Kapitel 7: Ermordung zweier junger Frauen



Abermals vergingen einige Tage. Dorian versuchte es nun auf andere Weise, in dem er Mystra Geschenke machte. So brachte er auch von einem seiner Raubzüge einen Laptop mit, den er ihr in die Hand drückte. Er hoffte einfach das sie das vergessen lassen würde was er versucht hatte. Und hätte Mystra gewusst woher er den hatte, hätte sie ihn wohl nicht angenommen. Sie wusste eh nicht was er den ganzen Tag tat. Und das war auch gut so, denn er versuchte was er am besten konnte. Unheil anrichten, übersetzt, er baute eine Verbrecherbande auf. Denn er sah schnell das er nicht der einzige war, der in der Dunkelheit operierte. Und so sammelte er all die dunklen Gestalten um sich die er finden konnte. Doch als Mystra irgendwann mal im Internet nach Informationen suchte, fiel ihr auch eine Warnung ins Auge, die besagte, das man vorsichtig sein solle, da bereits zwei junge Frauen in ihrer Stadt vergewaltigt und ermordet worden wären. Sie schüttelte nur mit dem Kopf, wer würde denn so etwas tun?



Also ging sie in die Stadt um genaueres zu erfahren. Sie befragte die Leute und hoffte so noch mehr zu erfahren. Unter anderem hörte sie auch das sich ein Arzt niedergelassen habe. Der fest gestellt hatte was mit den jungen Frauen außer ihrer Tötung noch geschehen war. Doch niemand hatte den Übeltäter gesehen, noch hatte er irgendwelche Spuren hinterlassen. Man war sogar soweit gegangen und hatte die armen Frauen mit Säure gereinigt. Damit man ebensowenig eine DNS Spur bekommen könnte. Mystra war entsetzt. Das war ja noch grausamer, als die Vergewaltigung selber oder die Ermordung.



So ging sie auch ins Krankenhaus und sprach mit dem Arzt. Unter anderem bat sie ihn natürlich auch um ein Verhütungsmittel. Doch als sie erfuhr was mit den beiden Frauen geschehen war, rannen Tränen ihre Wangen herab. Wer war denn nur so grausam. Der Arzt sagte ihr das man hier recht skrupellos vor gegangen war. Doch es gäbe keine Spur zum Täter. Und er warnte sie noch vorsichtig zu sein und des Nachts lieber die Stadt zu meiden oder sich zumindest Begleitung mit zu nehmen, bis man den Täter habe.



Als sie dann am Nachmittag nach Hause kam, wartete schon Andra auf sie und sie erzählte ihm was sie gehört hatte. Dieser nahm sie sanft in seine Arme und schob sie langsam in sein Schlafzimmer. „Dann sollten wir zumindest dafür sorgen das du nicht mehr ganz so unschuldig bist, falls dieser Kriminelle dich erwischt.“ Mystra sah ihn fragend an. „Na ich hoffe doch das er mich erst gar nicht in seine Finger bekommt, aber wieso hast du es nun so eilig damit? Du weißt doch das ich dann auch mit Dorian ...schlafen muss, was ich nun wirklich nicht will. Also lass uns noch ein Weilchen warten, ja?“



Doch Andra wischte ihre Bedenken weg.“ Ich denke ich habe lange genug gewartet, also komm sei nicht so und lass es uns tun, ja? Ich halte es langsam nicht mehr aus.“ Damit glitten seine Hände schon an ihr entlang. Und als sie beide auf dem Bett lagen, beugte er sich schon recht schnell über sie und küsste sie verlangend. Mystra kam das ganze recht komisch vor, allerdings wusste sie ja das sie nun verhütete. Also konnte sie zumindest nicht schwanger werden. Andra war heute so ganz anders als sonst, weniger zärtlich und so fordernd, was war nur los mit ihm? Dennoch lies sie es geschehen.



Und so schliefen sie mit einander, doch sie hatte es sich eigentlich etwas anders vorgestellt. Denn urplötzlich wurde Andra sogar fast gewalttätig nur um zu bekommen was er wollte. Er hatte es wirklich sehr eilig, da war auf einmal keine Zärtlichkeit, keine Liebe mehr. Irgend etwas stimmte hier nicht und so stieß sie ihn als er sie abermals wollte von sich weg. „Nein, wenn du es so willst dann nicht mit mir. Ich will es so nicht, dann könnte ich es auch gleich mit Dorian tun.“ Und in ihr keimte ein böser Verdacht auf und sie sah Andra misstrauisch und aufmerksam an.
 

Kapitel 8: Gut und Böse



Sie erhob sich und machte schnell das sie aus Andras Zimmer kam, und vor allem aus der Nähe des Mannes der behauptete Andra zu sein. Sie war sich nicht sicher. War es möglich das die Begierde Andra dermaßen den Kopf verdrehte das er auf einmal so gewalttätig werden konnte? Oder aber war das gar nicht Andra mit dem sie da gerade eben geschlafen hatte. Sie vermutete eher zweiteres, das Dorian es irgendwie geschafft hatte, die Zeichnung zu verdecken und sich ihr so in der Maske Andras genähert hatte.



Am nächsten Morgen, stand sie gerade in der Küche als Andra sich näherte und sie umarmen wollte, doch sie wich zurück. „Liebes was ist denn?“ fragte er sie verwundert. „Weißt du das nicht mehr? Ist dir eigentlich klar was du mir gestern angetan hast? Du hast dich nicht anders als Dorian verhalten als wir miteinander schliefen.“ Auf diese Aussage hin beobachtete sie ihn genau. Und wie sie erwartet hatte schaute er sie verblüfft an: “Also wenn wir miteinander geschlafen hätten müsste ich es wohl auch wissen oder? Vor allem ich warte schon so lange darauf, aber wir waren uns einig das wir warten.“ Mystra nickte. „Dann war es Dorian, ich habe mit ihm geschlafen und nicht mit dir. Ich dachte es mir fast.“ leise Verzweiflung klang aus ihrer Stimme. Und auch Andra begriff nun was hier geschehen war, sein Bruder hatte sich Mystra unter Vorspiegelung falscher Tatsachen genommen.



