Kapitel 7: Ermordung zweier junger Frauen

Abermals vergingen einige Tage. Dorian versuchte es nun auf
andere Weise, in dem er Mystra Geschenke machte. So brachte er
auch von einem seiner Raubzüge einen Laptop mit, den er ihr in
die Hand drückte. Er hoffte einfach das sie das vergessen lassen
würde was er versucht hatte. Und hätte Mystra gewusst woher er
den hatte, hätte sie ihn wohl nicht angenommen. Sie wusste eh
nicht was er den ganzen Tag tat. Und das war auch gut so, denn
er versuchte was er am besten konnte. Unheil anrichten,
übersetzt, er baute eine Verbrecherbande auf. Denn er sah
schnell das er nicht der einzige war, der in der Dunkelheit
operierte. Und so sammelte er all die dunklen Gestalten um sich
die er finden konnte. Doch als Mystra irgendwann mal im Internet
nach Informationen suchte, fiel ihr auch eine Warnung ins Auge,
die besagte, das man vorsichtig sein solle, da bereits zwei
junge Frauen in ihrer Stadt vergewaltigt und ermordet worden
wären. Sie schüttelte nur mit dem Kopf, wer würde denn so etwas
tun?

Also ging sie in die Stadt um genaueres zu erfahren. Sie
befragte die Leute und hoffte so noch mehr zu erfahren. Unter
anderem hörte sie auch das sich ein Arzt niedergelassen habe.
Der fest gestellt hatte was mit den jungen Frauen außer ihrer
Tötung noch geschehen war. Doch niemand hatte den Übeltäter
gesehen, noch hatte er irgendwelche Spuren hinterlassen. Man war
sogar soweit gegangen und hatte die armen Frauen mit Säure
gereinigt. Damit man ebensowenig eine DNS Spur bekommen könnte.
Mystra war entsetzt. Das war ja noch grausamer, als die
Vergewaltigung selber oder die Ermordung.

So ging sie auch ins Krankenhaus und sprach mit dem Arzt. Unter
anderem bat sie ihn natürlich auch um ein Verhütungsmittel. Doch
als sie erfuhr was mit den beiden Frauen geschehen war, rannen
Tränen ihre Wangen herab. Wer war denn nur so grausam. Der Arzt
sagte ihr das man hier recht skrupellos vor gegangen war. Doch
es gäbe keine Spur zum Täter. Und er warnte sie noch vorsichtig
zu sein und des Nachts lieber die Stadt zu meiden oder sich
zumindest Begleitung mit zu nehmen, bis man den Täter habe.

Als sie dann am Nachmittag nach Hause kam, wartete schon Andra
auf sie und sie erzählte ihm was sie gehört hatte. Dieser nahm
sie sanft in seine Arme und schob sie langsam in sein
Schlafzimmer. „Dann sollten wir zumindest dafür sorgen das du
nicht mehr ganz so unschuldig bist, falls dieser Kriminelle dich
erwischt.“ Mystra sah ihn fragend an. „Na ich hoffe doch das er
mich erst gar nicht in seine Finger bekommt, aber wieso hast du
es nun so eilig damit? Du weißt doch das ich dann auch mit
Dorian ...schlafen muss, was ich nun wirklich nicht will. Also
lass uns noch ein Weilchen warten, ja?“

Doch Andra wischte ihre Bedenken weg.“ Ich denke ich habe lange
genug gewartet, also komm sei nicht so und lass es uns tun, ja?
Ich halte es langsam nicht mehr aus.“ Damit glitten seine Hände
schon an ihr entlang. Und als sie beide auf dem Bett lagen,
beugte er sich schon recht schnell über sie und küsste sie
verlangend. Mystra kam das ganze recht komisch vor, allerdings
wusste sie ja das sie nun verhütete. Also konnte sie zumindest
nicht schwanger werden. Andra war heute so ganz anders als
sonst, weniger zärtlich und so fordernd, was war nur los mit
ihm? Dennoch lies sie es geschehen.

Und so schliefen sie mit einander, doch sie hatte es sich
eigentlich etwas anders vorgestellt. Denn urplötzlich wurde
Andra sogar fast gewalttätig nur um zu bekommen was er wollte.
Er hatte es wirklich sehr eilig, da war auf einmal keine
Zärtlichkeit, keine Liebe mehr. Irgend etwas stimmte hier nicht
und so stieß sie ihn als er sie abermals wollte von sich weg.
„Nein, wenn du es so willst dann nicht mit mir. Ich will es so
nicht, dann könnte ich es auch gleich mit Dorian tun.“ Und in
ihr keimte ein böser Verdacht auf und sie sah Andra misstrauisch
und aufmerksam an.

Kapitel 8: Gut und Böse

Sie erhob sich und machte schnell das sie aus Andras Zimmer kam,
und vor allem aus der Nähe des Mannes der behauptete Andra zu
sein. Sie war sich nicht sicher. War es möglich das die Begierde
Andra dermaßen den Kopf verdrehte das er auf einmal so
gewalttätig werden konnte? Oder aber war das gar nicht Andra mit
dem sie da gerade eben geschlafen hatte. Sie vermutete eher
zweiteres, das Dorian es irgendwie geschafft hatte, die
Zeichnung zu verdecken und sich ihr so in der Maske Andras
genähert hatte.

Am nächsten Morgen, stand sie gerade in der Küche als Andra sich
näherte und sie umarmen wollte, doch sie wich zurück. „Liebes
was ist denn?“ fragte er sie verwundert. „Weißt du das nicht
mehr? Ist dir eigentlich klar was du mir gestern angetan hast?
Du hast dich nicht anders als Dorian verhalten als wir
miteinander schliefen.“ Auf diese Aussage hin beobachtete sie
ihn genau. Und wie sie erwartet hatte schaute er sie verblüfft
an: “Also wenn wir miteinander geschlafen hätten müsste ich es
wohl auch wissen oder? Vor allem ich warte schon so lange
darauf, aber wir waren uns einig das wir warten.“ Mystra nickte.
„Dann war es Dorian, ich habe mit ihm geschlafen und nicht mit
dir. Ich dachte es mir fast.“ leise Verzweiflung klang aus ihrer
Stimme. Und auch Andra begriff nun was hier geschehen war, sein
Bruder hatte sich Mystra unter Vorspiegelung falscher Tatsachen
genommen.

