden mehr brauchen würden, da sie unsterblich wären. So kam das Schicksal auch zu dem Faden den der zukünftige Tod noch hatte. Sie sah Mystra an, „Was ist mit diesem, er lässt sich nicht einweben.“ Mystra nickte, „Dieser Faden gehört einem zukünftig Unsterblichen, einer Inkarnation und ist deswegen nicht einwebbar. Doch du kannst ihn vernichten, in dem du ihn verbrennst.“ Das Schicksal sah sie an: “Aber töte ich ihn nicht damit?“ Mystra nickte, :“Aye, doch hier handelt es sich um den Tod und der Tod wird seinen eigenen Tod überleben, keine Sorge.“ Und so tat das Schicksal was der Avatar ihr sagte und warf den Faden ins Feuer. Gerade als der zukünftige Tod von einer Klippe sprang, wo er selber nicht mal wusste wie er dort hin gekommen war, und am Fuße der Klippe starb. Doch tauchte neben ihm Andra auf und gab ihm sein Leben zurück. Dieser erklärte dem soeben verstorbenen was seine Aufgabe sei. Neben ihnen tauchte ein schwarzes Pferd auf das eine große Sense am Sattel trug. Und Andra teilte ihm mit, das dies seine Insignien seien, an denen man ihn erkennen würde. Und so hatte auch der Tod seinen Platz eingenommen. Das Pferd würde ihn überall hinbringen wo er die Seelen einsammeln könnte. Nun wurde es Zeit das die Urmutter selber tätig wurde, und es gab nur eine Inkarnation die weder von den Avataren noch von den männlichen Geistern seinen Auftrag bekommen würde, hier handelte es sich um die Zeit und diese würde von der Urmutter selber vergeben. Und als sie neben dem Mann stand der dafür ausersehen war, versank dieser fast vor Ehrfurcht im Boden als er spürte wer dort stand. So wurde auch ihm erklärt das er nun für das Zeitgeschehen verantwortlich wäre, das er die Fähigkeit haben würde die Zeit vorwärts als auch rückwärts laufen zu lassen, das er der unbestreitbare Herrscher über die Zeit wäre. Mal abgesehen von ihr selber. Er bekam als Insignie, eine übergroße Sanduhr und ihm wurde erklärt, je nach dem wie er die Sanduhr drehen würde, würde die Zeit entweder vorwärts oder rückwärts laufen. Wenn er sie waagerecht halten würde, würde die Zeit stehen bleiben, zumindest für die Welt auf der er sich gerade befand. Als auch dieser seinen Platz eingenommen hatte, gab es nur noch drei die ihren Platz noch nicht inne hatten. Das war die Mutter Natur, doch um die kümmerten sich derzeit die Helden des Schicksals, der Krieg, der wo er auch hin kommen würde, ein Schlachtfeld der Vernichtung zurück lassen würde und schlussendlich das Böse an sich. Und letzterem musste eigentlich keiner sagen was er zu tun hatte, er war was er war, und nahm seinen Platz im Universum von alleine ein. An ihm hatte Yang die meiste Freude, obwohl auch der Krieg wenn er wieder mal seine grausamen Taten begangen hatte, Yang ein Hände klatschen abrang, was diesem einen Verachtungsvollen Blick von Ying einbrachte. Nur der Krieg und die Mutter Natur hatten ihre Aufgabe noch nicht übernommen. Doch das würde sich langsam ändern. Langsam aber stetig näherte sich der Krieg der Mutter Natur. Ihr Schicksal war es, gemeinsam den Weg zu gehen, denn nur die Natur konnte mit ihrer Macht den Krieg im Zaum halten.

Die Urmutter betrachtete die zukünftige Inkarnation der Natur und dachte an die Fähigkeiten die diese haben würde. Sie wäre in der Lage das Wetter zu beeinflussen, sie würde für Leben und auch dafür sorgen das jemand sterben konnte. Sie würde mit dem Tod und dem Schicksal zusammen arbeiten. Sie wäre in der Lage das Land in den Fluten des Meeres versinken zu lassen, als auch Vulkane zum Ausbruch zu bringen. Und während sie die zukünftige Natur beobachtete sah sie eine Bewegung im Augenwinkel und als sie ihren Blick darauf richtete, runzelte sie die Stirn. „Verdammt ich wusste doch das Yang wieder mal etwas im Schilde führte, aber diese Suppe werde ich ihm versalzen.“ Während von dem einen Ende der Welt der Krieg durch die Lande zog und sich langsam der Natur näherte, kam von der anderen Seite der Welt, die Inkarnation des Bösen auf die Natur zu. Yang hatte sein eigenes Spiel am laufen. Er lies seine beiden Inkarnationen ein Wettrennen machen, ohne das sie natürlich davon wussten. Und so kamen beide langsam der Natur näher. Und so rief sie Dorian zu sich. Sie wusste das er sich des öfteren in der Nähe der Schicksalshelden aufhielt und sandte ihn los diese beiden zu warnen. Sie sah ihn scharf an:“Und ich warne dich, auch nur ein Wort zu deinem Schöpfer und du kannst einem weiteren Schwert Gesellschaft leisten.“ Dorian nickte leicht und verschwand um den Auftrag aus zu führen, er würde schweigen, denn schließlich ermöglichte ihm dieser Auftrag sich in der Nähe des Buches auf zu halten.