Abermals machte er einen Schritt auf sie zu und legte einen Arm um sie und zog sie an sich. Mystra sah ihn an.“ Wenn du dich jetzt von mir abwendest, so kann ich das verstehen.“ Doch Andra lächelte nur sanft. „Liebes, das werde ich sicherlich nicht tun. Du kannst nichts dafür und ich will nicht wissen, wie brutal mein Bruder vor gegangen ist. Am liebsten würde ich dich jetzt mit in mein Zimmer nehmen und dich das vergessen machen. Aber ich verstehe auch, das du das nicht wollen würdest.“ Doch Mystra sah ihn an, sie sah wie verständnisvoll er war, wie liebevoll. Wieder mal war er bereit zurück zu stehen, für sie. Und so schüttelte sie den Kopf. „Nein, er hat bekommen was er wollte, also brauchen wir auch nicht zu warten. Ich bin bereit.“



Und so ging sie abermals mit in Andras Zimmer, nur war sie sich diesmal sicher das es auch Andra war. Denn als sie auf dem Bett lagen, war er sanft, zärtlich und sehr liebevoll. So ganz anders, als am Tag zuvor und vor allem begann sie nun sogar etwas zu empfingen . Sie empfand es als schön, ihr Körper reagierte, was er am Tag zuvor nicht getan hatte. Es war alles recht mechanisch abgelaufen. Doch jetzt war es so anders. Und Andra ging sehr sanft mit ihr um. Und als sie sich vereinigten, jubelte auch sie.



Natürlich reichte einmal auch Andra nicht, doch er bedrängte sie nicht, sondern streichelte sie nur weiter und so war sie auch bereit es ein zweites mal mit ihm zu tun. Nun Andra war glücklich. Er fand das alles sehr schön, und er hätte lügen müssen wenn er nicht zugegeben hätte das auch ihn die Begierde gedrängt hätte. Doch bei ihm kam an erster Stelle Mystra und dann erst er. Und er würde seinen Bruder zur Rede stellen. Allerdings an diesem Tag sah er ihn nicht mehr. Auch Dorian war klar das es auffliegen würde, das er sich Mystra genommen hatte in der Gestalt seines Bruders und lies sich so erst mal nicht sehen. Er hatte was er wollte, obwohl in ihm das Gefühl aufkeimte es habe was gefehlt.



Und in der Nacht träumte Mystra wieder mal von der Urmutter: „Meine Tochter, du begehst einen großen Fehler. Ich verstehe ja das du dich zu dem Guten hingezogen fühlst, allerdings unterdrückst du damit deine böse Seite, die du nun mal besitzt. Schau in dich und du wirst feststellen, das du nicht wie Andra bist, ebenso wenig wie Dorian. Die beiden sind rein gut oder rein böse, wenn man mal von dem wenigen an Essenz absieht das ich beiden gegeben habe. Und das Dorian diese bösen Taten begeht liegt daran das ihn niemand unter Kontrolle hält. Du kannst fast ebenso böse sein wie er, denn du trägst den Keim von beiden in dir drin.„ Mystra wälzte sich im Bett umher. “Aber ich will ihn nicht.“



„Doch meine Tochter, denn auf Dauer wird dich das Gute langweilen, und irgendwann bricht das böse bei dir durch, und was ist dann? Sieh dir die beiden mal genauer an. Der eine ist sanft, liebevoll, und sehr zärtlich, weil er nicht anders kann. Der andere allerdings ist eine Urgewalt. Der ebenso wenig anders kann, als stürmisch zu sein, gewalttätig und grausam. Doch du kannst es ändern. Alleine dadurch das du ihn immer wieder abgewiesen hast, lies er seine Wut darüber an den beiden jungen Frauen aus. Hättest du ihn nicht abgewiesen, wäre er zufrieden gewesen und hätte sich in deiner Nähe aufgehalten. Du alleine kannst ihn unter Kontrolle halten. Allerdings musst du dafür zulassen das auch deine böse Seite mal an die Oberfläche kommen darf. Und dann bist du auch in der Lage, auch seine wenn auch nicht so zärtlichen Annäherungen, zu genießen. Wenn du das Gute liebst, musst du auch das Böse lieben, denn du bist beides. Zeige ihm was eine Frau erwartet, bringe ihm bei was er wissen muss. Noch sieht er die Frauen nur als Objekte an, an denen er seine Befriedigung holen kann. Doch du kannst ihm zeigen was noch alles dazu gehört. Denn er spürt das etwas fehlt. Das wenige an guter Essenz lässt ihn fühlen das dies nicht alles sein kann. Nur muss es ihm einer sagen.“



„Aber dann verliere ich Andra, wenn er sieht das ich nicht besser als Dorian bin. Mutter ich kann es nicht“ Inzwischen war Mystra aus dem Schlaf erwacht und hatte sich aus dem Bett erhoben, doch immer noch sprach die Urmutter mit ihr. „in mir wohnen gut als auch böse, sie sind im Einklang weil ich es zulasse und du meine Tochter bist ein Teil von mir. Und so musst auch du zusehen das auch in dir Gut als auch Böse im Einklang sind. Zur Zeit unterdrückst du das Böse und lässt nur das Gute zu, doch das ist falsch. Denk darüber nach und sieh es ein. Du bist was du bist. Du musst deine Liebe zwischen ihnen aufteilen, und Dorian wird weniger grausam, weniger bösartig sein. Wecke die Leidenschaft in ihm, wecke die Liebe in ihm. Denn dank der Essenz des Guten wäre er auch in der Lage Liebe zu empfinden, vielleicht nicht so stark wie Andra, aber empfinden kann er sie durchaus.“



Mystra schluchzte leise. Im Grunde ihres Herzens wusste sie das die Urmutter recht hatte. Sie war nicht rein gut wie Andra, aber auch ebenso wenig rein böse wie Dorian, sie war beides. Und so nickte sie. „Gut, ich will tun was du sagst, auch wenn es mir nicht gefällt. Aber ich bin bereit die böse Seite in mir zu zu lassen.“ Die Urmutter lächelte“ Das ist brav meine Tochter, denn jetzt geht er ungezügelt und ohne Kontrolle auf die Sims los, und das darf nicht sein. Das er böse Taten begeht, das liegt in seiner Natur, aber man kann es unter Kontrolle halten. Gib ihm das Gefühl, das du für ihn ebenso da bist, wie für Andra und du wirst sehen er wird sich ein wenig ändern.“ Dann verschwand die Stimme aus Mystras Kopf. Sie dachte darüber nach. Sie wusste das sich Dorian, ihr wieder nähern würde, denn er konnte es nicht lassen und dann musste sie es nur zulassen. Aber zuvor musste sie mit Andra reden, damit er wusste was los ist. Und sie hoffte das er es verstehen würde.