Abermals machte er einen Schritt auf sie zu und legte einen Arm
um sie und zog sie an sich. Mystra sah ihn an.“ Wenn du dich
jetzt von mir abwendest, so kann ich das verstehen.“ Doch Andra
lächelte nur sanft. „Liebes, das werde ich sicherlich nicht tun.
Du kannst nichts dafür und ich will nicht wissen, wie brutal
mein Bruder vor gegangen ist. Am liebsten würde ich dich jetzt
mit in mein Zimmer nehmen und dich das vergessen machen. Aber
ich verstehe auch, das du das nicht wollen würdest.“ Doch Mystra
sah ihn an, sie sah wie verständnisvoll er war, wie liebevoll.
Wieder mal war er bereit zurück zu stehen, für sie. Und so
schüttelte sie den Kopf. „Nein, er hat bekommen was er wollte,
also brauchen wir auch nicht zu warten. Ich bin bereit.“

Und so ging sie abermals mit in Andras Zimmer, nur war sie sich
diesmal sicher das es auch Andra war. Denn als sie auf dem Bett
lagen, war er sanft, zärtlich und sehr liebevoll. So ganz
anders, als am Tag zuvor und vor allem begann sie nun sogar
etwas zu empfingen . Sie empfand es als schön, ihr Körper
reagierte, was er am Tag zuvor nicht getan hatte. Es war alles
recht mechanisch abgelaufen. Doch jetzt war es so anders. Und
Andra ging sehr sanft mit ihr um. Und als sie sich vereinigten,
jubelte auch sie.

Natürlich reichte einmal auch Andra nicht, doch er bedrängte sie
nicht, sondern streichelte sie nur weiter und so war sie auch
bereit es ein zweites mal mit ihm zu tun. Nun Andra war
glücklich. Er fand das alles sehr schön, und er hätte lügen
müssen wenn er nicht zugegeben hätte das auch ihn die Begierde
gedrängt hätte. Doch bei ihm kam an erster Stelle Mystra und
dann erst er. Und er würde seinen Bruder zur Rede stellen.
Allerdings an diesem Tag sah er ihn nicht mehr. Auch Dorian war
klar das es auffliegen würde, das er sich Mystra genommen hatte
in der Gestalt seines Bruders und lies sich so erst mal nicht
sehen. Er hatte was er wollte, obwohl in ihm das Gefühl
aufkeimte es habe was gefehlt.

Und in der Nacht träumte Mystra wieder mal von der Urmutter:
„Meine Tochter, du begehst einen großen Fehler. Ich verstehe ja
das du dich zu dem Guten hingezogen fühlst, allerdings
unterdrückst du damit deine böse Seite, die du nun mal besitzt.
Schau in dich und du wirst feststellen, das du nicht wie Andra
bist, ebenso wenig wie Dorian. Die beiden sind rein gut oder
rein böse, wenn man mal von dem wenigen an Essenz absieht das
ich beiden gegeben habe. Und das Dorian diese bösen Taten begeht
liegt daran das ihn niemand unter Kontrolle hält. Du kannst fast
ebenso böse sein wie er, denn du trägst den Keim von beiden in
dir drin.„ Mystra wälzte sich im Bett umher. “Aber ich will ihn
nicht.“

„Doch meine Tochter, denn auf Dauer wird dich das Gute
langweilen, und irgendwann bricht das böse bei dir durch, und
was ist dann? Sieh dir die beiden mal genauer an. Der eine ist
sanft, liebevoll, und sehr zärtlich, weil er nicht anders kann.
Der andere allerdings ist eine Urgewalt. Der ebenso wenig anders
kann, als stürmisch zu sein, gewalttätig und grausam. Doch du
kannst es ändern. Alleine dadurch das du ihn immer wieder
abgewiesen hast, lies er seine Wut darüber an den beiden jungen
Frauen aus. Hättest du ihn nicht abgewiesen, wäre er zufrieden
gewesen und hätte sich in deiner Nähe aufgehalten. Du alleine
kannst ihn unter Kontrolle halten. Allerdings musst du dafür
zulassen das auch deine böse Seite mal an die Oberfläche kommen
darf. Und dann bist du auch in der Lage, auch seine wenn auch
nicht so zärtlichen Annäherungen, zu genießen. Wenn du das Gute
liebst, musst du auch das Böse lieben, denn du bist beides.
Zeige ihm was eine Frau erwartet, bringe ihm bei was er wissen
muss. Noch sieht er die Frauen nur als Objekte an, an denen er
seine Befriedigung holen kann. Doch du kannst ihm zeigen was
noch alles dazu gehört. Denn er spürt das etwas fehlt. Das
wenige an guter Essenz lässt ihn fühlen das dies nicht alles
sein kann. Nur muss es ihm einer sagen.“

„Aber dann verliere ich Andra, wenn er sieht das ich nicht
besser als Dorian bin. Mutter ich kann es nicht“ Inzwischen war
Mystra aus dem Schlaf erwacht und hatte sich aus dem Bett
erhoben, doch immer noch sprach die Urmutter mit ihr. „in mir
wohnen gut als auch böse, sie sind im Einklang weil ich es
zulasse und du meine Tochter bist ein Teil von mir. Und so musst
auch du zusehen das auch in dir Gut als auch Böse im Einklang
sind. Zur Zeit unterdrückst du das Böse und lässt nur das Gute
zu, doch das ist falsch. Denk darüber nach und sieh es ein. Du
bist was du bist. Du musst deine Liebe zwischen ihnen aufteilen,
und Dorian wird weniger grausam, weniger bösartig sein. Wecke
die Leidenschaft in ihm, wecke die Liebe in ihm. Denn dank der
Essenz des Guten wäre er auch in der Lage Liebe zu empfinden,
vielleicht nicht so stark wie Andra, aber empfinden kann er sie
durchaus.“

Mystra schluchzte leise. Im Grunde ihres Herzens wusste sie das
die Urmutter recht hatte. Sie war nicht rein gut wie Andra, aber
auch ebenso wenig rein böse wie Dorian, sie war beides. Und so
nickte sie. „Gut, ich will tun was du sagst, auch wenn es mir
nicht gefällt. Aber ich bin bereit die böse Seite in mir zu zu
lassen.“ Die Urmutter lächelte“ Das ist brav meine Tochter, denn
jetzt geht er ungezügelt und ohne Kontrolle auf die Sims los,
und das darf nicht sein. Das er böse Taten begeht, das liegt in
seiner Natur, aber man kann es unter Kontrolle halten. Gib ihm
das Gefühl, das du für ihn ebenso da bist, wie für Andra und du
wirst sehen er wird sich ein wenig ändern.“ Dann verschwand die
Stimme aus Mystras Kopf. Sie dachte darüber nach. Sie wusste das
sich Dorian, ihr wieder nähern würde, denn er konnte es nicht
lassen und dann musste sie es nur zulassen. Aber zuvor musste
sie mit Andra reden, damit er wusste was los ist. Und sie hoffte
das er es verstehen würde.