Kapitel 27: Dorian`s Winkelzüge


 

Dorian bekam nun den Auftrag, die beiden Helden zu warnen und er tat es merkwürdigerweise gern. Zum einen weil es ihm die Möglichkeit gab in der Nähe des Buches zu sein und zum anderen...es gab da jemanden dem er gerne näher gekommen wäre. Sicher er hatte sein Wort gegeben sie nicht an zu rühren, doch seiner Meinung nach würde sich das erübrigen und ihn entschuldigen wenn sie es selber auch wollen würde. Und versuchen könnte man es ja mal. Er wusste wie er war. Er liebte es sich mit einer Frau im Bett zu vergnügen, er war regelrecht süchtig danach. Und Mystra gab ihm zwar was er brauchte und die Bettspielchen mit ihr waren für ihn auch immer sehr befriedigend, doch ihm fehlte die Abwechslung, mal was neues. Seit der Zeugung der Inkarnationen, hatte er außer Mystra keine andere Frau mehr gehabt. Und Mystra, nun sie war auch oft unterwegs um einige Aufträge zu erfüllen oder lag halt bei seinem Bruder im Bett.

Das er gerade in dem Moment vor Jasmin auftauchte als der Pfeil geflogen kam und er sich zwischen sie und den Pfeil stellte war kein Zufall, auch wenn er das später behaupten würde. Er hoffte einfach das sie ihm dankbar dafür sein würde, das er eventuell einen Kuss von ihr ergattern könnte. Doch wurde es auf einmal so hektisch das er nun erst mal Eric beistehen musste. Ihm war absolut klar das dieser auch alleine mit der Situation fertig werden würde, doch würde ihn das in ein gutes Licht rücken und er käme damit Jasmin vielleicht um einen Schritt näher. Diese Frau reizte ihn und das Eric sogar bereit gewesen war sich für sie, mit ihm zu prügeln, machte die Sache noch wesentlich reizvoller. Er wollte sie und er würde alles tun, um sie zu bekommen. Er wusste er musste Geduld haben, doch er hatte ja Zeit und die Jagt auf ein Wild machte ebenso viel Spaß wie das Wild schlussendlich zu erlegen oder in diesem Fall die Frau die er wollte in seinen Armen zu haben.

Nun die Bauern die meinten den Aufstand proben zu müssen überlebten den Kampf nicht. Jasmin hatte Jenna solange ins Haus gebracht damit sie nicht sehen musste, wie Erics und auch Dorians Schwert einen nach dem anderen töteten. Immer mal beobachtete er Eric und sah mit welcher Leichtigkeit er das große Schwert schwang. Obwohl es ein Zweihänder war, schwang Eric es mit einer Hand, was zeigte wie viel Kraft in diesem Kerl steckte. Dorian ahnte nicht das hier sein Neffe ein wenig mit half, dessen Seele das Schwert bewohnte. Dorian selbst hatte dieses mächtige Schwert geschmiedet. Andra war nicht in der Lage ein Tötungswerkzeug zu schmieden. Der verbrachte lieber seine Zeit damit die anderen Insignien für die Inkarnationen zu erstellen, wie den Webstuhl oder die Sanduhr.

