Prolog


Am Anfang war das Nichts

Es war dunkel, stock dunkel. Es war absolut nichts zu hören. Doch dann erklang eine sanfte Frauenstimme. „ Wo bin ich und was bin ich?“ Und von ihrer linken Seite hörte sie eine helle männliche Stimme:“ Du bist die Urmutter und wir sind beide hier im ............nein... noch im Nichts. Aber du wirst es ändern.“ „ Ich werde es ändern? Aber wie?“ dann erklang eine weitere Stimme, sie schien eigentlich von der gleichen Person zu kommen die links von ihr war, und doch klang sie anders, dunkler, bösartiger. „ na stell dich nicht blöder als du bist, er sagte es doch schon, du bist die Urmutter und Erschafferin der Welten, also tue gefälligst was damit es nicht mehr so dunkel hier ist. Ich will was sehen.“

 

„Na na nur nicht so hitzköpfig“ sprach wieder die erste Stimme, sanft und freundlich. „Wir erschrecken sie sonst noch“ „Boah, ja und sie soll gefälligst was tun, und du gehst mir auch gehörig auf den Geist.“ Nun lachte die erste Stimme leicht: „ na du kannst dich ja von mir trennen, dann gehe ich dir auch nicht mehr auf den Geist..... Wie sind zwei und doch eins. Also wunder dich nicht“: Jetzt an die Urmutter gewand: “das ich mit zwei Stimmen spreche. In mir wohnt das gute als auch das böse. Ebenso wie in dir. Doch in mir sind wir geteilt, merkwürdigerweise. Nur du bist im Einklang mit deinen beiden Seit



Die Urmutter dachte nach. Langsam begann es ihr zu dämmern und sie wusste wer sie war, ebenso was sie zu tun hatte, und wie sie es tun musste. Das gesamte Wissen der Universen stürzte mit einem mal auf sie ein. "Ich bin das Universum, ich bin die Urmutter, und ihr seid Gut und Böse. Ihr müsst euch von einander trennen, und je einer zu meiner linken und einer zu meiner rechten stehen. Ich werde die Waage sein die euch im Gleichgewicht hält. Ich werde Welten erschaffen und sie mit Leben füllen. Ich werde auch Licht in das Dunkel bringen.“ Die böse Stimme unterbrach sie:“ Hör auf mit dem Gefasel und tue endlich was. Und zudem du bist witzig. Zu deiner rechten und zu deiner linken stehen“: äffte er sie nach. „Wie soll das gehen, wir sind nur Geister. Wir haben keine Körper noch
Beine um stehen zu können.“



Nun verlor auch die Urmutter die Geduld mit ihm. „Dir geht das Gute auf den Geist? Dann trenne ich euch beide wie es vor gesehen war.“ und so gab es einen lauten Knall in der immer noch herrschenden Finsternis und zu ihrer rechten hörte sie nun ein fluchen“ Bist du bekloppt? Was soll ich denn jetzt alleine hier?........Obwohl, das fühlt sich schon viel besser an, niemand mehr der mir drein redet. Jooo gar nicht mal so schlecht. Und wie geht’s jetzt
weiter?“



Dann wurde es langsam heller, hier und da begannen kleine Lichter auf zu blinken, und die Finsternis langsam zu erhellen. „Na das sieht doch schon mal gut aus:“kam es von der guten Seite, "es wird langsam. Die ersten Sterne sind geboren. Aber du weisst schon das du nicht immer die Kraft haben wirst sie mal eben so zu erschaffen, oder?“ Die Urmutter nickte, zumindest glaubte sie das. „ich weiss, so nun einige Sterne haben wir schon, ebenso einige Welten. Nun wird es zeit, Leben auf ihnen zu erschaffen.“ und kaum hatte sie das gesagt begann in den verschiedenen Welten Leben zu entstehen.



Es vergingen viele Millionen von Jahren, wie wir sie zählen, wenn es auch für die drei Geister nur einen Wimpernschlag war. Und die drei begannen sich zu langweilen. Es war alles getan, so schwebte die Urmutter immer mal auf die verschiedenen Welten. Und sah den Sims zu was sie taten. Das Böse verbreitete immer mal Unheil, um sich die Langeweile zu vertreiben. Das Gute wiederum versuchte die Bosheiten ab zu mildern. Die Urmutter wusste alles, aber von Gefühlen hatte sie keine Ahnung. Denn Wissen alleine reichte nicht. Und so rief sie die beiden anderen zu sich. „Ich habe mich entschlossen auch die mir verschlossenen Weisheiten zu erkunden, ich will wissen was es mit den Gefühlen auf sich hat. Ich sehe wie jemand weint, ich sehe wie jemand lacht, ich sehe auch wie zwei Sims sich umarmen oder auch Nachwuchs erschaffen. Doch warum sie das tun, das weiss ich nicht. Und so will ich für einen Lebenszyklus lang in die Haut eines Sims schlüpfen und heraus finden was es damit auf sich hat.“ „Ich habe nichts dagegen“: meinte das Gute.“ Erschaff dir einen Körper, geh und finde das Wissen das du haben willst.“ „Ich protestiere, das kommt ja gar nicht in Frage.“ meckerte wie üblich das Böse.



„Es sei denn, du erfüllst eine Bedingung.“ Natürlich hatte das Böse einen Hintergedanken, denn die Urmutter war immer neutral gewesen, sie stand auf keiner Seite und war absolut gerecht. Nun aber sah das Böse eine Möglichkeit, sie auf seine Seite zu ziehen. „Welche?“ „Du musst dich auch auf etwas einlassen, das viel grundlegender ist. Ich werde einen Mann erschaffen, der für dich bestimmt ist und ich wünsche das du dich mit ihm einlässt.“ „Halt stop“: sprach da das Gute. „wenn du diese Bedingung stellst, in Ordnung, aber, da wir die gleichen Rechte haben, werde auch ich einen Mann erstellen, und ohne das sie es wissen wird, soll sie sich für einen von beiden entscheiden. Und je nach dem wen sie nimmt, der hat gewonnen. Machen wir einen Wettstreit daraus.“ Das Gute war ja nicht dumm und wusste genau was das Böse vor hatte. Doch so würde wieder alles im Gleichgewicht sein und die Chance gleich verteilt. Und das Böse, nickte, und war damit einverstanden. Doch beide Gut als auch Böse, würden diesen Männern einen teil von sich geben, um ebenfalls wie die Urmutter die Gefühle zu erkunden. Es ging ja nicht an, das sie mehr wissen sollte als diese beiden.


Und so geschah es.