Kapitel 9: Streit unter Brüdern

Nun Mystra verstand, sie ja hatte Einblick erhalten in die
Spielregeln der Geister. Und da hieß es, dem welchem sie sich zu
wandte hätte das Spiel gewonnen. Nun sie hatte sich Andra zu
gewendet und eigentlich hätte es damit zu Ende sein müssen. Aber
die Urmutter war eine gerechte Persönlichkeit, also wollte sie
auch Dorian die gleichen Chancen einräumen. Und auf einmal
verstand Mystra wirklich, wenn sie keinem den Vorzug gab, würde
es auch keinen Gewinner geben. Egal wessen Gott als erstes am
Himmel stehen würde. Das war total irrelevant. Würde sie ihre
Zuneigung gerecht unter den beiden aufteilen, hatte weder Gut
noch Böse gewonnen, und das war der Plan der Urmutter.

Es durfte keinen Gewinner geben, weil in dem Moment würde die
Waage ins wanken geraten. Und leise in ihrem Kopf hörte sie die
Urmutter lachen. Mystra überlegte, sie durfte nicht nach
Persönlichkeit entscheiden. Egal ob Gut oder Böse, beide waren
gleich. Jetzt musste sie nur eine Möglichkeit finden, das sie
auch Dorian als anziehend empfand. Und dann kam ihr die
Erleuchtung, denn es gab etwas wo sie sich nicht
unterschieden...... und das wars. Und Mystra lachte aus vollem
Herzen, denn sie hatte die Lösung für sich gefunden. Der böse
Geist hatte ihr die Waffe in die Hand gegeben um Dorian klein zu
kriegen. Sie rieb sich die Hände und ein böses Lächeln umspielte
ihren Mund, und sie dachte nur, na warte Dorian, das Spiel
können auch zwei spielen.

Und am Abend als Dorian nach Hause kam passte Andra ihn vor dem
Haus ab und stellte ihn zur Rede. „Wie konntest du es wagen? Du
hast Mystra missbraucht. Du hast sie hintergangen, du hast dir
etwas genommen, was sie dir nicht geben wollte.“ Dorian kniff
die Augen zusammen. „Geliebter Bruder, wenn deine Mystra es mir
frei willig gegeben hätte, wäre dieses Spielchen nicht nötig
gewesen. Aber sie weigerte sich, sie wies mich ab, sie wollte
sich nicht mal von mir küssen oder berühren lassen. Du weißt
ebenso gut wie ich, seit ich diese verdammte Zeichnung habe,
hatte ich im Grunde keine Chance mehr.“

„Du bestreitest es nicht mal?“ Andra war total verblüfft, er
hatte damit gerechnet das Dorian lügen würde, irgendwie
ausweichen würde, aber nicht das er sofort zugeben würde was er
getan hatte.
Und Dorian sah ihn an“ Warum sollte ich es nicht zugeben, aber
es war doch so offensichtlich, da du es nicht warst und ich so
aussehe wie du, musste ich es wohl gewesen sein.“

Andra verstand es nicht:“ Wie konntest du nur......“ „Bruder ich
sehe aus wie du also war es ein Klacks, meine Haare wurden
abgeschnitten, ich legte mir deine Frisur zu, die Kleidung war
auch kein Problem, das einzige was mir schwer fiel, war deine
Sanftmut zu heucheln. Und als ich sie einmal unter mir hatte, na
da brauchte ich mich auch nicht mehr zurück zu halten und nahm
mir was sie mir freiwillig nicht geben wollte. Allerdings hat
sie dann wohl den Braten gerochen, denn anschließend weigerte
sie sich, es ein zweites mal zu tun.“

Andra war entsetzt, mit welcher Ruhe Dorian dieses Verbrechen
gestand. „Und die beiden Frauen? Mystra erzählte mir von ihnen.“
Abermals schüttelte Dorian den Kopf: „Ich wollte es wissen, ich
wollte wissen was mich so anzieht. Und ich wollte wissen wie es
sich an fühlt. Außerdem brauchte ich Erfahrung, und da Mystra
mir das nicht geben wollte, na nahm ich es mir eben bei so einer
kleinen Simin. Ich sag dir Bruder die Sims sind ganz schön
schwach. Aber ich muss zugeben, richtige Befriedigung gab es mir
nicht. Und da ich wissen wollte ob es an mir lag, versuchte ich
es ein zweites mal, aber mit dem gleichen Ergebnis. Nun ja und
nach dem ich sie nicht mehr brauchte, habe ich sie halt
entsorgt.“

Andra verschlug es die Sprache, wie kaltblütig Dorian darüber
sprach. „Du bist...du bist....“
Dorian grinste gemein:“Was bin ich Bruder, was? Ein Mistkerl?
Eine Schande für die Familie? Ein Verbrecher? Allerdings eins
muss ich dir sagen, deine Mystra ging ja ganz schön ab, als ich
sie mir nahm. Allerdings würde es mich wundern wenn sie dich nun
ran lassen würde.“ Andra war verzweifelt, er sah Dorian an und
schloss dann für einen Moment die Augen. Er spürte selber, er
konnte gegen diese Ausgeburt der Hölle nicht bestehen. Er war zu
gut. Er vergab ihm, er suchte Entschuldigungen für ihn. Er
konnte ihm nicht mal eine runter hauen. Und dann hörte er Dorian
lachen. „Bruder du bist mir nicht gewachsen.“

Und Dorian hörte auf einmal eine leise weibliche Stimme in
seinem Kopf. „Er vielleicht nicht, aber es gibt jemanden, der
dir gewachsen ist. Und dieser Jemand hat den Kampf aufgenommen.
Im Dienste der Gerechtigkeit.“ Andra lies ihn stehen und ging,
er wollte Mystra in seinen Armen halten und hoffte das sie ihm
Kraft geben könnte, um mit dem Leben zu können, was ihm Andra so
brühwarm aufgetischt hatte..Und Mystra wurde eines klar sie
musste sich zwischen die beiden stellen. Sie musste Andra vor
Dorian schützen und Dorian in die Knie zwingen. Und als ihr das
klar wurde, wuchs sie über sich hinaus. Sie war ein Teil des
Universum und sie hatte ebenso einen Teil der Kraft, des
Universums in sich. Und das würde sie auch nutzen. Und Mystra
dachte nur, auf in den Kampf.