Und so bekam er einen weiteren Auftrag für ein Schwert und abermals erklang aus der Schmiede des Himmels der Gleichklang des Schmiedehammers wenn er auf den Stahl traf. Dorian war stark, sehr stark. Wenn man es ihm auch nicht so ansah. Die Urmutter schmunzelte oft, wenn sie sah mit welcher Verbissenheit Dorian etwas in Angriff nahm und nicht aufgab bis er erreicht hatte was er wollte. An sich hätte sie die Insignien auch ebenso gut selber kurz erschaffen können, doch sie wusste auch das die Avatare eine Aufgabe brauchten, wenn sie nicht auf dumme Ideen kommen sollten. Und das galt vor allem für Dorian. Sie wusste das er hinter Jasmin her war. Doch noch würde sie dafür sorgen das er sie nicht bekam, denn sie wusste ebenso das er einen Freund brauchte, jemanden mit dem er auch mal reden konnte, und da war Eric, der an sich gelassen und ruhig war, solange man ihn nicht reizte, genau der richtige. Und ebenso war ihr klar, würde Dorian was Jasmin anging erreichen was er wollte, würde Eric ihm das niemals verzeihen. Und so sorgte sie dafür das er anderweitig auf Trab gehalten wurde. Zum Beispiel in dem sie, wenn Yang schon falsch spielte, dessen andere Inkarnation ein wenig beeinflusste so das er dafür sorgte das der Pfeil überhaupt geflogen kam. Als die drei anschließend nach dem Iona die Bauern wieder zum Leben erweckt hatte noch im Wohnzimmer saßen, merkte er selber das er sich fast verriet weil er Jasmin immer mal begehrlich ansah, er konnte es kaum unterdrücken. Doch hoffte er nur das ihn Eric deswegen nicht gleich zum Kampf heraus fordern würde. So versuchte er unverfänglich zu erzählen das einige Inkarnationen bereits ihr Amt auf genommen hatten und schon in der Höhle wohnen würden, die sie ja auch bewohnten. Jasmin schien sich zu freuen und äußerte die Möglichkeit sich eventuell mit ihnen anfreunden zu können. Doch dann betrat Iona wieder den Raum, die sich von der Anstrengung der Wiederbelebung ausgeruht hatte und er bemerkte deren Blicke. Wie sie an seinem Körper entlang gingen, wie sie ihn ansah. So begann er mit ihr zu flirten: „Schönste aller Blumen, setze dich doch zu uns.“ natürlich bekam er mit wie Jasmin die Kleine vor ihm warnte. Aber noch war sie sterblich und hätte seiner Kraft eh nicht standhalten können. Doch würde er die Gelegenheit bekommen, würde er sie sich auch nehmen, ohne Frage.

Und die Gelegenheit kam schneller als er dachte, denn sie selber wollte ihre ersten körperlichen Erfahrungen in Sachen Bettspiele mit ihm machen. Das wunderte ihn nun doch irgendwie. Bislang hatte mal von Mystra abgesehen noch keine Frau freiwillig den Wunsch geäußert mit ihm zu schlafen. Vor allem da er selber wusste, er war ein Tier im Bett, hart, wild und auch oft brutal. Mystra genoss es, doch war nicht jede Frau so wie sie. Und nun ein Unschuldslamm, das noch Jungfräulich war, so dachte er: na das kann ja heiter werden. Er liebte es einfach die Frau im Bett zu beherrschen und wenn sie nicht willig war um so lieber. Doch sein Versprechen an Mystra band ihn. Und so durfte er keine Frau mehr zwingen sich mit ihm ein zu lassen, es musste freiwillig geschehen. Er war ein Mistkerl wie Jasmin sagen würde, und doch hatte er so viel Ehre das er ein einmal gegebenes Versprechen auch halten würde, was aber nicht hieße, das er nicht versuchen würde es zu umgehen. Ein Zeichen von Jasmin und er würde sie sich nehmen und Eric gegenüber, sofern er dahinter kommen würde, behaupten das sie ihn verführt habe oder halt ähnliches.

Nun jedenfalls stand er kurz nach dem er das Haus fluchtartig verlassen hatte, weil er Eric wieder mal gereizt hatte und ihm ein Faustschlag auf die Nase drohte, wieder im Wohnzimmer wo Jasmin Iona immer noch entsetzt ansah, als diese den Wunsch geäußert hatte. Doch kaum war er dort aufgetaucht hatte Eric ihn schon am Kragen gepackt und hinaus geschoben. Eric warnte ihn, der jungen Frau nicht weh zu tun und wunderte sich eh, wieso er es mit ihr tun könnte, wenn sie sterblich wäre. So erklärte ihm Dorian das die Urmutter höchst persönlich einen Schutz über Iona gelegt habe, damit es möglich wäre. Und zudem wäre er nicht dämlich und wüsste das er die junge Frau nicht zerbrechen dürfte sondern sie mit Samthandschuhen anfassen müsste. Eric schien ihm anfangs nicht zu glauben, doch andererseits blieb diesem auch nichts anderes übrig als es zu zu lassen. Dorian nahm sich vor sehr vorsichtig zu sein, denn je sanfter er mit Iona umgehen würde, ums so mehr Achtung würde eventuell auch Jasmin vor ihm haben und es würde ihn eventuell seinem Begehren wieder einen Schritt näher bringen. Mal abgesehen davon, das die Kleine auch mal eine Abwechslung bedeutete, was ja nun auch nicht zu verachten war.