Kapitel 9: Streit unter Brüdern



Nun Mystra verstand, sie ja hatte Einblick erhalten in die Spielregeln der Geister. Und da hieß es, dem welchem sie sich zu wandte hätte das Spiel gewonnen. Nun sie hatte sich Andra zu gewendet und eigentlich hätte es damit zu Ende sein müssen. Aber die Urmutter war eine gerechte Persönlichkeit, also wollte sie auch Dorian die gleichen Chancen einräumen. Und auf einmal verstand Mystra wirklich, wenn sie keinem den Vorzug gab, würde es auch keinen Gewinner geben. Egal wessen Gott als erstes am Himmel stehen würde. Das war total irrelevant. Würde sie ihre Zuneigung gerecht unter den beiden aufteilen, hatte weder Gut noch Böse gewonnen, und das war der Plan der Urmutter.



Es durfte keinen Gewinner geben, weil in dem Moment würde die Waage ins wanken geraten. Und leise in ihrem Kopf hörte sie die Urmutter lachen. Mystra überlegte, sie durfte nicht nach Persönlichkeit entscheiden. Egal ob Gut oder Böse, beide waren gleich. Jetzt musste sie nur eine Möglichkeit finden, das sie auch Dorian als anziehend empfand. Und dann kam ihr die Erleuchtung, denn es gab etwas wo sie sich nicht unterschieden...... und das wars. Und Mystra lachte aus vollem Herzen, denn sie hatte die Lösung für sich gefunden. Der böse Geist hatte ihr die Waffe in die Hand gegeben um Dorian klein zu kriegen. Sie rieb sich die Hände und ein böses Lächeln umspielte ihren Mund, und sie dachte nur, na warte Dorian, das Spiel können auch zwei spielen.



Und am Abend als Dorian nach Hause kam passte Andra ihn vor dem Haus ab und stellte ihn zur Rede. „Wie konntest du es wagen? Du hast Mystra missbraucht. Du hast sie hintergangen, du hast dir etwas genommen, was sie dir nicht geben wollte.“ Dorian kniff die Augen zusammen. „Geliebter Bruder, wenn deine Mystra es mir frei willig gegeben hätte, wäre dieses Spielchen nicht nötig gewesen. Aber sie weigerte sich, sie wies mich ab, sie wollte sich nicht mal von mir küssen oder berühren lassen. Du weißt ebenso gut wie ich, seit ich diese verdammte Zeichnung habe, hatte ich im Grunde keine Chance mehr.“



„Du bestreitest es nicht mal?“ Andra war total verblüfft, er hatte damit gerechnet das Dorian lügen würde, irgendwie ausweichen würde, aber nicht das er sofort zugeben würde was er getan hatte.
Und Dorian sah ihn an“ Warum sollte ich es nicht zugeben, aber es war doch so offensichtlich, da du es nicht warst und ich so aussehe wie du, musste ich es wohl gewesen sein.“



Andra verstand es nicht:“ Wie konntest du nur......“ „Bruder ich sehe aus wie du also war es ein Klacks, meine Haare wurden abgeschnitten, ich legte mir deine Frisur zu, die Kleidung war auch kein Problem, das einzige was mir schwer fiel, war deine Sanftmut zu heucheln. Und als ich sie einmal unter mir hatte, na da brauchte ich mich auch nicht mehr zurück zu halten und nahm mir was sie mir freiwillig nicht geben wollte. Allerdings hat sie dann wohl den Braten gerochen, denn anschließend weigerte sie sich, es ein zweites mal zu tun.“



Andra war entsetzt, mit welcher Ruhe Dorian dieses Verbrechen gestand. „Und die beiden Frauen? Mystra erzählte mir von ihnen.“ Abermals schüttelte Dorian den Kopf: „Ich wollte es wissen, ich wollte wissen was mich so anzieht. Und ich wollte wissen wie es sich an fühlt. Außerdem brauchte ich Erfahrung, und da Mystra mir das nicht geben wollte, na nahm ich es mir eben bei so einer kleinen Simin. Ich sag dir Bruder die Sims sind ganz schön schwach. Aber ich muss zugeben, richtige Befriedigung gab es mir nicht. Und da ich wissen wollte ob es an mir lag, versuchte ich es ein zweites mal, aber mit dem gleichen Ergebnis. Nun ja und nach dem ich sie nicht mehr brauchte, habe ich sie halt entsorgt.“



Andra verschlug es die Sprache, wie kaltblütig Dorian darüber sprach. „Du bist...du bist....“
Dorian grinste gemein:“Was bin ich Bruder, was? Ein Mistkerl? Eine Schande für die Familie? Ein Verbrecher? Allerdings eins muss ich dir sagen, deine Mystra ging ja ganz schön ab, als ich sie mir nahm. Allerdings würde es mich wundern wenn sie dich nun ran lassen würde.“ Andra war verzweifelt, er sah Dorian an und schloss dann für einen Moment die Augen. Er spürte selber, er konnte gegen diese Ausgeburt der Hölle nicht bestehen. Er war zu gut. Er vergab ihm, er suchte Entschuldigungen für ihn. Er konnte ihm nicht mal eine runter hauen. Und dann hörte er Dorian lachen. „Bruder du bist mir nicht gewachsen.“



Und Dorian hörte auf einmal eine leise weibliche Stimme in seinem Kopf. „Er vielleicht nicht, aber es gibt jemanden, der dir gewachsen ist. Und dieser Jemand hat den Kampf aufgenommen. Im Dienste der Gerechtigkeit.“ Andra lies ihn stehen und ging, er wollte Mystra in seinen Armen halten und hoffte das sie ihm Kraft geben könnte, um mit dem Leben zu können, was ihm Andra so brühwarm aufgetischt hatte..Und Mystra wurde eines klar sie musste sich zwischen die beiden stellen. Sie musste Andra vor Dorian schützen und Dorian in die Knie zwingen. Und als ihr das klar wurde, wuchs sie über sich hinaus. Sie war ein Teil des Universum und sie hatte ebenso einen Teil der Kraft, des Universums in sich. Und das würde sie auch nutzen. Und Mystra dachte nur, auf in den Kampf.