Kapitel 10: Die Waffen einer Frau

Dorian hatte am nächsten Tag eine Menge zu tun, er schickte
seine Handlanger aus um einen Mann zu suchen, der sich ihm
eventuell entgegenstellen könnte. Er nahm die Stimme die er
gehört hatte durchaus ernst. Doch sie kamen alle unverrichteter
Dinge zurück. Laut ihren Worten hatten sie keinen gefunden der
es auch nur annähernd mit ihm aufnehmen könnte oder sich auch
entgegen stellen würde. Dorian verstand die Botschaft nicht. Er
ahnte wer da gesprochen hatte. Und wenn sie sagte es gäbe
jemanden, dann musste er auch zu finden sein.
Mystra hatte inzwischen auch mit Andra gesprochen, und ihm
gesagt was sie tun müsste und auch würde. Er verstand es zwar
nicht ganz, und es fiel ihm schwer das zu zu lassen, aber
schlussendlich gab er nach. Er wusste selber, das er bei Dorian
nichts ausrichten konnte. Ihm war es ja nicht mal möglich zu
lügen, so das Mystra ihn bat, sollte ihn Dorian irgend etwas
fragen, lieber gar nicht zu antworten, als ihm die Wahrheit zu
sagen. Und so machte sie sich bereit für den Kampf.

In der vergangenen Nacht hatte sie gespürt, das Dorian sie
beobachtete. Er war in ihr Zimmer gekommen, hatte nichts gesagt
oder getan, er hatte sie nur betrachtet. Obwohl sie schlief
hatte sie es gespürt. Sie wusste nicht was ihn trieb, doch war
ihr klar das sie schnell handeln müsste bevor er wieder
irgendwelche Untaten beging. Wenn er nur stehlen, oder auch nur
andere kleinere Verbrechen begehen würde, wäre es halb so wild.
Aber Vergewaltigungen und Morde, die mussten nicht sein, also
musste sie was tun um ihn davon ab zu halten.

Und so betrat sie am nächsten Morgen sein Zimmer. Er sah sie
überrascht an.“ Nanu, Madame kommt in die Höhle des Löwen?
Willst du mir nun auch Vorhaltungen machen?.“ Sie riss sich
zusammen und trat auf ihn zu. “Nein, ich will etwas ganz
anderes.“ Als sie vor ihm stand strichen ihre Finger über seine
nackte Brust. Er sah sie an, dann auf ihre Hand“ Was soll denn
das, du weißt doch ebenso wie ich, was das bei mir anrichtet.
Willst du .......“ Sie winkte mit der Hand ab“ Ach hör doch auf,
wir wissen doch beide was ich von dir will, also tue doch nicht
so.“ Er war total perplex. „Aber ich dachte du liebst Andra,
also was willst du dann von mir und wieso auf einmal?“

Mystra trat noch näher und schob seine Weste mit beiden Händen
aus einander und legte ihre Hände auf seine nackte Brust. „
Natürlich liebe ich Andra ich kann nicht anders. Und was ich
will? Ich brauche einen Kerl und keine Memme, die sich nicht mal
gegen ihren Bruder durchsetzen kann, wenn du verstehst was ich
meine.“ Dorian verstand die Welt nicht mehr. „Soll das heißen,
das du mir freiwillig geben willst was ich mir letztens mit
einem Trick holen musste?“ Mystra strich mit ihren Händen immer
mal leicht über seine Brust und hauchte ihm leise zu“ Du bist
ein Schnellmerker. Genau das will ich. Allerdings, solltest du
noch ein wenig an deinen Liebhaber Qualitäten feilen. Denn das
letztens war ja wohl nichts.“ Dorian fiel die Kinnlade runter:
„Was soll das denn nun heißen, ich halte mich eigentlich für
einen recht guten Liebhaber.“

Mystra löste sich von ihm und sah ihn kalt lächelnd an“ Ach ja,
sagt wer? Die Frauen die du vergewaltigt hast, wohl kaum. Und
was du mir geboten hast war auch nicht das gelbe vom Ei. Also
woher nimmst du die Gewissheit das du gut bist? Hat auch nur
irgendeine der Frauen vor Wonne und Lust geschrien, oder
gestöhnt? Oder eher weil du sie mit Gewalt genommen hast und sie
Schmerzen hatten? Aber in dir steckt Potenzial und das können
wir fördern, also kein Grund den Kopf hängen zu lassen.“ Dorian
war sprachlos, zum ersten mal wusste er nicht was er sagen
sollte.
Er sah Mystra an, das war nicht mehr die ängstliche und sanfte
Mystra, was war mit ihr geschehen, wieso wollte sie ihn auf
einmal? Er war misstrauisch. Irgend etwas stimmte hier nicht.
„Sag wo ist Mystra hin? Wo ist die Frau die sich mir
verweigerte, die sich nicht mal von mir küssen lassen wollte?“
Mystra winkte ab. „Nach dem Beischlaf mit Andra spürte ich den
Unterschied, und wusste nun das ich dich will, zumindest in
meinem Bett. Und bevor du mich noch mal fragst, ich liebe Andra
mit meinem Herzen, aber im Bett brauche ich einen Kerl und ich
denke da bist du genau der richtige. Auf einmal wurde mir klar,
warum ihr zu zweit seid.“

Dorian sah sie immer wieder an, er traute der Sache noch nicht
ganz. „Ach ja, wenn das so ist, wirst du wohl nichts dagegen
haben wenn ich dich küsse.“ Damit ergriff er sie und zog sie zu
sich heran, er rechnete damit das sie sich von ihm befreien
würde, doch stattdessen drückte sie sich an ihn und legte ihre
Arme um ihn. Dorian stöhnte leise auf. Mystra spürte seinen
heißen Atem an ihrem Hals. Und dann küsste er sie wild und
verlangend und presste dabei ihren Körper hart an sich. Er
konnte sein Glück nicht fassen, sie war wirklich bereit ihm
alles zu geben was er wollte. Seine Hände strichen fordernd an
ihr entlang. Zum ersten mal war eine Frau freiwillig bereit sich
ihm hin zu geben.