Als sie das Wohnzimmer wieder betraten sah Iona doch recht verlegen zu Boden, so trat er auf sie zu und hob ihr Gesicht nach oben, in dem er sachte unter ihr Kinn fasste und es anhob. So musste sie ihn ansehen. Er fragte sie ob sie sich wirklich sicher sei, denn er ging davon aus das man sie über seine wahre Natur, was er war aufgeklärt habe. Iona nickte nur. Er wusste es würde für ihn nicht einfach werden, sich dermaßen zurück zu halten, das er die junge Frau nicht verschreckte. So nahm er sie an die Hand und betrat mit ihr das Schlafzimmer. Er sah die Blicke von Eric der ihn warnte und von Jasmin, die nur leicht den Kopf schüttelte. Die beiden sorgten sich um die Kleine. Doch er hatte sich vor genommen sanft zu sein und das würde er auch sein. So zog er sich im Schlafzimmer angekommen erst mal sein Hemd aus, der Gedanke der dahinter steckte war recht simpel. Er hatte ihre Blicke bereits bemerkt gehabt und sein Körper schien ihr zu gefallen, so wollte er ihr mehr davon zeigen und wenn er sie nun an sich ziehen würde, würde sie ihn auch hautnah spüren, sozusagen. Dann zog er sie sachte an sich und küsste sie zärtlich. Doch es kam nichts, keine Erwiderung des Kusses noch sonst eine Regung. Sie lag teilnahmslos in seinen Armen. Er nahm ihre Hände und legte so ihre Arme um sich, in der Hoffnung das sie ihn eventuell mal von sich aus berühren würde. Doch nichts geschah. Ihren Körper und seine Lippen auf den ihren zu spüren, erregte ihn bereits. Doch das von ihr keinerlei Regung kam, frustrierte ihn auch. So löste er den Kuss, lies sie los und sah sie an:“ Du willst es eigentlich gar nicht, oder?“ Als sie ihm nun gestand das sie Angst habe, holte er tief Luft, er brauchte einen Moment um sich zu beruhigen, denn ansonsten wusste er nicht was geschehen würde. Er war nahe daran sich einfach zu nehmen, was sie ihm kurz zuvor noch freiwillig angeboten hatte. So verließ er total aufgewühlt das Schlafzimmer wieder und als er das Wohnzimmer betrat, sah er die fragenden Blicke von Jasmin und Eric. Er teilte ihnen kurz mit das Iona wohl nicht dazu in der Lage sei. Jasmin gab ihm dann den Rat es mal mit Leidenschaft zu versuchen, das dies vielleicht eher auf Gegenresonanz treffen könnte. Er sah sie an: „Und wenn das auch nichts bringt, wird heute noch eine andere Frau leiden müssen.“ Er ahnte das sie glauben würden das er damit Mystra meinen würde, doch eigentlich meinte er jemand anderen. Auch wenn er wusste das er Jasmin auch an diesem Tag nicht bekommen würde, das würde wohl noch eine Weile dauern. So betrat er ein zweites mal das Schlafzimmer, wo er Iona immer noch dort vor fand wo er sie zurück gelassen hatte. Nun begann sein Drahtseilakt, denn er schritt auf sie zu, zog sie hart an sich und küsste sie voller Verlangen. Dann begann er sie zu entkleiden und streichelte sie auch immer mal sanft, während er sie zum Bett schob. Jetzt war es ihm langsam egal, sein Begehren war gewachsen und er würde sie sich nun nehmen, allerdings hoffte er das sie sich nicht dagegen wehren würde. Als er neben ihr auf dem Bett lag und sich über sie beugte, begann auch sie ihn zu streicheln, so das der Moment kam, das er sich nicht mehr zurück halten konnte und sie sich nahm. Er schaffte es tatsächlich sie zum jubeln zu bringen. Sie gab sich ihm voller Leidenschaft hin und so begann er ihr zu zeigen was man zu zweit im Bett alles machen könnte. Er war ein Avatar und auch mit dessen Ausdauer ausgestattet, so das er stundenlang durchhalten konnte. Doch als sie von ihm verlangte das er ihr zeigen möge was Aaron mit ihr im schlimmsten Fall machen könnte, weigerte er sich zunächst. Doch sie drängte und schlussendlich, gab er nach. Was nun kam, war für Iona nicht sehr schön, denn nun lies er seine gesamte wilde Natur heraus, und nahm sie sich so immer und immer wieder, bis seine Begierde gestillt war. Doch dann sah er was er angerichtet hatte, denn die Kleine lag neben ihm und konnte sich nicht mehr rühren. Nun er holte Mystra zu Hilfe, und diese sah ihn vorwurfsvoll an, half Iona aber doch, so das sie kurze Zeit später wieder auf dem Damm war. In den nächsten Tagen bildete er Iona in allen Künsten der Liebe aus, wobei er natürlich auch seinen Spaß daran hatte. Und an einem Tag war es dann soweit, Iona entfaltete ihre ganze Macht der Natur und als er es mal wieder zu wild trieb, flog er auf einmal von ihr runter und knallte gegen die Wand, das sogar das ganze Haus erschütterte. Das rief natürlich auch Jasmin und Eric herbei die wissen wollten was geschehen war. Als er Jasmins Blick sah, als sie ihn ansah grinste er leicht in sich hinein. Von allen anderen unbemerkt hatte er sehr wohl gesehen wie sie ihn betrachtet hatte. Er ging auch mal davon aus das Iona ihr mit Sicherheit erzählt hatte, was er mit ihr im Schlafzimmer trieb. So konnte er sich nicht verkneifen zu sagen, als Jasmin versuchte Eric aus dem Schlafzimmer zu schieben, worüber dieser sich wunderte. „Deine Frau hat mich nun so gesehen wie ich bin, und meine männliche Präsenz macht sie unruhig. Sie hat nun Angst schwach zu werden.“ Er wusste das Eric das wohl als Scherz auffassen würde, doch wie ernst er diese Aussage meinte wusste nur er und vielleicht Jasmin. Doch nun wurde es Zeit seine amüsante Affäre mit Iona hinter sich zu lassen, denn sie sollte sich auf ihren zukünftigen Gefährten vor bereiten. Doch nahm er sich noch mal Eric zur Brust und machte ihm deutlich, das er um nicht einen Deut besser sei als er, und das er seine Natur nicht mehr lange verbergen konnte.