Kapitel 10: Die Waffen einer Frau
 


Dorian hatte am nächsten Tag eine Menge zu tun, er schickte seine Handlanger aus um einen Mann zu suchen, der sich ihm eventuell entgegenstellen könnte. Er nahm die Stimme die er gehört hatte durchaus ernst. Doch sie kamen alle unverrichteter Dinge zurück. Laut ihren Worten hatten sie keinen gefunden der es auch nur annähernd mit ihm aufnehmen könnte oder sich auch entgegen stellen würde. Dorian verstand die Botschaft nicht. Er ahnte wer da gesprochen hatte. Und wenn sie sagte es gäbe jemanden, dann musste er auch zu finden sein.
Mystra hatte inzwischen auch mit Andra gesprochen, und ihm gesagt was sie tun müsste und auch würde. Er verstand es zwar nicht ganz, und es fiel ihm schwer das zu zu lassen, aber schlussendlich gab er nach. Er wusste selber, das er bei Dorian nichts ausrichten konnte. Ihm war es ja nicht mal möglich zu lügen, so das Mystra ihn bat, sollte ihn Dorian irgend etwas fragen, lieber gar nicht zu antworten, als ihm die Wahrheit zu sagen. Und so machte sie sich bereit für den Kampf.



In der vergangenen Nacht hatte sie gespürt, das Dorian sie beobachtete. Er war in ihr Zimmer gekommen, hatte nichts gesagt oder getan, er hatte sie nur betrachtet. Obwohl sie schlief hatte sie es gespürt. Sie wusste nicht was ihn trieb, doch war ihr klar das sie schnell handeln müsste bevor er wieder irgendwelche Untaten beging. Wenn er nur stehlen, oder auch nur andere kleinere Verbrechen begehen würde, wäre es halb so wild. Aber Vergewaltigungen und Morde, die mussten nicht sein, also musste sie was tun um ihn davon ab zu halten.



Und so betrat sie am nächsten Morgen sein Zimmer. Er sah sie überrascht an.“ Nanu, Madame kommt in die Höhle des Löwen? Willst du mir nun auch Vorhaltungen machen?.“ Sie riss sich zusammen und trat auf ihn zu. “Nein, ich will etwas ganz anderes.“ Als sie vor ihm stand strichen ihre Finger über seine nackte Brust. Er sah sie an, dann auf ihre Hand“ Was soll denn das, du weißt doch ebenso wie ich, was das bei mir anrichtet. Willst du .......“ Sie winkte mit der Hand ab“ Ach hör doch auf, wir wissen doch beide was ich von dir will, also tue doch nicht so.“ Er war total perplex. „Aber ich dachte du liebst Andra, also was willst du dann von mir und wieso auf einmal?“



Mystra trat noch näher und schob seine Weste mit beiden Händen aus einander und legte ihre Hände auf seine nackte Brust. „ Natürlich liebe ich Andra ich kann nicht anders. Und was ich will? Ich brauche einen Kerl und keine Memme, die sich nicht mal gegen ihren Bruder durchsetzen kann, wenn du verstehst was ich meine.“ Dorian verstand die Welt nicht mehr. „Soll das heißen, das du mir freiwillig geben willst was ich mir letztens mit einem Trick holen musste?“ Mystra strich mit ihren Händen immer mal leicht über seine Brust und hauchte ihm leise zu“ Du bist ein Schnellmerker. Genau das will ich. Allerdings, solltest du noch ein wenig an deinen Liebhaber Qualitäten feilen. Denn das letztens war ja wohl nichts.“ Dorian fiel die Kinnlade runter: „Was soll das denn nun heißen, ich halte mich eigentlich für einen recht guten Liebhaber.“



Mystra löste sich von ihm und sah ihn kalt lächelnd an“ Ach ja, sagt wer? Die Frauen die du vergewaltigt hast, wohl kaum. Und was du mir geboten hast war auch nicht das gelbe vom Ei. Also woher nimmst du die Gewissheit das du gut bist? Hat auch nur irgendeine der Frauen vor Wonne und Lust geschrien, oder gestöhnt? Oder eher weil du sie mit Gewalt genommen hast und sie Schmerzen hatten? Aber in dir steckt Potenzial und das können wir fördern, also kein Grund den Kopf hängen zu lassen.“ Dorian war sprachlos, zum ersten mal wusste er nicht was er sagen sollte.
Er sah Mystra an, das war nicht mehr die ängstliche und sanfte Mystra, was war mit ihr geschehen, wieso wollte sie ihn auf einmal? Er war misstrauisch. Irgend etwas stimmte hier nicht. „Sag wo ist Mystra hin? Wo ist die Frau die sich mir verweigerte, die sich nicht mal von mir küssen lassen wollte?“ Mystra winkte ab. „Nach dem Beischlaf mit Andra spürte ich den Unterschied, und wusste nun das ich dich will, zumindest in meinem Bett. Und bevor du mich noch mal fragst, ich liebe Andra mit meinem Herzen, aber im Bett brauche ich einen Kerl und ich denke da bist du genau der richtige. Auf einmal wurde mir klar, warum ihr zu zweit seid.“



Dorian sah sie immer wieder an, er traute der Sache noch nicht ganz. „Ach ja, wenn das so ist, wirst du wohl nichts dagegen haben wenn ich dich küsse.“ Damit ergriff er sie und zog sie zu sich heran, er rechnete damit das sie sich von ihm befreien würde, doch stattdessen drückte sie sich an ihn und legte ihre Arme um ihn. Dorian stöhnte leise auf. Mystra spürte seinen heißen Atem an ihrem Hals. Und dann küsste er sie wild und verlangend und presste dabei ihren Körper hart an sich. Er konnte sein Glück nicht fassen, sie war wirklich bereit ihm alles zu geben was er wollte. Seine Hände strichen fordernd an ihr entlang. Zum ersten mal war eine Frau freiwillig bereit sich ihm hin zu geben.