Doch sein Misstrauen war noch nicht gestillt. Und als er den
Kuss löste und sie schwer atmend ansah, fragte er: „Und was ist
mit Andra?“ Sie sah ihn an. „Ach Gottchen Andra, solange er mich
in seinen Armen halten darf, seine Liebe und Küsse bekommt und
mich ab und zu in seinem Bett hat ist er glücklich. Nur ich bin
damit nicht zufrieden, ich will mehr, ich will richtige
Leidenschaft, ich will nicht nur diese sanfte Gedusel, doch
Andra ist zu was anderem nicht in der Lage, er ist einfach zu
gut für diese Welt und auch für mich.“ Dorian nickte, das konnte
er verstehen, er stellte sich vor wenn er so ein sanftes
Lämmchen im Bett hätte und ihm wurde klar das auch er dann
irgendwann das Interesse verlieren würde. Und so glaubte er ihr.
Aber um sicher zu gehen das sie wusste auf was sie sich einließ,
fragte er sie :“ Und du bist dir sicher? Ich meine du weißt, ich
bin weder sanft noch zärtlich. Bei mir geht es wild und hart
zu.“ „Ach solange du mir gibst was ich brauche, ist mir das
genau recht. Ich will es hart und wild. Allerdings habe ich auch
eine Bedingung.“ Dorian sah sie abermals misstrauisch an“ Welche
Bedingung?“

„Ich will das du diese dämlichen Vergewaltigungen lässt, die
bringen dir doch nichts. Strebe nach höherem, setze dich an die
Spitze, werde zum Imperator des Bösen. Und für dieses Ziel sind
Vergewaltigungen doch lächerlich. Zudem du das nun wirklich
nicht mehr nötig hast.“ Er nickte, er wusste sie hatte recht.
Sein Blick glitt an ihr entlang. „Wir könnten eine Riesen
Organisation gründen, wir könnten die Welt beherrschen und die
Sims unterjochen. Du hast recht, das ist Kinderkram. In Ordnung
ich verspreche dir keine Vergewaltigungen mehr, aber auch ich
stelle dafür eine Bedingung. Das du regelmäßig mit mir mein Bett
teilst, das du mich lehrst was ich wissen muss.....“ dann
zwinkerte er sie frech an: “um ein guter Liebhaber zu werden,
solange du nicht verlangst das ich sanft und liebevoll sein
soll.“ Mystra atmete innerlich auf. Sie hatte ihn um den kleinen
Finger gewickelt, alleine mit dem Versprechen ihm zu geben was
er wollte. Und so nickte sie“ Sicher das kommt mir sehr
entgegen. Ich will auch nichts anderes.“
Innerlich grinste sie, den Waffen einer Frau hatte selbst diese
Ausgeburt der Hölle nichts entgegen zu setzen, vor allem nicht,
wenn er so Trieb gesteuert war.

Kapitel 11: Zwischen Hass und Leidenschaft

Mystra hatte es geschafft so glaubte sie zumindest. Dorian fraß
ihr aus der Hand, die Urmutter hatte recht. Dorian war zu sehr
Trieb gesteuert und genau darauf konnte sie aufbauen. Das dachte
sie wenigstens. Allerdings hatte sie nicht mit Dorians böser
Natur gerechnet. Denn er kannte fast alle Winkelzüge, er ahnte
zwar nichts, doch womit Mystra nicht gerechnet hatte war, das er
einen Beweis wollte und das nicht nur in dem Kuss den er ihr
abverlangt hatte.

Und so stand er vor ihr, sah sie von oben bis unten an, den Kuss
hatte sie nicht verweigert, aber er dachte sich was ist mit
mehr, würde sie hier einen Rückzieher machen oder würde sie ihm
tatsächlich freiwillig geben was er von ihr wollte. Ein Kind war
ihm erst mal egal, er wollte sie, und das eigentlich von der
ersten Stunde an als er sie vor dem Haus stehen sah. Und nun
würde er endlich zum Ziel kommen. Das sein Bruder darunter
leiden würde, das er sie sich nehmen würde, war ihm nur zu klar.
Und seinen Bruder zu verletzen machte ihm ungeheuren Spaß.
Sollte Mystra ihm sich also nun nicht mehr verweigern, konnte er
das Andra immer mal aufs Brot schmieren und sich an dessen
Qualen weiden, wenn dieser sich vorstellte, was er alles mit
Mystra anstellte. So schob er sie zum Bett und gab ihr einen
Stoß das sie darauf fiel.

„Nun meine Liebe dann wollen wir doch mal sehen wie ernst es dir
ist, nicht wahr? Denn du hast doch wohl nicht geglaubt das ich
mich lediglich mit dem Versprechen zufrieden geben würde, oder?“
Mystra war entsetzt, damit hatte sie nicht gerechnet, sie hatte
die Zeit so berechnet gehabt das er bald zur Arbeit musste. Doch
nun lag sie auf dem Bett und Dorian legte sich zu ihr. Innerlich
schrie alles in ihr. Sie wollte das nicht, obwohl ihr klar war
das er es irgendwann auf Grund ihres Versprechens doch mal
fordern würde.

Brutal griff er nach ihr und zog sie an sich. Ihren Körper zu
spüren erregte ihn kollossal und er wollte sich schon sofort
nehmen was er sich wünschte, als sie ihn zurück stieß. Er sah
sie an:“ Was soll das nun, ich dachte du willst es. Und meine
Liebe ob du es mir nun freiwillig gibst oder nicht, ich habe
dein Versprechen, und ich habe dich einmal hier in meinem Bett,
gehen lasse ich dich jetzt so oder so nicht mehr, also sträube
dich nicht mein Häschen und gib mir was ich will“

Mystra sah ihn wütend an: „Was das soll? Ich verlange ja nicht
das du zärtlich oder liebevoll bist. Aber wenn du das gute
Liebhaberqualitäten nennst, direkt über die Frau herzufallen,
tut es mir leid. Schon mal was davon gehört oder gelesen, das
man die Frau auch ein wenig in Stimmung bringen muss? Das es
nicht alleine mit der Vereinigung getan ist?“ Mystra versuchte
Zeit zu schinden, zudem wenn sie schon mit ihm schlafen musste,
dann wollte sie auch etwas davon haben.