Nun Dorian hatte Jasmin und Eric oft genug bei ihren Liebesspielen zu gesehen und hatte so bemerkt das die beiden sehr sanft und zärtlich mit einander umgingen. Sicher war auch Eric leidenschaftlich, doch hielt er diese Leidenschaft doch sehr zurück, um Jasmin nicht in Angst und Schrecken zu versetzen. Dorian sah es nun für seine Pflicht an, das zu ändern. Denn wenn es mal soweit kommen sollte das er sich Jasmin nehmen würde, wollte er keine Rücksicht nehmen müssen, also sollte Eric die Drecksarbeit machen und sie wieder richtig der Leidenschaft zu führen. Es sei denn sie würde es zulassen das er es ihr zeigte. Und so stand er eines Tages vor ihr, als sie mal alleine zu Hause war. Er drängte sie zurück bis an die Wand, stützte sich rechts und links neben ihrem Kopf ab und sah sie an. Als er so unmittelbar vor ihr stand und fast sogar ihren Körper spürte, ihren Duft roch, musste er sich sehr zusammen reißen. Er zeigte ihr auf, in dem er sie Fragen beantworten ließ, wie sehr Eric sich verändert hatte. Auf ihre Frage was sie tun könnte, grinste er leicht: “Nun du könntest mit mir ins Bett gehen und ich würde deine Leidenschaft neu entfachen. Aber da du das wahrscheinlich nicht willst, werde ich es dir sagen.“ Und so erklärte er ihr was sie tun müsste. Bevor er sich von der Wand löste konnte er dennoch nicht widerstehen und küsste sie kurz auf die Lippen die ihn so sehr lockten. Doch hatte er sehr wohl gespürt das seine Nähe sie nervös gemacht hatte. Nun wurde ihm klar, er würde sie bekommen, es war nur noch eine Frage der Zeit. Allerdings war ihm auch klar, wenn es soweit kommen würde, wäre seine Freundschaft mit Eric wohl beendet. Am Abend konnte er dann beobachten wie Jasmin die Leidenschaft in ihrem Schlafzimmer zwischen sich und Eric neu aufflammen ließ. Und als er sah wie wild sie werden konnte, war er zufrieden und malte sich schon aus wie es sein würde, wenn nicht Eric, sondern er in ihren Armen liegen würde. Dann verschwand er. Die Zeit würde für ihn arbeiten.

Die Urmutter hatte schmunzelnd beobachtet, mit welchen Winkelzügen er versuchte an sein Ziel zu kommen und ließ ihn erst mal gewähren, noch sah sie keine Gefahr darin.