Doch sein Misstrauen war noch nicht gestillt. Und als er den Kuss löste und sie schwer atmend ansah, fragte er: „Und was ist mit Andra?“ Sie sah ihn an. „Ach Gottchen Andra, solange er mich in seinen Armen halten darf, seine Liebe und Küsse bekommt und mich ab und zu in seinem Bett hat ist er glücklich. Nur ich bin damit nicht zufrieden, ich will mehr, ich will richtige Leidenschaft, ich will nicht nur diese sanfte Gedusel, doch Andra ist zu was anderem nicht in der Lage, er ist einfach zu gut für diese Welt und auch für mich.“ Dorian nickte, das konnte er verstehen, er stellte sich vor wenn er so ein sanftes Lämmchen im Bett hätte und ihm wurde klar das auch er dann irgendwann das Interesse verlieren würde. Und so glaubte er ihr. Aber um sicher zu gehen das sie wusste auf was sie sich einließ, fragte er sie :“ Und du bist dir sicher? Ich meine du weißt, ich bin weder sanft noch zärtlich. Bei mir geht es wild und hart zu.“ „Ach solange du mir gibst was ich brauche, ist mir das genau recht. Ich will es hart und wild. Allerdings habe ich auch eine Bedingung.“ Dorian sah sie abermals misstrauisch an“ Welche Bedingung?“



„Ich will das du diese dämlichen Vergewaltigungen lässt, die bringen dir doch nichts. Strebe nach höherem, setze dich an die Spitze, werde zum Imperator des Bösen. Und für dieses Ziel sind Vergewaltigungen doch lächerlich. Zudem du das nun wirklich nicht mehr nötig hast.“ Er nickte, er wusste sie hatte recht. Sein Blick glitt an ihr entlang. „Wir könnten eine Riesen Organisation gründen, wir könnten die Welt beherrschen und die Sims unterjochen. Du hast recht, das ist Kinderkram. In Ordnung ich verspreche dir keine Vergewaltigungen mehr, aber auch ich stelle dafür eine Bedingung. Das du regelmäßig mit mir mein Bett teilst, das du mich lehrst was ich wissen muss.....“ dann zwinkerte er sie frech an: “um ein guter Liebhaber zu werden, solange du nicht verlangst das ich sanft und liebevoll sein soll.“ Mystra atmete innerlich auf. Sie hatte ihn um den kleinen Finger gewickelt, alleine mit dem Versprechen ihm zu geben was er wollte. Und so nickte sie“ Sicher das kommt mir sehr entgegen. Ich will auch nichts anderes.“
Innerlich grinste sie, den Waffen einer Frau hatte selbst diese Ausgeburt der Hölle nichts entgegen zu setzen, vor allem nicht, wenn er so Trieb gesteuert war.


Kapitel 11: Zwischen Hass und Leidenschaft



Mystra hatte es geschafft so glaubte sie zumindest. Dorian fraß ihr aus der Hand, die Urmutter hatte recht. Dorian war zu sehr Trieb gesteuert und genau darauf konnte sie aufbauen. Das dachte sie wenigstens. Allerdings hatte sie nicht mit Dorians böser Natur gerechnet. Denn er kannte fast alle Winkelzüge, er ahnte zwar nichts, doch womit Mystra nicht gerechnet hatte war, das er einen Beweis wollte und das nicht nur in dem Kuss den er ihr abverlangt hatte.



Und so stand er vor ihr, sah sie von oben bis unten an, den Kuss hatte sie nicht verweigert, aber er dachte sich was ist mit mehr, würde sie hier einen Rückzieher machen oder würde sie ihm tatsächlich freiwillig geben was er von ihr wollte. Ein Kind war ihm erst mal egal, er wollte sie, und das eigentlich von der ersten Stunde an als er sie vor dem Haus stehen sah. Und nun würde er endlich zum Ziel kommen. Das sein Bruder darunter leiden würde, das er sie sich nehmen würde, war ihm nur zu klar. Und seinen Bruder zu verletzen machte ihm ungeheuren Spaß. Sollte Mystra ihm sich also nun nicht mehr verweigern, konnte er das Andra immer mal aufs Brot schmieren und sich an dessen Qualen weiden, wenn dieser sich vorstellte, was er alles mit Mystra anstellte. So schob er sie zum Bett und gab ihr einen Stoß das sie darauf fiel.



„Nun meine Liebe dann wollen wir doch mal sehen wie ernst es dir ist, nicht wahr? Denn du hast doch wohl nicht geglaubt das ich mich lediglich mit dem Versprechen zufrieden geben würde, oder?“ Mystra war entsetzt, damit hatte sie nicht gerechnet, sie hatte die Zeit so berechnet gehabt das er bald zur Arbeit musste. Doch nun lag sie auf dem Bett und Dorian legte sich zu ihr. Innerlich schrie alles in ihr. Sie wollte das nicht, obwohl ihr klar war das er es irgendwann auf Grund ihres Versprechens doch mal fordern würde.



Brutal griff er nach ihr und zog sie an sich. Ihren Körper zu spüren erregte ihn kollossal und er wollte sich schon sofort nehmen was er sich wünschte, als sie ihn zurück stieß. Er sah sie an:“ Was soll das nun, ich dachte du willst es. Und meine Liebe ob du es mir nun freiwillig gibst oder nicht, ich habe dein Versprechen, und ich habe dich einmal hier in meinem Bett, gehen lasse ich dich jetzt so oder so nicht mehr, also sträube dich nicht mein Häschen und gib mir was ich will“



Mystra sah ihn wütend an: „Was das soll? Ich verlange ja nicht das du zärtlich oder liebevoll bist. Aber wenn du das gute Liebhaberqualitäten nennst, direkt über die Frau herzufallen, tut es mir leid. Schon mal was davon gehört oder gelesen, das man die Frau auch ein wenig in Stimmung bringen muss? Das es nicht alleine mit der Vereinigung getan ist?“ Mystra versuchte Zeit zu schinden, zudem wenn sie schon mit ihm schlafen musste, dann wollte sie auch etwas davon haben.