Dorian war zerknirscht, er hatte es sich ein wenig anders
vorgestellt, doch sah er ein, das sie wohl recht hatte. Denn
wenn er wollte das sie sich ihm öfter hingab, so musste er
zumindest dafür sorgen das sie auch dabei etwas empfand und
nicht nur Schmerz. Und so hörte er ihr genau zu als sie ihm
versuchte einiges zu erklären. Dann zeigte sie ihm wie er mit
einer Frau umgehen musste. Und Dorian lernte schnell. Er war
zwar böse bis in die letzte Pore, aber dämlich war er nicht und
so begriff er recht flott worauf es ankam. Er rechnete sich aus,
das er wenn er lernen würde, dann vielleicht nicht nur Mystra zu
sich ins Bett bekommen würde, sondern dann eventuell auch andere
Frauen.

Und so versuchte er es mit Leidenschaft und bemerkte das diese
Leidenschaft tatsächlich in ihm war, das er sich dafür nicht mal
an zu strengen brauchte. Und als er sich diesmal über Mystra
beugte und sie küsste, spürte er ihr entgegen kommen. Das zu
spüren war für ihn neu und er genoss es. Und so kam alles andere
wie von selber. Er würde nie zärtlich sein können, aber eine
gute Mischung aus seiner wilden Natur und Leidenschaft würden es
auch bringen. Mystra hingegen war über sich selber entsetzt, als
er sich diesmal über sie beugte und sie seinen Körper verbunden
mit der Leidenschaft die er erbrachte spürte, begann ihr Körper
darauf zu reagieren. Und wo zuvor in ihrem inneren alles dagegen
geschrien hatte, so wollte sie es nun, sie wollte diese wilde
Leidenschaft die er ihr nun gab. Und als er sich nun nahm was er
so heiß begehrte fühlte auch Dorian den Unterschied. Er genoss
das sie in seinen Armen das höchste erreichte, er genoss ihre
lustvollen Schreie. Nun wusste er worauf es ankam.
Und Mystra würde mit dem Schicksal leben müssen, für alle
Ewigkeit zwischen den beiden Brüdern zu stehen.

Kapitel 12: Gedankenschreie

Eine Stunde später lies Dorian dann von Mystra ab, zog sich an
und lies sie einfach auf dem Bett liegen um zur Arbeit zu gehen.
Kurz sah er noch mal zu ihr hin bevor er das Zimmer verließ. „Es
hat Spaß gemacht, und du hast mir eine ganz neue Welt eröffnet.
Wir werden das wenn ich zurück komme gleich noch mal
wiederholen.“ :damit ging er dunkel lachend und ahnte nicht in
welches Gefühlschaos er Mystra schickte. Denn obwohl es auch ihr
irgendwie Spass gemacht hatte, kam sie sich doch schmutzig vor.
Sie war hin und her gerissen, zwischen dem Gefühl, ihre Liebe zu
Andra verraten zu haben und der Notwendigkeit die die Sache nun
mal hatte. Sie ekelte sich vor sich selber, das sie es
tatsächlich geschafft hatte, mit ihm zu schlafen und dabei auch
noch etwas zu empfinden.

Nach einem ausgiebigen Bad ging sie hinaus um zu malen und zu
versuchen irgendwie mit sich selber ins reine zu kommen. Ihr war
klar sie musste ihre beiden Hälften irgendwie unter einen Hut
bringen. Dann spürte sie das Andra hinter ihr stand, sachte
berührte er sie an der Schulter. „Du hast es getan, oder?“ Seine
Stimme war leicht schmerzerfüllt, er hätte Mystra gerne für sich
gehabt, doch kannte er auch ihre Aufgabe und die war, Gut und
Böse im Gleichgewicht zu halten, und dazu gehörte auch das sie
um Dorian bei der Stange zu halten, ihm gab was er verlangte.
Und das war eben sich selber. Mystra nickte leicht: „Ja, ich
habe getan was getan werden musste, es tut mir leid.“

Sie drehte sich zu Andra um:“ Wenn du mich nun nicht mehr
willst, so kann ich das verstehen, ich war mit dem Bösen selbst
im Bett und.....und.es hat mir sogar gefallen.“ Andra nickte: „
Er ist anders als ich, ich verstehe. Doch hab keine Angst ich
liebe dich immer noch und werde dich nicht alleine lassen. Ich
werde zu dir stehen, egal was du noch tun musst. Und ansonsten,
werde ich meinen Schöpfer bitte mich gehen zu lassen, so das die
Welt vor Dorian geschützt werden kann........durch dich.“ Das
war mal wieder typisch Andra und sie hätte ihn dafür erschlagen
können. Es kotzte sie regelrecht an, das er sich nicht mal gegen
seinen Bruder stellen konnte, das er sich nicht wehren konnte.
Aber das lag tief in seiner Natur, eher zu gehen, als zu
kämpfen.

Andra legte sanft seine Arme um sie und zog sie sachte an sich.
Er wusste nicht ob sie es ertragen konnte das er sie im Arm
halten wollte. „Mach dir um mich keine Sorgen. Ob ich nun hier
bin oder gehen werde, ich werde dich immer lieben. Ich kann
nicht aus meiner Haut heraus, wenn unsere Schöpfer da nicht eine
Lösung finden, das ich mich auch mal wehren kann, sehe ich keine
Zukunft für uns.“

Als er spürt das sie sich in seine Arme drückte , wurde er
mutiger und küsste sie. Und was Mystra nun wunderte war das der
Kuss voller unterdrückter Leidenschaft war. Sein Kuss war sanft
und zärtlich wie meistens und doch spürte sie das dort noch mehr
war. Was war geschehen? Was ging hier vor? Sie erwiderte den
Kuss, doch dachte sie auch darüber nach mal mit ihrer Schöpferin
zu reden, es musste doch eine Lösung geben. Als Andra den Kuss
löste sah er sie schmerzerfüllt an.“ Ich weiß das ich das nicht
verlangen kann, doch ich will dich........jetzt.“

Und Mystra nickte, sie verstand ihn, er wollte wohl wissen ob
sie immer noch bereit war auch mit ihm das Bett zu teilen. Und
so ging sie, ihn an die Hand nehmend mit ihm in sein
Schlafzimmer um ihm zu geben was er so verlangte. Wie immer war
es zärtlich und liebevoll wie er mit ihr umging, so ganz anders
als Dorian. Und der stand kaum das sie das Bett wieder verlassen
hatten schon in Andras Zimmer und ging auf sie zu, seinen Bruder
anblickend. „Na Bruder hat es dir gefallen? Ja sie ist schon
klasse nicht wahr? Doch wirst du ihr nie geben können was sie
von mir bekommt.“
damit wollte er Mystra an sich ziehen doch sie hielt seine Hände
fest, bevor er es tun konnte.