Dorian war zerknirscht, er hatte es sich ein wenig anders vorgestellt, doch sah er ein, das sie wohl recht hatte. Denn wenn er wollte das sie sich ihm öfter hingab, so musste er zumindest dafür sorgen das sie auch dabei etwas empfand und nicht nur Schmerz. Und so hörte er ihr genau zu als sie ihm versuchte einiges zu erklären. Dann zeigte sie ihm wie er mit einer Frau umgehen musste. Und Dorian lernte schnell. Er war zwar böse bis in die letzte Pore, aber dämlich war er nicht und so begriff er recht flott worauf es ankam. Er rechnete sich aus, das er wenn er lernen würde, dann vielleicht nicht nur Mystra zu sich ins Bett bekommen würde, sondern dann eventuell auch andere Frauen.



Und so versuchte er es mit Leidenschaft und bemerkte das diese Leidenschaft tatsächlich in ihm war, das er sich dafür nicht mal an zu strengen brauchte. Und als er sich diesmal über Mystra beugte und sie küsste, spürte er ihr entgegen kommen. Das zu spüren war für ihn neu und er genoss es. Und so kam alles andere wie von selber. Er würde nie zärtlich sein können, aber eine gute Mischung aus seiner wilden Natur und Leidenschaft würden es auch bringen. Mystra hingegen war über sich selber entsetzt, als er sich diesmal über sie beugte und sie seinen Körper verbunden mit der Leidenschaft die er erbrachte spürte, begann ihr Körper darauf zu reagieren. Und wo zuvor in ihrem inneren alles dagegen geschrien hatte, so wollte sie es nun, sie wollte diese wilde Leidenschaft die er ihr nun gab. Und als er sich nun nahm was er so heiß begehrte fühlte auch Dorian den Unterschied. Er genoss das sie in seinen Armen das höchste erreichte, er genoss ihre lustvollen Schreie. Nun wusste er worauf es ankam.

Und Mystra würde mit dem Schicksal leben müssen, für alle Ewigkeit zwischen den beiden Brüdern zu stehen.

Kapitel 12: Gedankenschreie



Eine Stunde später lies Dorian dann von Mystra ab, zog sich an und lies sie einfach auf dem Bett liegen um zur Arbeit zu gehen. Kurz sah er noch mal zu ihr hin bevor er das Zimmer verließ. „Es hat Spaß gemacht, und du hast mir eine ganz neue Welt eröffnet. Wir werden das wenn ich zurück komme gleich noch mal wiederholen.“ :damit ging er dunkel lachend und ahnte nicht in welches Gefühlschaos er Mystra schickte. Denn obwohl es auch ihr irgendwie Spass gemacht hatte, kam sie sich doch schmutzig vor. Sie war hin und her gerissen, zwischen dem Gefühl, ihre Liebe zu Andra verraten zu haben und der Notwendigkeit die die Sache nun mal hatte. Sie ekelte sich vor sich selber, das sie es tatsächlich geschafft hatte, mit ihm zu schlafen und dabei auch noch etwas zu empfinden.



Nach einem ausgiebigen Bad ging sie hinaus um zu malen und zu versuchen irgendwie mit sich selber ins reine zu kommen. Ihr war klar sie musste ihre beiden Hälften irgendwie unter einen Hut bringen. Dann spürte sie das Andra hinter ihr stand, sachte berührte er sie an der Schulter. „Du hast es getan, oder?“ Seine Stimme war leicht schmerzerfüllt, er hätte Mystra gerne für sich gehabt, doch kannte er auch ihre Aufgabe und die war, Gut und Böse im Gleichgewicht zu halten, und dazu gehörte auch das sie um Dorian bei der Stange zu halten, ihm gab was er verlangte. Und das war eben sich selber. Mystra nickte leicht: „Ja, ich habe getan was getan werden musste, es tut mir leid.“



Sie drehte sich zu Andra um:“ Wenn du mich nun nicht mehr willst, so kann ich das verstehen, ich war mit dem Bösen selbst im Bett und.....und.es hat mir sogar gefallen.“ Andra nickte: „ Er ist anders als ich, ich verstehe. Doch hab keine Angst ich liebe dich immer noch und werde dich nicht alleine lassen. Ich werde zu dir stehen, egal was du noch tun musst. Und ansonsten, werde ich meinen Schöpfer bitte mich gehen zu lassen, so das die Welt vor Dorian geschützt werden kann........durch dich.“ Das war mal wieder typisch Andra und sie hätte ihn dafür erschlagen können. Es kotzte sie regelrecht an, das er sich nicht mal gegen seinen Bruder stellen konnte, das er sich nicht wehren konnte. Aber das lag tief in seiner Natur, eher zu gehen, als zu kämpfen.



Andra legte sanft seine Arme um sie und zog sie sachte an sich. Er wusste nicht ob sie es ertragen konnte das er sie im Arm halten wollte. „Mach dir um mich keine Sorgen. Ob ich nun hier bin oder gehen werde, ich werde dich immer lieben. Ich kann nicht aus meiner Haut heraus, wenn unsere Schöpfer da nicht eine Lösung finden, das ich mich auch mal wehren kann, sehe ich keine Zukunft für uns.“



Als er spürt das sie sich in seine Arme drückte , wurde er mutiger und küsste sie. Und was Mystra nun wunderte war das der Kuss voller unterdrückter Leidenschaft war. Sein Kuss war sanft und zärtlich wie meistens und doch spürte sie das dort noch mehr war. Was war geschehen? Was ging hier vor? Sie erwiderte den Kuss, doch dachte sie auch darüber nach mal mit ihrer Schöpferin zu reden, es musste doch eine Lösung geben. Als Andra den Kuss löste sah er sie schmerzerfüllt an.“ Ich weiß das ich das nicht verlangen kann, doch ich will dich........jetzt.“



Und Mystra nickte, sie verstand ihn, er wollte wohl wissen ob sie immer noch bereit war auch mit ihm das Bett zu teilen. Und so ging sie, ihn an die Hand nehmend mit ihm in sein Schlafzimmer um ihm zu geben was er so verlangte. Wie immer war es zärtlich und liebevoll wie er mit ihr umging, so ganz anders als Dorian. Und der stand kaum das sie das Bett wieder verlassen hatten schon in Andras Zimmer und ging auf sie zu, seinen Bruder anblickend. „Na Bruder hat es dir gefallen? Ja sie ist schon klasse nicht wahr? Doch wirst du ihr nie geben können was sie von mir bekommt.“
damit wollte er Mystra an sich ziehen doch sie hielt seine Hände fest, bevor er es tun konnte.



Andra sah kurz zu ihnen herüber, sein Herz zog sich vor Schmerz zusammen. Ihm war auch klar das er ein großes Defizit hatte, was seinen Bruder betraf. So verließ er fast fluchtartig das Zimmer. Dorian lachte ihm dröhnend hinter her und ließ sich dann nicht mehr aufhalten, er zog Mystra an sich.“ Ich konnte nicht anders, ich musste zurück kommen. Ich will mehr von dem was du mir heute morgen gegeben hast.“



Mystra sah ihn an: „Musste das nun sein? Musst du ihn so quälen? Ich ertrage es langsam nicht mehr, das ihr nicht wenigstens versucht mit einander aus zu kommen. Dieser Hass der von dir ausgeht, diese Grausamkeit.“ Abermals lachte Dorian dröhnend: „Meine Liebe ich bin nun mal das Abbild meines Schöpfers und der ist nicht sanft, freundlich oder friedlich. Und so bin ich es auch nicht. Also gibst du mir nun was ich will oder nicht?“ :damit riss er sie an sich und küsste sie verlangend.



Anschliessend sah er sie gemein an: „Dir haftet noch der Geruch an, mit dem du Andras Bett verlassen hast und ich muss gestehen, es törnt mich noch mehr an. Zu wissen das ich das, was er kurz zuvor besessen hat, mir nun auch nehmen werde.“ Doch nun riss sich Mystra von ihm los: „Nein vergiss es , erst mal will ich eine Dusche nehmen, und dann können wir darüber reden, ob du bekommst was du willst“



Dorian lachte leise und gemein. „Nein meine Liebe, ich will dich so wie du nun bist, mit dem Geruch meines Bruders an dir. Ich will es auskosten. Entweder du gibst mir was ich will und das sofort oder unser Deal ist geplatzt.“ Alles in Mystra schrie, das schöne das sie erst kurz zuvor hatte, die Liebe die sie gespürt hatte, die Andra ihr gegeben hatte, würde nun in den Schmutz gezogen. Sie rief.........nein sie schrie in Gedanken nach ihrer Schöpferin.


Doch die Urmutter schwieg.


Kapitel 13: Dorian muss mal einstecken



Nun die Urmutter hatte Mystra sehr wohl gehört, doch sah sie nicht ein wegen so einer Lapalie ein zu greifen. Sollte ihr Avatar Dorian eben geben was er verlangte. Allerdings hatte sie eine andere Idee und die Urmutter lachte leise und dachte: Das ist es, welch eine Ironie. Ob das Dorian auch noch gefallen wird? Werden wir ja sehen. Der gute Geist sah sie an „Was hast du vor?“ Die Urmutter blickte zu ihm: „Nun das nächste Mal wird ihr Beischlaf ´mit Andra nicht ohne Folgen bleiben. So wird er als erster Vater, allerdings wird dein Avatar eine für ihn böse Überraschung erleben, denn diesmal greife ich ein, aber anders als Mystra es sich gedacht hat.“ Der gute Geist verstand kein Wort und die Urmutter schwieg schon wieder, sondern sah nur auf die Stadt in dem sie die drei abgesetzt hatten.



Nun Mystra musste Dorian geben was er verlangte und er genoss es. Er spürte die Leidenschaft in sich, er roch noch Andras Duft an Mystra und er wurde recht wild dabei. Mystra wurde mit gezogen und zum ersten mal spürte sie ganz deutlich die böse Seite in sich und so erwiderte sie seine Wildheit weit aus drastischer als er es sich je vorgestellt hatte. Sie knurrte ihn immer wieder an: „Na komm schon, willst du schon schlapp machen? Du wolltest es doch, also los.“ Dorian sah sie merkwürdig an, doch folgte er ihrem Verlangen, ihm sollte es nur recht sein. Doch als sie selbst nach Stunden noch nicht genug hatte, zumindest machte sie ihm das weiß, musste auch er aufgeben.“ Ich bin zwar nicht simlisch, und ich habe wesentlich mehr Kraft als jeder normale Simmann, aber meine Liebe, nun geht es wirklich nicht mehr.“ Und Mystra lachte, sie lachte so sehr das Dorian sie ansah und auf einmal merkte mit wem er es zu tun hatte, doch es war zu spät, er war ihr bereits verfallen. Als sie dann sein Zimmer verließ, lief er, als er ihr folgte ausgerechnet Andra über den Weg.



Dieser sah ihn an:“ Oh man was ist denn mit dir geschehen? Du siehst aus wie durch den Fleischwolf gedreht.“ Dorian war am ganzen Körper zerkratzt, teilweise hatte er sogar blutige Striemen. Er knurrte „Mystra ist mir passiert, bei der Urmutter sie war wild und unersättlich.“ Andra sah sich Dorian genauer an und sah auch das dieser fix und fertig war, während Mystra herein gekommen war und sich an den Computer gesetzt hatte als sei nichts gewesen. Kurz sah er von einem zum anderen dann lachte er. Obwohl es ihn geschmerzt hatte das Dorian sie gleich nach ihm wollte, lachte er nun herzhaft. „Nun mir scheint sie hat dir genau das gegeben was du von ihr wolltest, also sei glücklich und zufrieden oder konntest du etwa nicht mehr?“



Dorian kriegte fast einen Anfall:“ Was ist los kannst du auf einmal gemein sein? Das passt nicht zu dir.“ Andra lachte immer noch: „Nö... ich habe nur eine harmlose Frage gestellt. Also was ist nun? Ging es nicht mehr oder warst du zum ersten mal tatsächlich zufrieden? Obwohl, wenn ich Mystra so ansehe, denke ich sie hätte noch einige male vertragen können.“ Mystra saß harmlos tuend am Computer, lauschte den beiden und grinste sachte vor sich her.