Andra sah kurz zu ihnen herüber, sein Herz zog sich vor Schmerz
zusammen. Ihm war auch klar das er ein großes Defizit hatte, was
seinen Bruder betraf. So verließ er fast fluchtartig das Zimmer.
Dorian lachte ihm dröhnend hinter her und ließ sich dann nicht
mehr aufhalten, er zog Mystra an sich.“ Ich konnte nicht anders,
ich musste zurück kommen. Ich will mehr von dem was du mir heute
morgen gegeben hast.“

Mystra sah ihn an: „Musste das nun sein? Musst du ihn so quälen?
Ich ertrage es langsam nicht mehr, das ihr nicht wenigstens
versucht mit einander aus zu kommen. Dieser Hass der von dir
ausgeht, diese Grausamkeit.“ Abermals lachte Dorian dröhnend:
„Meine Liebe ich bin nun mal das Abbild meines Schöpfers und der
ist nicht sanft, freundlich oder friedlich. Und so bin ich es
auch nicht. Also gibst du mir nun was ich will oder nicht?“
:damit riss er sie an sich und küsste sie verlangend.

Anschliessend sah er sie gemein an: „Dir haftet noch der Geruch
an, mit dem du Andras Bett verlassen hast und ich muss gestehen,
es törnt mich noch mehr an. Zu wissen das ich das, was er kurz
zuvor besessen hat, mir nun auch nehmen werde.“ Doch nun riss
sich Mystra von ihm los: „Nein vergiss es , erst mal will ich
eine Dusche nehmen, und dann können wir darüber reden, ob du
bekommst was du willst“

Dorian lachte leise und gemein. „Nein meine Liebe, ich will dich
so wie du nun bist, mit dem Geruch meines Bruders an dir. Ich
will es auskosten. Entweder du gibst mir was ich will und das
sofort oder unser Deal ist geplatzt.“ Alles in Mystra schrie,
das schöne das sie erst kurz zuvor hatte, die Liebe die sie
gespürt hatte, die Andra ihr gegeben hatte, würde nun in den
Schmutz gezogen. Sie rief.........nein sie schrie in Gedanken
nach ihrer Schöpferin.
Doch die Urmutter schwieg.

Kapitel 13:
Dorian muss mal einstecken

Nun die Urmutter hatte Mystra sehr wohl gehört, doch sah sie
nicht ein wegen so einer Lapalie ein zu greifen. Sollte ihr
Avatar Dorian eben geben was er verlangte. Allerdings hatte sie
eine andere Idee und die Urmutter lachte leise und dachte: Das
ist es, welch eine Ironie. Ob das Dorian auch noch gefallen
wird? Werden wir ja sehen. Der gute Geist sah sie an „Was hast
du vor?“ Die Urmutter blickte zu ihm: „Nun das nächste Mal wird
ihr Beischlaf ´mit Andra nicht ohne Folgen bleiben. So wird er
als erster Vater, allerdings wird dein Avatar eine für ihn böse
Überraschung erleben, denn diesmal greife ich ein, aber anders
als Mystra es sich gedacht hat.“ Der gute Geist verstand kein
Wort und die Urmutter schwieg schon wieder, sondern sah nur auf
die Stadt in dem sie die drei abgesetzt hatten.

Nun Mystra musste Dorian geben was er verlangte und er genoss
es. Er spürte die Leidenschaft in sich, er roch noch Andras Duft
an Mystra und er wurde recht wild dabei. Mystra wurde mit
gezogen und zum ersten mal spürte sie ganz deutlich die böse
Seite in sich und so erwiderte sie seine Wildheit weit aus
drastischer als er es sich je vorgestellt hatte. Sie knurrte ihn
immer wieder an: „Na komm schon, willst du schon schlapp machen?
Du wolltest es doch, also los.“ Dorian sah sie merkwürdig an,
doch folgte er ihrem Verlangen, ihm sollte es nur recht sein.
Doch als sie selbst nach Stunden noch nicht genug hatte,
zumindest machte sie ihm das weiß, musste auch er aufgeben.“ Ich
bin zwar nicht simlisch, und ich habe wesentlich mehr Kraft als
jeder normale Simmann, aber meine Liebe, nun geht es wirklich
nicht mehr.“ Und Mystra lachte, sie lachte so sehr das Dorian
sie ansah und auf einmal merkte mit wem er es zu tun hatte, doch
es war zu spät, er war ihr bereits verfallen. Als sie dann sein
Zimmer verließ, lief er, als er ihr folgte ausgerechnet Andra
über den Weg.

Dieser sah ihn an:“ Oh man was ist denn mit dir geschehen? Du
siehst aus wie durch den Fleischwolf gedreht.“ Dorian war am
ganzen Körper zerkratzt, teilweise hatte er sogar blutige
Striemen. Er knurrte „Mystra ist mir passiert, bei der Urmutter
sie war wild und unersättlich.“ Andra sah sich Dorian genauer an
und sah auch das dieser fix und fertig war, während Mystra
herein gekommen war und sich an den Computer gesetzt hatte als
sei nichts gewesen. Kurz sah er von einem zum anderen dann
lachte er. Obwohl es ihn geschmerzt hatte das Dorian sie gleich
nach ihm wollte, lachte er nun herzhaft. „Nun mir scheint sie
hat dir genau das gegeben was du von ihr wolltest, also sei
glücklich und zufrieden oder konntest du etwa nicht mehr?“

Dorian kriegte fast einen Anfall:“ Was ist los kannst du auf
einmal gemein sein? Das passt nicht zu dir.“ Andra lachte immer
noch: „Nö... ich habe nur eine harmlose Frage gestellt. Also was
ist nun? Ging es nicht mehr oder warst du zum ersten mal
tatsächlich zufrieden? Obwohl, wenn ich Mystra so ansehe, denke
ich sie hätte noch einige male vertragen können.“ Mystra saß
harmlos tuend am Computer, lauschte den beiden und grinste
sachte vor sich her.
Das brachte Dorian zum kochen, niemand durfte seine Männlichkeit
in Frage stellen und vor allem sein Bruder nicht. Nun Andra
hatte nun eine Waffe gegen Dorian in der Hand, er wusste nun wie
er ihm entgegen treten konnte, ohne ihn direkt angreifen zu
müssen. Er musste ihn nur da fassen, wo es Dorian am
schmerzhaftesten war, nämlich seine Männlichkeit, auf die er
sich soviel einbildete. Mystra hatte Andra indirekt gezeigt wie
es ging. Und da Dorian ja wirklich nicht mehr gekonnt hatte,
traf ihn die Frage seines Bruder recht tief. „Ich hätte noch
Stunden weiter machen können, aber sie wollte ja nicht mehr“
:log er dreist. Mystra grinste, sagte aber nichts dazu.