Das brachte Dorian zum kochen, niemand durfte seine Männlichkeit in Frage stellen und vor allem sein Bruder nicht. Nun Andra hatte nun eine Waffe gegen Dorian in der Hand, er wusste nun wie er ihm entgegen treten konnte, ohne ihn direkt angreifen zu müssen. Er musste ihn nur da fassen, wo es Dorian am schmerzhaftesten war, nämlich seine Männlichkeit, auf die er sich soviel einbildete. Mystra hatte Andra indirekt gezeigt wie es ging. Und da Dorian ja wirklich nicht mehr gekonnt hatte, traf ihn die Frage seines Bruder recht tief. „Ich hätte noch Stunden weiter machen können, aber sie wollte ja nicht mehr“ :log er dreist. Mystra grinste, sagte aber nichts dazu.



„Ja ja ist klar, sie wollte ja nicht mehr. Bruder entschuldige bitte wenn ich lache, aber davon würdest du dich wohl kaum abhalten lassen oder sehe ich das falsch? Womit sich das also nur so erklären lässt, du konntest nicht mehr.“ Andra wusste das er sich auf dünnem Eis bewegte, doch es amüsierte ihn, Dorian auch mal einen Tiefschlag verpassen zu können, ohne von seinem Schöpfer gleich eins auf das Dach zu bekommen. Doch womit er nicht gerechnet hatte, war das sich Dorian auf ihn stürzte und begann auf ihn ein zu prügeln.






Natürlich wehrte Andra sich und auch Dorian musste einiges einstecken. Es tat Andra mal gut seinem Bruder mal eins verpassen zu dürfen. Doch leider zog er im nach hinein abermals den kürzeren, doch damit hatte er gerechnet, er wusste ja das er sich nicht prügeln konnte und immer verlieren würde. Aber das war ihm in dem Moment egal. Mystra bekam es mit, doch sagte sie nichts dazu, sondern wartete ruhig ab.



Nun Andra hatte eine andere Möglichkeit gefunden sich an seinem Bruder rächen zu können und er würde Mystra bitten sich darauf ein zu lassen. Er lächelte leicht in sich hinein. Ob das Dorian schmecken würde, war fraglich, doch er wusste, auch wenn er ein Ebenbild seines Schöpfers war, so hatte er doch Möglichkeiten ohne gegen Dorian selber aktiv werden zu müssen, ihm alles heim zu zahlen. Und so schickte er ein kleines Stoßgebet zur Urmutter das sie ihm helfen möge. Was er nicht ahnte war das er hier auf offene Ohren stieß.



Dorian hatte in der nächsten Zeit keinen Grund sich zu beklagen, denn Mystra gönnte ihm keine Ruhe, so oft sie ihn zu fassen bekam, forderte sie ihn auf mit ihr zu schlafen. Dorian wusste schon gar nicht mehr wie ihm geschah. Diese Frau kostete ihm Kraft, wirklich Kraft. Anfangs genoss er es das sie zu ihm kam, doch mit der Zeit merkte auch er was das an Kraft kostete. Und so kam tatsächlich auch mal eine Stunde wo er es ablehnte. Mystra grinste, drehte sich herum und ging Andra suchen. Sie erzählte diesem natürlich brühwarm, das Dorian es mal abgelehnt hatte und gab damit Andra eine weitere Waffe in die Hand. Einen Vorteil hatte das ganze zumindest. Dorian hatte auch nicht mehr die Kraft noch andere Frauen zu nehmen, die seiner Avatarkraft eh nichts entgegen zu setzen gehabt und wahrscheinlich den Beischlaf mit ihm nicht überlebt hätten. Er wusste ja nicht, das Mystras Kraft ein Teil der Kraft der Urmutter war. Sie hätte ihn mehr als fertig machen können.



Doch stattdessen kam nun Andra an, immer wieder flüsterte er ihr zu das er sie liebe, und das sie seine Liebe nie verlieren würde. Und an einem Tag, er hatte während sie die letzten Tage das Bett immer mal mit Dorian geteilt hatte, selber verzichtet schob er sie in sein Zimmer, sah sie langsam an und deutete zum Bett.



Er dachte sich er habe lange genug verzichtet, jetzt sei er mal dran. Und so fragte er sie ob sie bereit wäre mit ihm zu schlafen als sie beide auf dem Bett lagen.
Nun Mystra hatte eh die Nase voll von Dorian, zumindest für eine weile und sie hoffte auch das Dorian vorläufig nicht ankommen würde. Inzwischen hatte sie sich mit ihren beiden Hälften arrangiert und kam ganz gut zurecht, vor allem da sie gemerkt hatte das Andra sie immer lieben würde, egal was sie tat.



Doch gerade als er loslegen wollte betrat Dorian sein Schlafzimmer und Andra sah ihn nur kurz an. Dorian der die beiden nun dort auf dem Bett liegen sah und sich denken konnte was Andra von ihr wollte.........spürte zum ersten mal etwas anderes als Boshaftigkeit oder Verlangen...........er spürte Eifersucht. Wo er zuvor noch von dem Gedanken angetörnt wurde das Mystra auch mit Andra schlief, weil er ja immer im Glauben war, sein Bruder sei ihm unterlegen. Und er damit seine Überlegenheit demonstrieren konnte.........fühlte er nun Eifersucht, er wollte nicht mehr das Mystra noch mit Andra schlief. Er wollte Mystra nun für sich haben.

Andra schickte ihn hinaus: “Du hattest in der letzten Zeit deinen Spaß nun bin ich mal dran. Und schließlich wolltest du nicht.“ Dorian überlegte sollte er ihn nochmals verprügeln, sollte er ihn aus dem Bett zerren, doch dann ging er doch. Die Blöße nun einen Eifersuchtsanfall zu bekommen vor den Augen Mystras wollte er denn doch nicht. Mystra hatte seinem Gesicht ablesen können, was in ihm vor ging und so rieb sie sich gedanklich die Hände. Dorian hatte die Eifersucht kennen gelernt.



Nur die Zeit die sie nun mit Andra verbrachte sollte nicht ohne Folgen bleiben.



Und als Mystra sich nach einigen Stunden erhob, grinste Andra leicht in sich hinein. Er wusste was er getan hatte. Er hatte Mystra geschwängert. Denn die Urmutter hatte hier nun eingegriffen und Andra wusste es.