„Ja ja ist klar, sie wollte ja nicht mehr. Bruder entschuldige
bitte wenn ich lache, aber davon würdest du dich wohl kaum
abhalten lassen oder sehe ich das falsch? Womit sich das also
nur so erklären lässt, du konntest nicht mehr.“ Andra wusste das
er sich auf dünnem Eis bewegte, doch es amüsierte ihn, Dorian
auch mal einen Tiefschlag verpassen zu können, ohne von seinem
Schöpfer gleich eins auf das Dach zu bekommen. Doch womit er
nicht gerechnet hatte, war das sich Dorian auf ihn stürzte und
begann auf ihn ein zu prügeln.


Natürlich wehrte Andra sich und auch Dorian musste einiges
einstecken. Es tat Andra mal gut seinem Bruder mal eins
verpassen zu dürfen. Doch leider zog er im nach hinein abermals
den kürzeren, doch damit hatte er gerechnet, er wusste ja das er
sich nicht prügeln konnte und immer verlieren würde. Aber das
war ihm in dem Moment egal. Mystra bekam es mit, doch sagte sie
nichts dazu, sondern wartete ruhig ab.

Nun Andra hatte eine andere Möglichkeit gefunden sich an seinem
Bruder rächen zu können und er würde Mystra bitten sich darauf
ein zu lassen. Er lächelte leicht in sich hinein. Ob das Dorian
schmecken würde, war fraglich, doch er wusste, auch wenn er ein
Ebenbild seines Schöpfers war, so hatte er doch Möglichkeiten
ohne gegen Dorian selber aktiv werden zu müssen, ihm alles heim
zu zahlen. Und so schickte er ein kleines Stoßgebet zur Urmutter
das sie ihm helfen möge. Was er nicht ahnte war das er hier auf
offene Ohren stieß.

Dorian hatte in der nächsten Zeit keinen Grund sich zu beklagen,
denn Mystra gönnte ihm keine Ruhe, so oft sie ihn zu fassen
bekam, forderte sie ihn auf mit ihr zu schlafen. Dorian wusste
schon gar nicht mehr wie ihm geschah. Diese Frau kostete ihm
Kraft, wirklich Kraft. Anfangs genoss er es das sie zu ihm kam,
doch mit der Zeit merkte auch er was das an Kraft kostete. Und
so kam tatsächlich auch mal eine Stunde wo er es ablehnte.
Mystra grinste, drehte sich herum und ging Andra suchen. Sie
erzählte diesem natürlich brühwarm, das Dorian es mal abgelehnt
hatte und gab damit Andra eine weitere Waffe in die Hand. Einen
Vorteil hatte das ganze zumindest. Dorian hatte auch nicht mehr
die Kraft noch andere Frauen zu nehmen, die seiner Avatarkraft
eh nichts entgegen zu setzen gehabt und wahrscheinlich den
Beischlaf mit ihm nicht überlebt hätten. Er wusste ja nicht, das
Mystras Kraft ein Teil der Kraft der Urmutter war. Sie hätte ihn
mehr als fertig machen können.

Doch stattdessen kam nun Andra an, immer wieder flüsterte er ihr
zu das er sie liebe, und das sie seine Liebe nie verlieren
würde. Und an einem Tag, er hatte während sie die letzten Tage
das Bett immer mal mit Dorian geteilt hatte, selber verzichtet
schob er sie in sein Zimmer, sah sie langsam an und deutete zum
Bett.

Er dachte sich er habe lange genug verzichtet, jetzt sei er mal
dran. Und so fragte er sie ob sie bereit wäre mit ihm zu
schlafen als sie beide auf dem Bett lagen.
Nun Mystra hatte eh die Nase voll von Dorian, zumindest für eine
weile und sie hoffte auch das Dorian vorläufig nicht ankommen
würde. Inzwischen hatte sie sich mit ihren beiden Hälften
arrangiert und kam ganz gut zurecht, vor allem da sie gemerkt
hatte das Andra sie immer lieben würde, egal was sie tat.

Doch gerade als er loslegen wollte betrat Dorian sein
Schlafzimmer und Andra sah ihn nur kurz an. Dorian der die
beiden nun dort auf dem Bett liegen sah und sich denken konnte
was Andra von ihr wollte.........spürte zum ersten mal etwas
anderes als Boshaftigkeit oder Verlangen...........er spürte
Eifersucht. Wo er zuvor noch von dem Gedanken angetörnt wurde
das Mystra auch mit Andra schlief, weil er ja immer im Glauben
war, sein Bruder sei ihm unterlegen. Und er damit seine
Überlegenheit demonstrieren konnte.........fühlte er nun
Eifersucht, er wollte nicht mehr das Mystra noch mit Andra
schlief. Er wollte Mystra nun für sich haben.
Andra schickte ihn hinaus: “Du hattest in der letzten Zeit
deinen Spaß nun bin ich mal dran. Und schließlich wolltest du
nicht.“ Dorian überlegte sollte er ihn nochmals verprügeln,
sollte er ihn aus dem Bett zerren, doch dann ging er doch. Die
Blöße nun einen Eifersuchtsanfall zu bekommen vor den Augen
Mystras wollte er denn doch nicht. Mystra hatte seinem Gesicht
ablesen können, was in ihm vor ging und so rieb sie sich
gedanklich die Hände. Dorian hatte die Eifersucht kennen
gelernt.

Nur die Zeit die sie nun mit Andra verbrachte sollte nicht ohne
Folgen bleiben.

Und als Mystra sich nach einigen Stunden erhob, grinste Andra
leicht in sich hinein. Er wusste was er getan hatte. Er hatte
Mystra geschwängert. Denn die Urmutter hatte hier nun
eingegriffen und Andra wusste es.